Universität Bielefeld

© Universität Bielefeld

Studieninhalte

Als künftige Lehrerinnen und Lehrer erhalten Studierende der Kunst- und Musikpädagogik eine Ausbildung, die sich gleichermaßen an aktuellen Forschungsfragen, an den Parametern künstlerisch-kultureller Vermittlung und den Anforderungen des Schulalltags orientiert. Je nach gewähltem Profil in Kunst oder Musik erarbeiten sie sich Fähigkeiten zunächst im Rahmen des künstlerischen Werkstatt- und Atelierangebots oder im Instrumental- und Vokalunterricht. Modellhaft erleben sie die Konzeption, Planung und Durchführung künstlerischer oder musikalischer Arbeitsvorhaben und lernen, wie man diese präsentiert, dokumentiert, reflektiert und evaluiert. Die drei Inhaltsfelder "musikalische bzw. künstlerische Praxis", "Musik- bzw. Kunstwissenschaft" sowie "Musik- bzw. Kunstpädagogik" werden wechselseitig aufeinander bezogen, damit sich den Studierenden von Beginn an Zusammenhänge zwischen relevanten Themen, künstlerischen Werken, rezeptiven und produktiven Strategien sowie methodisch-didaktischen Entscheidungen erschließen. Die erworbenen fachspezifischen Fähigkeiten werden im weiteren Studienverlauf um die Theorie geleitete Praxis in interdisziplinären Veranstaltungen erweitert. Performative und selbstreflexive Kompetenzen sind dafür von zentraler Bedeutung. Im Rahmen interdisziplinärer Projekte wird die Fähigkeit gestärkt, unterschiedliche Parameter ästhetisch-künstlerischen Tuns wie Körper, Stimme, Raum, Licht und Bildobjekte produktiv aufeinander zu beziehen. Ziel ist es, ästhetisches Lernen an der Schnittstelle der Künste als umfassende Art der Selbst- und Weltwahrnehmung zu erleben und theoretisch zu reflektieren, um auf dieser Basis Kindern vielfältige Möglichkeiten für ästhetisch-künstlerisches Lernen eröffnen zu können.