Iberoamerikanische Geschichte

"Die Eroberung Amerikas markiert einen globalgeschichtlichen Wendepunkt. Sklaverei, Zwangsarbeit, Ethnozid, Naturbeherrschung sowie kulturelle und politische Unterdrückung sind zentrale Elemente einer prägenden Kraft von Kolonialität, die über die Kolonialzeit hinaus immer wieder erneuert, verändert und in Frage gestellt wurden. Gleichzeitig sind mit der Eroberung auch globalgeschichtliche Verflechtungen entstanden, die sich in Kultur- und Warenaustausch, Ideentransfers und Migrationsbewegungen äußern. Auf der Grundlage eines tiefen Verständnisses der Region stehen diese inter-amerikanischen, trans-pazifischen und trans-atlantischen Verflechtungen im Zentrum der Bielefeld Lateinamerika-Geschichte.

Der Arbeitsbereich Iberoamerikanische Geschichte ist Teil des interdisziplinären Center for InterAmerican Studies (CIAS) an der Universität Bielefeld. Besonderen Wert legen die InterAmerikanischen Studien auf eine enge Verknüpfung von Forschung und Lehre. Zur Stärkung der interkulturellen Kompetenzen der Studierenden unterhält der Arbeitsbereich im Rahmen ERASMUS-Programms der Europäischen Union Kontakte zu Universitäten im europäischen Ausland. Weiterhin bestehen Kooperationsabkommen mit Universitäten in Latein- und Nordamerika."

Aktuelles

"Sport-Mega-Events und Sicherheitspolitik: WM und Olympia in Brasilien (2014/2016)

Gastvortrag von Dr. Dennis Pauschinger (Université de Neuchâtel) // Mittwoch, 17. Januar, 18-20 Uhr // Universität Bielefeld, UHG C01-249

Call for papers: Interamerikanischer Studierendenkongress "(Des)conexiones en las Américas" // 6. - 8. Juni 2018 // Universität Bielefeld

Die eingereichten Abstracts sollten nicht länger als 300 Wörter sein. Sie können auf Spanisch, Englisch oder Deutsch bis zum 15. Februar 2018 an die folgende E-Mailadresse gesendet werden: congresobielefeld2018@ gmail.com; weitere Informationen finden Sie hier