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Mammographie-Screening - Wie entscheiden Sie sich? (InEMa 2.0)


Vielen Dank für Ihr Interesse!
Wir möchten uns bei allen Teilnehmerinnen bedanken, die sich Zeit für die Fragebögen genommen und sie geduldig ausgefüllt haben.


Herzlich Willkommen!

Die InEMa-Studie wird an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld durchgeführt und koordiniert. Wir arbeiten eng mit der Brandenburgischen TU Cottbus-Senftenberg zusammen.

Die Studie beschäftigt sich mit verschiedenen Aspekten der (Nicht-) Teilnahme von Frauen am Mammographie-Screening-Programm.
Auf dieser Website können Sie sich über die Hintergründe, die Durchführung und andere relevante Themen informieren.

Aktuelles

12.07.2018: Start der Folgebefragung
Etwa 1000 Frauen wurden per Post eingeladen erneut an unserer Studie teilzunehmen. In der aktuellen Befragungswelle wollen wir untersuchen, ob die Frauen in den vergangenen Jahren erneut an einem Screening teilgenommen haben oder sich weiterhin gegen eine Teilnahme entschieden haben. Wir wollen zudem wissen, ob und in wie weit sich die Einstellung zum Screening und das Wissen über die Untersuchung verändert hat.

weitere Informationen zum Ablauf

häufig gestellte Fragen

02.06.2016: Ergebnisse der Studie vorgestellt
Das Studienteam stellt Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe die Studie in Berlin vor. Jacob Spallek und Eva-Maria Berens erklären, dass nur 27,1 % der Frauen eine Informierte Entscheidung für oder gegen die Teilnahme am Mammographie-Screening-Programm treffen. Das Wissen der Frauen über das Screening-Programm ist im Durchschnitt eher gering. Die Einstellung der Frauen spielt hingegen eine wichtige Rolle bei der Entscheidung.

Foto: Jun. Prof. Dr. Jacob Spallek, Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, Eva-Maria Berens (© BMG/Schinkel)

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Hintergrund

Mit Erreichen des 50. Lebensjahres hat jede Frau in Deutschland Anspruch auf die kostenlose Teilnahme am Mammographie-Screening.
Hierzu wird jede Frau schriftlich eingeladen und entscheidet, ob sie die Untersuchung wahrnehmen möchte oder nicht.

Bislang liegen jedoch nur wenige Informationen darüber vor, weshalb Frauen sich für oder gegen eine Teilnahme entscheiden. Die InEMa-Studie untersucht daher, welche Aspekte für die Entscheidung relevant sind und ob sich die Entscheidung mit der Zeit verändert.

Im Rahmen der InEMa-Studie gibt es mehrere Befragungen.

Die erste Befragung der InEMa-Studie wurde durch das Bundesministerium für Gesundheit im Rahmen des nationalen Krebsplans gefördert.

Die aktuelle Befragung wird durch die Universität Bielefeld und der Brandenburgischen TU Cottbus-Senftenberg finanziert.

Weitere Informationen zum Bundesministerium für Gesundheit und dem Nationalen Krebsplan finden Sie unter:

Ziele der Studie

Die Ergebnisse der Studie sollen dafür genutzt werden die Informationsangebote über das Mammographie-Screening-Programm zu verbessern. Wir wollen es Frauen ermöglichen, sich gut informiert für oder gegen das Mammographie-Screening-Programm zu entscheiden. Als Universität möchten wir die Hintergründe für die Teilnahme oder die Ablehnung der Teilnahme näher untersuchen. Die Entscheidung für oder gegen eine Teilnahme soll nicht beeinflusst werden. Wir arbeiten unabhängig vom Mammographie-Screening-Programm.

Ergebnisse der ersten InEMa-Studie

Die Ergebnisse der ersten Studie zeigen, dass insgesamt nur 27,1 % der eingeladenen Frauen eine Informierte Entscheidung für oder gegen die Teilnahme am Mammographie-Screening-Programm. Besonders niedrig ist der Anteil bei Frauen mit geringerer Schulbildung und türkischem Migrationshintergrund.
Während 28,1 % der Frauen ohne Migrationshintergrund eine Informierte Entscheidung trafen, waren es bei (Spät-)Aussiedlerinnen 21,8 % und bei Fragen anderer Herkunftsländer 20%. Den geringsten Anteil Informierter Entscheidung haben Frauen mit türkischem Migrationshintergrund mit nur 5%.
Die Studie zeigt, dass das Wissen über Mammographie-Screening eher gering ist. Insgesamt konnten nur 31,5 % der Frauen die Mehrheit der Fragen zum Screening richtig beantworten. Die Einstellungen der Frauen zum Screening sind hingegen sehr unterschiedlich.
Die Ergebnisse wurden in verschiedenen Fachzeitschriften veröffentlicht und auf Kongressen mit Expertinnen und Experten diskutiert. Sie haben dazu beigetragen, dass die Information für die Frauen in der Zwischenzeit überarbeitet wurden und auch andere Prozesse kritisch überdacht werden

Kontakt

Wir stehen Ihnen gerne für Rückfragen telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung:

Fragen zum Projekt
Dr. Eva- Maria Berens
Fakultät für Gesundheitswissenschaften
AG Versorgungsforschung und Pflegewissenschaft
Tel.: 0521/106 4818
Mail:inema@uni-bielefeld.de

Fragen zum Datenschutz
Anja Schmid –Datenschutzbeauftragte der Universität Bielefeld
Tel.: 0521/ 106 5225

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