Forschung

Grußwort des Prorektors für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und Gleichstellung

Das Forschungsprofil der Universität Bielefeld ist an großen, wissenschaftlich und gesellschaftlich relevanten Themenfeldern der Geistes-, Natur-, Sozial- und Technikwissenschaften ausgerichtet, vornehmlich an den besonders produktiven Schnittstellen von Disziplinen. Auch im Bereich der Forschung zu Genderfragen ist die Universität Bielefeld sehr erfolgreich. Das neustes Leuchtturmprojekt ist hier die Juniorprofessur „Gender and Emotion in Cognitive Interaction“, die mit Mitteln unseres Exzellenzclusters CITEC eingerichtet wurde.
Um nachhaltig erfolgreich in der Spitzenforschung sein zu können, ist es entscheidend, dass wir im internationalen Wettbewerb um die besten Köpfe auf 100 Prozent des Talentepools in der Wissenschaft zurückgreifen können. Deshalb versucht die Universität Bielefeld mit einem ambitionierten Konzept zur Umsetzung von forschungsorientierten Gleichstellungsstandards den Frauenanteil auf allen Qualifikationsstufen, auf denen Frauen unterrepräsentiert sind, nachhaltig zu erhöhen. Dass dieses Konzept von der Deutschen Forschungsgemeinschaft als vorbildlich beurteilt wurde und die Universität Bielefeld damit zu den 20 (von 68) Hochschulen gehört, denen für ihre Gleichstellungsarbeit die höchste Qualitätsstufe attestiert wurde, erfüllt mich mit Stolz. Dieser große Erfolg darf uns jedoch nicht zu Selbstgefälligkeit verleiten, da Gleichstellung auch an der Universität Bielefeld noch längst nicht auf allen Ebenen erreicht ist. Gender Equality bleibt eine der zentralen Querschnittsaufgaben um auch weiterhin erfolgreich in unserer Forschung sein zu können.

 

Prof. Dr. Martin Egelhaaf, Prorektor für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und Gleichstellung der Universität Bielefeld

 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktuelles

Universität Bielefeld bundesweit eine von zehn Hochschulen mit Spitzenbewertung im Professorinnenprogramm III von Bund und Ländern

Die Universität Bielefeld hat für ihr Gleichstellungszukunftskonzept im Professorinnenprogramm III des Bundes und der Länder das Prädikat „Gleichstellung: ausgezeichnet!“ erhalten. Sie ist damit bundesweit eine von zehn Hochschulen mit der Spitzenbewertung. Das Professorinnenprogramm zielt darauf ab, die Gleichstellung von Frauen und Männern in Hochschulen zu fördern.

Bielefelder Gleichstellungspreis 2018

Am Freitag, den 05. Oktober 2018 erhielten Tanja Reißig für ihre Bachelorarbeit, Tabea Schroer für ihre Masterarbeit und Katharina Wojan für ihre Dissertation beim Jahresempfang der Universität den Bielefelder Gleichstellungspreis in der Kategorie Genderforschung/ Genderthemen in Qualifikationsarbeiten.

Gender-Gastprofessorin an der Fakultät für Physik

Beginnend mit dem Sommersemester 2018 übernimmt für ein Jahr Prof. Dr. Uta Klement  von der Chalmers University of Technology in Göteborg die Gender-Gastprofessur an der Fakultät für Physik. Weitere Informationen zu Inhalten und Terminen.

Dokumentation der Konferenz "GENDER 2020"

Zur Konferenz "Gender 2020 - Kulturwandel in der Wissenschaft steuern" kamen 2017 Hochschulleitungen, Spitzen aus Wissenschaftsorganisationen und Politik, Gleichstellungsakteur*innen sowie Geschlechterforscher*innen an der Universität Bielefeld auf Einladung der bukof zusammen, um über einen dringend notwendigen geschlechtergerechten Kulturwandel in der Hochschule und Wissenschaft zu diskutieren. Wir freuen uns sehr, nun eine Broschüre und einen Film zur Konferenz als Ergebnis dieses fruchtbaren Zusammentreffens präsentieren zu dürfen.

Die Keynote von Prof. Dr. Londa Schiebinger, John L. Hinds Professor of History of Science, Stanford University zu "Gendered Innovations in Science, Health & Medicine, Engineering and Environment" traf auf großes Interesse an der Universität Bielefeld, welche aktuell die Medizinische Fakultät aufbaut.