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Suchtkranke Menschen mit Pflegebedarf - Entwicklung und Erprobung eines Versorgungskonzepts

Laufzeit
2017-2019

Projektkoordination
Dr. Annett Horn

Projektdurchführung
Thomas Kleina

Finanzierung
Stiftung Wohlfahrtspflege Nordrhein-Westfalen

Kooperationspartner
Drogenberatung e.V. Bielefeld

Hintergrund
Die Anforderungen an die pflegerische Unterstützung langjährig opiatabhängiger Menschen sind sehr speziell. Zum einen kommen Techniken und Methoden zur Anwendung, die in anderen Versorgungskonstellationen nur selten benötigt werden. Zum anderen bestehen zwischen beruflich Pflegenden und dieser Zielgruppe häufig gegenseitige Vorbehalte und Fehleinschätzungen.

Vorgehensweise und Zielsetzung
Kernziel des Projektes „Suchtkranke Menschen mit Pflegebedarf - Entwicklung, Erprobung und Implementation eines nutzerorientierten Pflege- und Versorgungskonzeptes, unter Berücksichtigung illegaler Konsummuster“ ist die Verbesserung der pflegerischen Versorgung insbesondere langjährig opiatabhängiger Menschen. Zur Realisierung dieser Zielsetzung erfolgt zunächst eine (internationale) Recherche bestehender Versorgungskonzepte und -strategien, eine Analyse des Unterstützungsbedarfs der anvisierten Nutzergruppe sowie eine Analyse der vorhandenen Ausgangs- und Rahmenbedingungen. Darauf aufbauend wird ein Konzept entwickelt, in dem wesentliche Zielsetzungen, Inhalte und Anforderungen an die pflegerische Versorgung suchtkranker Menschen festgeschrieben werden und das nachfolgend in die (regionale) Versorgungspraxis implementiert wird. Kernelemente der Konzeptumsetzung werden der Aufbau lokaler Netzwerkstrukturen und das Angebot von Qualifizierungsmaßnahmen für Pflegeeinrichtungen bzw. deren Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sein. Mit Abschluss des Projektes soll so ein wissenschaftlich fundiertes, praxiserprobtes und evaluiertes Pflege- und Versorgungskonzept zur Verfügung stehen, auf das professionelle Akteure bei der pflegerischen Versorgung langjährig opiatabhängiger Menschen zurückgreifen können. Das Projekt wird in Kooperation mit der Drogenberatung e.V. Bielefeld durchgeführt.

 

 

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