Iberoamerikanische Geschichte

"Die Eroberung Amerikas markiert einen globalgeschichtlichen Wendepunkt. Sklaverei, Zwangsarbeit, Ethnozid, Naturbeherrschung sowie kulturelle und politische Unterdrückung sind zentrale Elemente einer prägenden Kraft von Kolonialität, die über die Kolonialzeit hinaus immer wieder erneuert, verändert und in Frage gestellt wurden. Gleichzeitig sind mit der Eroberung auch globalgeschichtliche Verflechtungen entstanden, die sich in Kultur- und Warenaustausch, Ideentransfers und Migrationsbewegungen äußern. Auf der Grundlage eines tiefen Verständnisses der Region stehen diese inter-amerikanischen, trans-pazifischen und trans-atlantischen Verflechtungen im Zentrum der Bielefeld Lateinamerika-Geschichte.

Der Arbeitsbereich Iberoamerikanische Geschichte ist Teil des interdisziplinären Center for InterAmerican Studies (CIAS) an der Universität Bielefeld. Besonderen Wert legen die InterAmerikanischen Studien auf eine enge Verknüpfung von Forschung und Lehre. Zur Stärkung der interkulturellen Kompetenzen der Studierenden unterhält der Arbeitsbereich im Rahmen ERASMUS-Programms der Europäischen Union Kontakte zu Universitäten im europäischen Ausland. Weiterhin bestehen Kooperationsabkommen mit Universitäten in Latein- und Nordamerika."

Aktuelles

InterAmerikanischer Studierendenkongress: "(Des)conexiones en las Américas"

Vom 06.-08. Juni 2018 findet der InterAmerikanische Studierendenkongress "(Des)conexiones en las Américas" in der Universität Bielefeld statt. Im Mittelpunkt des Kongresses soll die Frage stehen, welche Auswirkung Verflechtungen bzw. Entflechtungen sozialer, politischer, ästhetischer oder narrativer Art auf das Denken haben, welches den Doppelkontinent prägt. Mehr Information


CINECLUB LATINO

Der Cineclub latino zeigt in diesem Semester Filme aus Argentinien, Mexiko, Kolumbien, Peru und Chile. Die Filme werden in Originalversion mit deutschen Untertiteln gezeigt und der Eintritt ist frei. Mehr Information