Die wichtigsten Preise in OWL

Bielefeld-Ravensberg: Gustav-Engel-Preis

Der Historische Verein für die Grafschaft Ravensberg stiftet zum Gedenken an seinen langjährigen Vorsitzenden den Gustav Engel Preis. Durch den Preis in Höhe von 3000 Euro sollen der geschichtswissenschaftliche Nachwuchs gefördert, die wissenschaftliche Forschung zur Geschichte der Stadt Bielefeld und des Ravensberger Landes angeregt sowie die Beziehungen zwischen der Region und der Universität Bielefeld verstärkt werden.

Gustav-Engel-Preis

Icon: Plus  Preisträger der Fakultät

  • 2016: Agnes Maria Piekacz, Masterarbeit 2015, "Gebrauchte Dinge" - Recycling in der Nachkriegszeit 1945 - 1949.
  • 2015: Bernhard Suermann, Dissertation 2014, Die Grundherrschaft des Pusinnastiftes zu Herford im Hoch- und Spätmittelalter. Besitzausstattung, ökonomische und soziale Wandlungsprozesse.
    Gedruckt als: Das Pusinnastift zu Herford : Aspekte einer mittelalterlichen Grundherrschaft in Westfalen (Westfalen in der Vormoderne; 24), Münster 2015.
  • 2013: Pia Schmutzler, Masterarbeit 2012, Der Regionalflughafen Bielefeld-Nagelsholz. Kommunale Großprojektplanung und öffentlicher Widerstand.
  • 2012: Sebastian Knake, Masterarbeit 2010, Das Bielefelder Zweiradcluster. Entstehung, Entwicklung und Niedergang einer regionalen Verbundwirtschaft.
  • 2011: Kai-Uwe von Hollen, Magisterarbeit 2010, Inklusion und Exklusion am Beispiel der Juden in Bielefeld-Schildesche.
  • 2010: Christian Möller, Masterarbeit 2010, Abfallpolitik und Entsorgungstechnik im "ökologischen Zeitalter".
  • 2009: Katrin Stoll, Dissertation 2008, Strafverfahren gegen ehemalige Angehörige der Sicherheitspolizei für den Bezirk Bialystok.
    Gedruckt als: Die Herstellung der Wahrheit. Strafverfahren gegen ehemalige Angehörige der Sicherheitspolizei für den Bezirk Bialystok (Juristische Zeitgeschichte: Abt. 1, Allgemeine Beiträge 22), Berlin 2012.
  • 2008: Andreas Kamm, für seine Forschungen zur Sparrenburg.
    Gedruckt als: Sparrenburg. Burg - Festung - Wahrzeichen (Sonderveröffentlichung des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg e.V. 12 ), Bielefeld 2007.
  • 2006: Dr. Veronika Huesmann, Dissertation 2006, Hauspriester-Väter und mütterliche Gehilfinnen. Untersuchungen zum Verhältnis von Religion und Geschlecht am Beispiel des protestantischen Milieus in Ostwestfalen 1845 - 1918.
    Gedruckt als: Im Glauben vereint. Männer und Frauen im protestantischen Milieu Ostwestfalens 1845-1918 (L'homme: Schriften 16 ), Köln 2008.
  • 2005: Barbara Randzio, Magisterarbeit 2005, "Heils-Erwartungen" und "Behandlungs-Angebote". Die Psychiatriereform am Beispiel der von Bodelschwinghschen Anstalten Bethel 1967-1996.
  • 2004: Birgit Schepers, Magisterarbeit 2002, Frauen in der Kriegswirtschaft. Die Mobilisierung Bielefelder Frauen für die Industriearbeit im Zweiten Weltkrieg.
  • 2002: Roland Gießelmann, Magisterarbeit 2002, Kulturelle Innovation in ländlicher Region. Posaunenchöre in der Gesellschaft des östlichen Westfalen 1840 bis 1924.
  • 2001: Katja Roeckner, Magisterarbeit 2000, "Goldene Jahre" oder "Krise vor der Krise"? Bielefelder Metall-, Textil- und Wäscheindustrie 1924-1929.
  • 2000: Dr. Gerd Meier, Dissertation 1996, Zeitungen - Journalisten - Leser. Tradition und Wandel im regionalen Pressesystem Deutschlands 1927 bis 1967.
    Gedruckt als: Zwischen Milieu und Markt. Tageszeitungen in Ostwestfalen 1920 - 1970 (Forschungen zur Regionalgeschichte 27), Paderborn 1999.
  • 1997: Bernd Holtwick, Magisterarbeit 1996, Handwerker in Ostwestfalen-Lippe 1929-1939.
  • 1996: Dr. Nicolas Rügge, Staatsexamensarbeit Lehramt (Sek. II) 1995, Ratsherrschaft und Verwaltung der Stadt Herford im Wandel.
  • 1995: Andreas Hölscher, Staatsexamensarbeit Lehramt (Sek. I/II).
    Erschienen im Selbstverlag: Stadt und Land in der Krise. Inflation und sozialer Protest in Ostwestfalen 1914-1923, Löhne 1994.
  • 1993: Bernd J. Wagner, Magisterarbeit 1988, Das Bielefelder Krankenhaus im 19. Jahrhundert.
  • 1992: Kerstin Stockhecke, Magisterarbeit 1990, Maria Schmalenbach (1835-1924). Biographisches Portrait einer Pfarrersfrau aus der Minden-Ravensberger Erweckungsbewegung.
    Gedruckt als: Marie Schmalenbach 1835-1924. Pfarrersfrau und Schriftstellerin aus Westfalen (Religion in der Geschichte 2), Bielefeld 1993.
  • 1991: Prof. Dr. Stefan Brakensiek, Dissertation 1990, Von der Gemeinheit zum Privateigentum. Die Durchsetzung des Agrarindividualismus in Norddeutschland (1750-1850).
    Gedruckt als: Agrarreform und ländliche Gesellschaft. Die Privatisierung der Marken in Nordwestdeutschland 1750-1850 (Forschungen zur Regionalgeschichte 1), Paderborn 1991.
  • 1990: Dr. Axel Flügel, Dissertation 1990, Die Interessenbetriebe (Holländische Bleichen und Seifensiederei) der Bielefelder Kaufmannschaft.
    Gedruckt als: Kaufleute und Manufakturen in Bielefeld. Sozialer Wandel und wirtschaftliche Entwicklung im proto-industriellen Leinengewerbe von 1680 bis 1850 (Studien zur Regionalgeschichte 6), Bielefeld 1993.
  • 1990: Prof. Dr. Werner Freitag, Studie über Spenge.
    Gedruckt als: Spenge 1900 bis 1950. Lebenswelten in einer ländlich-industriellen Dorfgesellschaft, Bielefeld 1988.

