Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft
 
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Wer Mengenlehre, Logik oder formale Grammatiken noch gar nicht kennt, sollte sich das Skript Formale Methoden von Marcus Kracht anschauen oder die Vorlesung parallel zu diesem Seminar besuchen (mittwochs, 14-16 Uhr, H6).

Einige Inhalte aus diesem Seminar stammen aus dem Skript Einführung in die Computerlinguistik und Sprachtechnologie, ebenfalls von Marcus Kracht. 

Bitte überprüft alle Dokumente auf Fehler und meldet euch bei mir, wenn euch etwas auffällt. Vielen Dank!

Die zweite Klausur findet am xx.xx.18 statt.

 

Prädikatenlogik [erledigt]

Die Darstellung der Prädikatenlogik orientiert sich an der aus dem Formale Methoden-Skript von Marcus Kracht (Kapitel 23 bis 25). Dazu gibt es eine kleine Übung zur Auffrischung der Kenntnisse. Zur Syntax der Prädikatenlogik gibt es eine Definitionssammlung und eine Hausaufgabe [1]. Zu dieser Hausaufgabe gibt es eine kleine Fehlersammlung [1] und eine Musterlösung [1]. Zur Semantik der Prädikatenlogik gibt es eine Gruppenübung [1], eine Hausaufgabe [2] (mit Fehlersammlung [2] und Lösung [2]), noch eine Hausaufgabe [3] [neue Version] (mit Fehlersammlung [3] und Lösung [3]) und eine Zusatzaufgabe.

Wer mit (Prädikaten-)Logik Schwierigkeiten hat oder einfach noch ein wenig üben möchte, kann sich die Sammlung von Übungen und Erklärungen anschauen, die zum größten Teil während meiner Zeit als FM2-Tutor entstanden ist.

 

(Philosophische) Grundlagen der Semantik [erledigt]

Ich orientiere mich am ersten Kapitel aus: 

Dowty, David R., Robert E. Wall, and Stanley Peters. 1981. Introduction to Montague Semantics. Kluwer.

Es gibt eine Übersetzungsübung, anhand derer bestimmte Punkte deutlich werden sollen und eine Zusammenfassung der Sitzung [kommt noch].

 

Formale Semantik [erledigt]

Ich orientiere mich am Formale Semantik-Skript von Johannes Dölling, insbesonderen an den ersten 4 Kapiteln. Außerdem empfehle ich das vierte Kapitel aus Dowty et al.

Zur Motivation der Typenlogik gibt es eine herausfordernde Übersetzungsübung. Zur Syntax und Semantik der Typenlogik gibt es eine Definitionssammlung, und zur Syntax eine Hausaufgabe [4]. Wer Schwierigkeiten hat, semantische Werte/Denotationen und Ausdrücke auseinanderzuhalten, kann sich einen Auszug aus Gullivers Reisen anschauen. Eine Gruppenübung [2] dient zur Wiederholung der Syntax der Typenlogik und zur Einführung der Semantik. Zur Semantik gibt es schließlich auch eine erste Hausaufgabe [5] (mit Fehlersammlung [4]) und eine zweite Hausaufgabe [6] (mit Fehlersammlung [5]). (Die vorige Version der Hausaufgabe [6] war fehlerhaft. Bevor ihr euch die verbesserte Version anschaut, versucht doch einmal, den Fehler zu finden und selbst zu korrigieren!) 

Die typentheoretische Semantik lässt einen ganz schön ins Grübeln kommen. Anlass dazu gibt die Übersetzungsübung [3]. Wir haben uns die Behandlung quantifizierter Nominalphrasen angeschaut. In der Hausaufgabe [7] (mit Fehlersammlung [6]) geht es um die Behandlung von Koordinatoren.

Die Theorie der Lambda-Repräsentation gibt uns ein Mittel an die Hand, jeden natürlichsprachlichen Ausdruck so zu repräsentieren, dass die Art und Weise, wie seine Bedeutung zur Satzbedeutung beiträgt, transparent wird. In einer  Definitionssammlung [2] findet ihr gebündelt alles Wichtige zur Syntax und Semantik der sogenannten Lambda-Typenlogik. Wer mag, kann sich über die Weihnachtsferien an einer Hausaufgabe [8] versuchen, für deren Bearbeitung auf alles bisher Besprochene zurückgegriffen werden muss. Ich habe mich mit der Formulierung der Aufgabenstellung etwas schwer getan; sollte euch also nicht ganz klar sein, welche Art von Lösung ich im Sinn habe, könnt ihr euch gerne melden.

 

Kombinatorische Kategorialgrammatiken [fast erledigt]

Ich orientiere mich an den Kapiteln 7, 8, 23, 24 und 25 aus dem Skript Einführung in die Computerlinguistik und Sprachtechnologie von Marcus Kracht und werde auch versuchen, das dort Erläuterte mit dem bisher Besprochenen zusammenzubringen.

Zuerst schauen wir uns die Funktionsweise der Kombinatoren ganz allgemein an (Kapitel 7). Dazu gibt es eine Hausaufgabe [9] (mit Fehlersammlung [9] und Lösung [9]). Wer nicht genug von Kombinatoren bekommen kann, kann den eigenen ornithologischen Neigungen auf der Seite Combinator Birds (Chris Rathman) nachgehen. Als Nächstes beschäftigt uns, wie Kombinatoren in der Semantik verwendet werden (Kapitel 8). Vieles von dem, was Kombinatoren leisten, kennen wir bereits aus der Typenlogik. Aber die Kombinatoren erlauben es uns nun auch, die Reihenfolge von Funktor und Argument zu verwalten. In der dazugehörigen Hausaufgabe [10] (mit Lösung [10]) könnt ihr das üben. 

Das letzte Konzept für diese Veranstaltung ist das der Kategorialgrammatik. (Wie Grammatiken und syntaktische Bäume definiert sind, könnt ihr im Formale Methoden-Skript nachlesen.) Zuerst haben wir besprochen, was Kategorialgrammatiken auszeichnet (Kapitel 23) und wie die Semantik von Kategorialgrammatiken aussieht (Kapitel 24). Dazu gibt es eine Hausaufgabe [11], ein Modell und ein paar Beispielsätze. Im Seminar tauchte noch die Frage nach den verschiedenen Interpretationsmöglichkeiten des definiten Artikels aus. Im obigen Modell findet ihr die Strawson'sche Interpretation; es gibt aber auch die Russell'sche Interpretation [kommt noch]. 

Wir haben es leider nicht mehr geschafft, gemeinsam die kombinatorischen Kategorialgrammatiken zu besprechen. Mit den im Seminar behandelten Konzepten und Methoden solltet ihr es aber schaffen, euch das Kapitel dazu (25) selbst vorzunehmen! Viel Erfolg! Wer Fragen hat, kann sich jederzeit bei mir melden.

Wer mit Kombinatoren oder Kategorialgrammatiken Schwierigkeiten hat oder einfach noch ein wenig üben möchte, findet vielleicht Nützliches in dieser Sammlung von Übungen und Erklärungen, die während meiner Zeit als Tutor für die Vorlesung Computerlinguistik und Sprachtechnologie entstanden ist.

Zum Abschluss gibt es eine Wiederholungsübung (mit Lösung) und noch eine Übung [NEU].