Universität Bielefeld

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Mittelverteilungsmodell

Gleichstellungsfaktoren im internen Mittelverteilungsmodell

2015 wurde ein neues internes Mittelverteilungsmodell eingeführt, das in seinen finanziellen Steuerungskonsequenzen die gesamte Universität durchdringt und in Bezug auf Gleichstellung gleichzeitig einen Sanktions- und einen Anreizmechanismus beinhaltet: Die Mittel werden in einen Indikator gestützten Basis-, Leistungs- und Strategieetat unterteilt. Darin ist ein Leistungsindikator Gleichstellung mit insgesamt 10% des Leistungsetats (17% des Gesamtbudgets/1,26 Mio. €) ausgewiesen. Relevant für die Berechnung sind die Anzahl der Professorinnen und der Anteil der Doktorandinnen.
Zudem können Fakultäten aus dem Strategieetat Mittel für gleichstellungsfördernde, strukturelle Maßnahmen beantragen.

Gefördert werden aktuell strukturelle Maßnahmen in den Fakultäten (eigene Gender-Gastprofessuren, Gender-Sensibilisierungsprogramme, Maßnahmen zur Gewinnung von Studentinnen in die Informatik etc.) immer bezogen auf einen Defizitbereich der jeweiligen Fakultät.

Jede Fakultät erhält außerdem jährlich ein Budget von 5.000 € zur Qualifizierung und Professionalisierung der dezentralen Gleichstellungsarbeit.

Eine Monitoringgruppe (bestehend aus Hochschulrats-, Senats- und Rektoratsmitgliedern, Dekan*innen und Gleichstellungsbeauftragter) beschäftigt sich regelmäßig mit der Wirkung des neuen Mittelverteilungsmodells – auch in Bezug auf die Gleichstellungsindikatoren.

Aktuelles

Die neue Festschrift "Aufbruch und Begrenzung - 50 Jahre Universität Bielefeld als sich öffnender Raum für Frauen" zeigt exemplarisch eindrucksvoll, wie über 50 Frauen an der Entwicklung der Reformuniversität beteiligt waren und sich konkret bis in die Jetztzeit hinein einen eigenen Platz eroberten.

Gender-Gastprofessorin Dr. Karolin Heckemeyer in der Abteilung Sportwissenschaft

Weitere Informationen zu Terminen und Inhalten rund um die Gender-Gastprofessur an der Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft, Abteilung Sportwissenschaft im Sommersemester 2019.

Universität Bielefeld bundesweit eine von zehn Hochschulen mit Spitzenbewertung im Professorinnenprogramm III von Bund und Ländern

Die Universität Bielefeld hat für ihr Gleichstellungszukunftskonzept im Professorinnenprogramm III des Bundes und der Länder das Prädikat „Gleichstellung: ausgezeichnet!“ erhalten. Sie ist damit bundesweit zum wiederholten Mal eine von zehn Hochschulen mit der Spitzenbewertung. Das Professorinnenprogramm zielt darauf ab, die Gleichstellung von Frauen und Männern in Hochschulen zu fördern.