Detmold: Otto-Weerth-Preis

Der Naturwissenschaftliche und Historische Verein für das Land Lippe e.V. vergibt zum Gedenken an seinen langjährigen Vorsitzenden (1889-1927) den zum 1. April 1999 gestifteten Otto-Weerth-Preis. Durch die Auszeichnung sollen der wissenschaftliche Nachwuchs gefördert, die naturwissenschaftliche Forschung sowie die Forschung zur Ur- und Frühgeschichte, Geschichte, Landeskunde, Volkskunde und Kunstgeschichte des ehemaligen Landes Lippe angeregt wie auch die Beziehungen zwischen der Region und den Hochschulen in Ostwestfalen-Lippe verstärkt werden. Der im etwa zweijährigen Rhythmus ausgelobte Preis in Höhe von mindestens 2.000 Euro für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten zu den genannten Bereichen wird an Nachwuchswissenschaftlerinnen oder -wissenschaftler verliehen, deren Arbeiten noch nicht an anderer Stelle veröffentlicht oder mit Preisen ausgezeichnet worden sind.

Aussschreibung

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  • 2012: Julia Schöning, Magisterarbeit 2009, Der Germanenkundler Wilhelm Teudt. Ein völkischer Laienforscher auf dem Weg vom Keplerbund zum SS-Ahnenerbe.
    Auszüge gedruckt als: Die Germanenkunde Wilhelm Teudts. Methodik und Zielsetzung einer ideologisch motivierten Laienwissenschaft, in: Lippische Mitteilungen 81 (2012), S. 243-257.
  • 2004: Roland Siekmann, Dissertation 2002, Eigenartige Senne. Zur Kulturgeschichte der Wahrnehmung einer peripheren Landschaft.
    Gedruckt in der Reihe "Lippische Studien Bd. 20", Lemgo 2004.

Minden: Förderpreis des Mindener Geschichtsvereins

Der Mindener Geschichtsverein vergibt den mit 2.500 Euro dotierten Förderpreis des Mindener Geschichtsvereins für besonders herausragende wissenschaftliche Arbeiten, die sich um die Geschichte im Fürstbistum Minden bzw. im Kreis Minden-Lübbecke verdient gemacht haben.

Mindener Geschichtsverein
Ausschreibung

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  • Förderpreis 2013: Kai-Ole Koop, Das Dorf Drohne. Aspekte der siedlungsgeographischen und genealogischen Entwicklung einer westfälischen Bauerschaft

Paderborn: Ignaz-Theodor-Liborius-Meyer-Preis

Der nach dem Vereinsgründer Ignaz-Theodor-Liborius-Meyer benannte Preis des Altertumsvereins Paderborn wird seit 1991 verliehen. Er richtet sich an engagierte Nachwuchshistoriker und wird für hervorragende Arbeiten zur Geschichte Ost- und Südwestfalens vergeben. Die Auszeichnung ist mit 3.000 Euro dotiert. Bewerbungen und Vorschläge für das Jahr 2015 (Arbeit in doppelter Ausfertigung und Gutachten) können bis zum 31. Oktober 2014 beim Vereinsdirektor oder bei der Vereinsgeschäftsstelle eingereicht werden.

Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens

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  • 1993: Michael Frank, Dissertation 1992, Gestörte Ordnung. Dörfliche Gesellschaft und Kriminalität. Das Fallbeispiel Lippe (1650-1800).
    Gedruckt als: Dörfliche Gesellschaft und Kriminalität. Das Fallbeispiel Lippe 1650-1800, Paderborn 1995.