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Forschung

Geschlechterfragen sind für die Forschung nicht nur deshalb interessant, weil im Verlauf des wissenschaftlichen Karriereweges immer weniger Wissenschaftlerinnen im Wissenschaftssystem verbleiben. Vielmehr ist diese Thematik selbst Gegenstand der Forschung. Dabei weitet sich der Fokus immer mehr: Nicht mehr nur die klassische Frauen- und Geschlechterforschung bereichert durch ihren spezifischen Blick und ihre Ergebnisse die Wissenschaftslandschaft insgesamt.

Zunehmend mehr Disziplinen erkennen darüber hinaus die Notwendigkeit, die Bedeutung des Themas Geschlecht für ihren je eigenen Untersuchungsgegenstand zu reflektieren und systematisch in die eigenen Forschungsdesigns einzubeziehen.

Dabei sind nicht etwa nur die geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächer ideale Kandidatinnen für die Bereicherung durch Einbezug des Faktors Geschlecht. So zeigen beispielsweise gerade Erkenntnisse aus der Pharmakologie und Medizin, dass die Vernachlässigung dieses Faktors sogar lebensgefährliche Folgen haben kann. Und selbst, wenn das eigentliche Forschungsfeld eher weniger geeignet für die Beleuchtung des Faktors Geschlechts ist, so ist der Umgang z.B. mit den Geschlechterverhältnissen im Fach allemal einen kritisch-konstruktiven Blick wert.

 

Informationen zu Gender und Gleichstellung in der Forschung

 

DFG - Forschungsorientierte Gleichstellungsstandards der Deutschen Forschungsgemeinschaft

DFG - Konzept zur Umsetzung der Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards, Universität Bielefeld (2009)

DFG - Zwischenbericht zur Umsetzung der Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards, Universität Bielefeld (2011)

DFG - Abschlussbericht zur Umsetzung der Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards, Universität Bielefeld (2013)

Interdisziplinäres Zentrum für Geschlechterforschung (IZG)

Forschungspublikationen mit Genderbezug - Veröffentlichungen des Interdisziplinären Zentrums für Geschlechterforschung (IZG)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktuelles

Die neue Festschrift "Aufbruch und Begrenzung - 50 Jahre Universität Bielefeld als sich öffnender Raum für Frauen" zeigt exemplarisch eindrucksvoll, wie über 50 Frauen an der Entwicklung der Reformuniversität beteiligt waren und sich konkret bis in die Jetztzeit hinein einen eigenen Platz eroberten.

Gender-Gastprofessorin Dr. Karolin Heckemeyer in der Abteilung Sportwissenschaft

Weitere Informationen zu Terminen und Inhalten rund um die Gender-Gastprofessur an der Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft, Abteilung Sportwissenschaft im Sommersemester 2019.

Universität Bielefeld bundesweit eine von zehn Hochschulen mit Spitzenbewertung im Professorinnenprogramm III von Bund und Ländern

Die Universität Bielefeld hat für ihr Gleichstellungszukunftskonzept im Professorinnenprogramm III des Bundes und der Länder das Prädikat „Gleichstellung: ausgezeichnet!“ erhalten. Sie ist damit bundesweit zum wiederholten Mal eine von zehn Hochschulen mit der Spitzenbewertung. Das Professorinnenprogramm zielt darauf ab, die Gleichstellung von Frauen und Männern in Hochschulen zu fördern.