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Elektronische Krankenausüberwachung

Die infektionshygienische Überwachung von Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen wird gemäß § 17 des Gesetzes über den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGDG) in Verbindung mit dem Infektionsschutzgesetz von den unteren Gesundheitsbehörden durchgeführt (§ 17 ÖGDG, 1997). Im Rahmen des Aktionsplans Hygiene NRW wurden zur Weiterentwicklung des Musterbegehungsbogens für die infektionshygienische Überwachung von Krankenhäusern elektronische Krankenhausüberwachungsmodule entwickelt, um ein flexibles, modulares Überwachungsinstrument in NRW für die unteren Gesundheitsbehörden zur Verfügung zu stellen.

Mehr als die Hälfte aller Gesundheitsämter in NRW hatten an einem vom LZG angebo-tenen Workshop zur Einführung der elektronischen Krankenhausüberwachungsmodule teilgenommen. Mittlerweile haben bereits einige Gesundheitsämter die Arbeit mit den elektronischen Krankenhausüberwachungsmodulen fest in ihren Arbeitsalltag integriert, trotz unterschiedlicher Hindernisse (z.B. personelle oder technische Ressourcen). Die besondere Akzeptanz der elektronischen Krankenhausüberwachungsmodule bei den Hygienefachkräften der Krankenhäuser in NRW bestätigt die Einführung dieser Soft-ware und deren wesentliche Bedeutung als Instrument für eine qualitätsgesicherte Standarisierung der infektionshygienischen Krankenhausüberwachung in NRW.

Laufzeit
2014 - 2015 (abgeschlossen)

Drittmittelgeber
Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG.NRW)

Ansprechpartnerinnen
Annika Roth; Master of Public Health (MPH)
Fakultät für Gesundheitswissenschaften, AG 7 Umwelt & Gesundheit
Tel.: 0521 - 106 4682; E-Mail: annika.roth@uni-bielefeld.de

Univ.-Prof. Dr. Dipl.-Biol. Dipl.-Ökol. Claudia Hornberg
Fakultät für Gesundheitswissenschaften, AG 7 Umwelt & Gesundheit
Tel.: 0521 - 106 4366 (Sekr.); E-Mail: claudia.hornberg@uni-bielefeld.de

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