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Förderung der Ergebnisorientierung in der ambulanten Pflege

Laufzeit
2016-2019

Projektkoordination
Dr. Klaus Wingenfeld

Projektdurchführung
Nora Kristin Gäbel, Florian Loetz

Finanzierung
Stiftung Wohlfahrtspflege Nordrhein-Westfalen

Hintergrund
Ambulante Pflege in Deutschland ist derzeit noch durch eine starke Verrichtungsorientierung gekennzeichnet, die u.a. durch das überkommene Pflegeverständnis im alten SGB XI gestützt wird. Zukünftig muss sich pflegerisches Handeln jedoch viel stärker auf die Förderung von Selbstmanagementkompetenz, auf präventive Aufgaben, auf die Förderung der Pflegekompetenz von Angehörigen, auf die Lösung komplexer Problemlagen bei der Versorgung dementiell Erkrankter und ähnliche Herausforderungen ausrichten.
Im Mittelpunkt dieses Projekts steht deshalb die Entwicklung und Erprobung eines wissenschaftlich fundierten Konzepts zur Stärkung der Ergebnisorientierung in der ambulanten Pflege. Ergebnisorientiert pflegen bedeutet in diesem Fall, nicht pflegerische Verrichtungen, sondern greifbare Ergebnisse – z.B. die gesundheitliche Situation des pflegebedürftigen Menschen oder die Pflegekompetenz der Angehörigen – in den Mittelpunkt zu stellen.
Das Projekt wird vom Institut für Pflegewissenschaft an der Universität Bielefeld in Kooperation mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband NRW, dem Caritasverband für die Diözese Münster e.V. und dem Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V. durchgeführt.

Zielsetzung
Mit dem Projekt sollen Konzepte, Empfehlungen und Arbeitshilfen zur Integration von Ergebnisorientierung in den Pflegeprozess und das Qualitätsmanagement sowie Instrumente zur Beurteilung von Versorgungsergebnissen entwickelt werden. Damit werden spezifische „outcomes“ der ambulanten Pflege, wie vom Gesetzgeber gefordert, im Rahmen einer indikatorengestützten Qualitätsbeurteilung bewertbar.

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