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Genderaspekte im Gesundheitsmanagement

Im Sinne von Gender Mainstreaming werden auch im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagements für Mitarbeitende und Studierende auf der Konzeptebene Genderaspekte berücksichtigt.
Zur Anschaulichkeit lassen sich folgende Überlegungen anführen: Ungleiche Effekte von Beschäftigungsstrukturen und Gesundheitsverhalten von Mitarbeiter*innen werden bei den jeweiligen Angeboten berücksichtigt. Die beruflichen Anforderungen sind aufgrund geschlechtsspezifischer Arbeitsteilung und segregierter Beschäftigungsstrukturen unterschiedlich. So sind die Formen der Kommunikation am Arbeitsplatz, die Art und Weise der Zusammenarbeit mit Kolleg*innen und die Strukturen betrieblicher Entscheidungen tendenziell für alle Geschlechter von unterschiedlicher Bedeutung.
Mit Blick auf die Kategorie Geschlecht gibt es darüber hinaus Aufgaben, die auch die Erwerbsarbeit beeinflussen bzw. umgekehrt das Privatleben, z.B. die Vereinbarkeit von Beruf und Familien- sowie Pflegeaufgaben.

Männer sind vermehrt in Führungspositionen tätig, während Frauen häufiger für Zuarbeiten und unterstützende Tätigkeiten zuständig sind. Damit strukturell einher gehen auch die unterschiedlichen Stellenanteile von Frauen und Männern: Frauen arbeiten häufiger Teilzeit, Männer haben überwiegend Vollzeitstellen inne. Die Belastungen und gesundheitlichen Ressourcen von Frauen und Männern unterscheiden sich durch die verschiedenen beruflichen Tätigkeiten und die zusätzlichen Arbeitsanforderungen aus der privaten Arbeit. Diese Unterschiede prägen ebenfalls die individuelle Bewertung von Belastungen am Arbeitsplatz und die Einschätzung der Arbeitsbedingungen, aber auch die Art und Häufigkeit, in der die Angebote der Betrieblichen Gesundheitsförderung wahrgenommen werden.

Gesundheitsmanagement

Diese geschlechterspezifischen Aspekte sind in das betriebliche Gesundheitsmanagement integriert, zum Beispiel bei der Auswahl der Kurse für das Gesundheitsangebot

Seiten des Gesundheitsmanagements

Aktuelles

Die neue Festschrift "Aufbruch und Begrenzung - 50 Jahre Universität Bielefeld als sich öffnender Raum für Frauen" zeigt exemplarisch eindrucksvoll, wie über 50 Frauen an der Entwicklung der Reformuniversität beteiligt waren und sich konkret bis in die Jetztzeit hinein einen eigenen Platz eroberten.

Gender-Gastprofessorin Dr. Karolin Heckemeyer in der Abteilung Sportwissenschaft

Weitere Informationen zu Terminen und Inhalten rund um die Gender-Gastprofessur an der Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft, Abteilung Sportwissenschaft im Sommersemester 2019.

Universität Bielefeld bundesweit eine von zehn Hochschulen mit Spitzenbewertung im Professorinnenprogramm III von Bund und Ländern

Die Universität Bielefeld hat für ihr Gleichstellungszukunftskonzept im Professorinnenprogramm III des Bundes und der Länder das Prädikat „Gleichstellung: ausgezeichnet!“ erhalten. Sie ist damit bundesweit zum wiederholten Mal eine von zehn Hochschulen mit der Spitzenbewertung. Das Professorinnenprogramm zielt darauf ab, die Gleichstellung von Frauen und Männern in Hochschulen zu fördern.