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Vorstudie zur Neukonzeption des Behindertenberichtes und Evaluation des SGB IX

Die „Vorstudie zur Neukonzeption des Behindertenberichts“ (2010-2011) vergeben durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) wurde von Frau Prof. Dr. Claudia Hornberg und Frau Dr. Monika Schröttle (vormals Interdisziplinäres Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung (IFF)), Universität Bielefeld) betreut. Als Kooperationspartnerinnen fungierten Frau Prof. Dr. Degener von der Evangelischen Fachhochschule RWL und Frau Dr. Brigitte Sellach von der Gesellschaft für Frauen- und Geschlechterforschung e.V. (GSF). Aufgabe und Ziel der Vorstudie waren die Entwicklung eines inhaltlichen und organisatorischen Indikatoren gestützten Konzeptes zur Optimierung der gegenwärtigen Behindertenberichterstattung. Zunächst erfolgte eine Analyse national und international relevanter Datensätze zu Menschen mit Behinderungen. Auf Basis dieser Vorarbeiten wurden entlang der Handlungsfelder des Nationalen Aktionsplanes der Bundesregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention kurz-, mittel-, und langfristig umsetzbare Indikatoren zur Abbildung der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen entwickelt, die u.a. nach Lebensphase und Lebenslage differenziert werden können. Die Indikatoren basieren auf einer erweiterten Erfassung von Behinderung, die unabhängig von einer amtlichen Anerkennung der Behinderung vor allem die vorliegenden Beeinträchtigungen sowie resultierenden Funktions- und Aktivitätseinschränkungen einer Person fokussiert. Im Projektverlauf wurden Lücken und Defizite der bisherigen nationalen Berichterstattung identifiziert, Vorschläge für eine neue Organisationsstruktur der Berichterstattung erarbeitet und Verknüpfungs- und Erweiterungsmöglichkeiten Befragungen vorgestellt.

Den Abschlussbericht zum Projekt finden Sie hier.

Ziel der durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) vergebenen „Vorstudie zur Evaluation des SGB IX Teil I“ (2013), die die Arbeitsgruppe 7 in Kooperation mit dem Kölner Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik GmbH (ISG, Dr. Engels und Dr. Engel) und Frau Prof. Dr. Julia Zinsmeister (Fachhochschule Köln, Institut für Soziales Recht) durchgeführt hat, waren die Benennung zentraler Fragestellungen, Maßstäbe, Datengrundlagen und Indikatoren sowie die Konzeptentwicklung für die anschließend vorgesehene Evaluierung der Strukturen und Prozesse des SGB IX Teil I und deren Wirkungen. Die Evaluation erfolgte je nach Datengrundlage unter Heranziehung unterschiedlicher Methoden (u.a. Rechtsprechungsanalysen, Statistische Auswertungen, systematische Dokumentenanalysen). Inhaltlich wurden die ursprünglichen Ziele und Intentionen der Gesetzgebung, der rechtlichen Umsetzung im SGB IX sowie der tatsächlichen Umsetzung gegenübergestellt und die Entwicklungen seit dem analysiert.

Den Abschlussbericht zum Projekt finden Sie hier.

 

Leitung

Prof. Claudia Hornberg
Fakultät für Gesundheitswissenschaften, AG 7 Umwelt & Gesundheit
Tel.: 0521 - 106 - 4365; E-Mail: claudia.hornberg@uni-bielefeld.de

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