

Manche Menschen empfinden bestimmte Teile ihres Körpers oder ihres Aussehens als hässlich oder fehlerhaft, während andere Personen diese wahrgenommenen Makel nicht oder nur kaum erkennen. Wenn die Sorgen um die wahrgenommenen Makel sehr stark werden und das Denken und Verhalten bestimmen, spricht man von einer Körperdysmorphen Störung (KDS).
Aufgrund der starken Unterschiede in der Selbst- und Fremdwahrnehmung, besteht die Annahme, dass die Repräsentation des eigenen Körpers bei Personen mit einer KDS im Gehirn verzerrt ist. Es ist bereits bekannt, dass Personen mit einer KDS negative Einstellungen und Gefühle gegenüber ihrem Aussehen haben. Über andere Aspekte der Körperrepräsentationen ist bislang nur wenig bekannt.
Im Projekt BDD-VITAC werden Menschen mit einer KDS hinsichtlich visueller und taktiler Körperrepräsentationen untersucht. Ziel ist, herauszufinden, welche Aspekte der Körperrepräsentation verzerrt sind und ob sich Menschen mit einer KDS hinsichtlich dieser Körperrepräsentationen von psychisch gesunden Menschen und von Menschen mit einer hohen Körperunzufriedenheit unterscheiden.