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Familie

Familienfreundliche Hochschule

Eine familienfreundliche Hochschule wirkt sich positiv für Männer und Frauen aus:

Aktive Mütter und Väter wissen es zu schätzen, wenn Führungskräfte oder Lehrende für Vereinbarkeitsproblematiken mindestens sensibilisiert sind oder sogar anerkennen, dass Eltern quasi „nebenbei“ erstklassige Management- und Organisationsfähigkeiten entwickeln

Qualitativ hochwertige Kinderbetreuungsmöglichkeiten auch für kleine Kinder erleichtern den Wiedereinstieg in den Beruf nach der Elternzeit

Ein Familienbegriff, der auch pflegebedürftige Angehörige und gleichgeschlechtliche Paare umfasst, erleichtert in Zeiten des demografischen Wandels und im Sinne gesellschaftlicher Vielfalt die Entwicklung einer an den Bedürfnissen der Mitarbeitenden und Studierenden ausgerichteten familienbezogenen Organisationskultur

Familienfreundlichkeit sichert das Potenzial hochqualifizierter Mitarbeiter*innen - insbesondere Frauen entscheiden sich im Zweifel eher für einen Arbeitgeber, der familiengerechte Strukturen bietet

Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Trotz der Vorteile für beide Geschlechter ist Familienförderung immer noch vor allem Frauenförderung. Wenn Männer auch verstärkt eine aktive Vaterschaft anstreben, nehmen doch weit mehr Frauen als Männer den Hauptanteil der Elternzeit. Mehr Frauen als Männer pflegen ältere Angehörige, und selbst bei vollzeitbeschäftigten Paaren leisten die Frauen immer noch mehr Haushaltsarbeit – ein Faktor, der gerne übersehen wird.

Familienservice

Zur aktiven Weiterentwicklung familienfreundlicher Strukturen bietet der Familienservice der Universität Bielefeld Beratung zu allen Themen rund um Familie- und Pflegeaufgaben an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktuelles

Die neue Festschrift "Aufbruch und Begrenzung - 50 Jahre Universität Bielefeld als sich öffnender Raum für Frauen" zeigt exemplarisch eindrucksvoll, wie über 50 Frauen an der Entwicklung der Reformuniversität beteiligt waren und sich konkret bis in die Jetztzeit hinein einen eigenen Platz eroberten.

Gender-Gastprofessorin Dr. Karolin Heckemeyer in der Abteilung Sportwissenschaft

Weitere Informationen zu Terminen und Inhalten rund um die Gender-Gastprofessur an der Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft, Abteilung Sportwissenschaft im Sommersemester 2019.

Universität Bielefeld bundesweit eine von zehn Hochschulen mit Spitzenbewertung im Professorinnenprogramm III von Bund und Ländern

Die Universität Bielefeld hat für ihr Gleichstellungszukunftskonzept im Professorinnenprogramm III des Bundes und der Länder das Prädikat „Gleichstellung: ausgezeichnet!“ erhalten. Sie ist damit bundesweit zum wiederholten Mal eine von zehn Hochschulen mit der Spitzenbewertung. Das Professorinnenprogramm zielt darauf ab, die Gleichstellung von Frauen und Männern in Hochschulen zu fördern.