Faculty of Linguistics and Literary Studies

 
 
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Prof. Dr. rer. nat. Walther Kindt

Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft

E-Learning

Hier finden Sie Informationen und Materialien zu verschiedenen linguistischen Lehrveranstaltungen.

Formale Methoden I

Die Veranstaltung behandelt schwerpunktmäßig die Themen Mengentheorie, formale Grammatiken und Automaten. Das erste Thema bildet eine wesentliche Grundlage für alle in der Linguistik verwendeten formalen Beschreibungs- und Modellierungsverfahren. Mit der Theorie formaler Grammatiken ist ein erster Ansatzpunkt dafür gegeben, wie man Sprachproduktion mit Hilfe formaler Systeme erfassen kann. Die Automatentheorie leistet Analoges für die Sprachrezeption. Als Verallgemeinerung von formalen Grammatiken und Automaten werden abschließend Input-Output-Systeme behandelt.

Hier geht's zum Vorlesungsskript für Formale Methoden I

Formale Methoden II

Die Veranstaltung führt in Theorie und Methoden der Prädikatenlogik erster Stufe ein und bildet die Grundlage für alle einschlägigen Semantiktheorien der Linguistik. Zugleich sind Grundkenntnisse in Prädikatenlogik unerlässlich, wenn man Prinzipien und Strategien von alltäglichen oder wissenschaftlichen Argumentationen verstehen will.

Themen der Veranstaltung sind:

  • Syntax und Semantik von Aussagen- und Prädikatenlogik,
  • Folgerungsbegriff,
  • Schlussregeln,
  • linguistisch relevante Erweiterung der Prädikatenlogik.

Hier geht's zum Vorlesungsskript für Formale Methoden II

Diskursanalyse

Hier finden Sie die Aufgaben und Übungsdateien:

Aufgabe 1

Suchen Sie Aufnahme und Transkript des Gesprächs FR030 im online öffentlich zugänglichen Teil des Deutschen Spracharchivs des Institut für deutsche Sprache in Mannheim.
Fallen Ihnen geschlechtsspezifische Verhaltensweisen der Gesprächsteilnehmer/innen auf?
Geben Sie aus dem Beginn des Transkripts Beispiele für Wiederholungen, Konstruktionsveränderungen und Konstruktionsabbrüche an.

Aufgabe 2

Transkribieren Sie denn Beginn eines der Hörbeispiele nach den Transkriptionskonventionen der Basisversion von GAT.

Die Beispieldateien finden Sie hier:

Beispieldatei 1
Beispieldatei 2

Quelle: Dittmar, N. / Bredel, U.: Die Sprachmauer. Berlin: Weidler (1999).

Aufgabe 3

Beispieltext "Autopanne" (im PDF-Format)

Quelle: J. Liedtke: Narrationsdynamik. Tübingen: Niemeyer (1990), 324-325.

Versuchen Sie die Erzählung "Autopanne" in Sätze zu unterteilen und geben Sie jeweils ein Beispiel an für: Linksversetzung, Ausklammerung, Nachtrag, Ellipse, Nichtstandardwortstellung des Subjekts und Nichtstandardwortstellung des Verbs.
Welche Wörter / Wortkombinationen werden in dem Text als Gliederungssignale verwendet?
Welche 3-Wort-Kombination dient offensichtlich der Unterteilung in 'große' Abschnitte?

Aufgabe 4

Beispieltext "Hollander" (im PDF-Format)

Quelle: Deutsches Spracharchiv, IdS Mannheim bzw. Texte gesprochener deutscher Standardsprache III. München: Max Hueber (1975), 141-145.

Auch wenn nur teilweise Gliederungssignale zur Unterteilung eines Gesprächs in Phasen benutzt werden, kann man die Gesprächsgliederung oft auch an den dort jeweils durchzuführenden Handlungen erkennen.
Geben Sie für das abgedruckte Wortprotokoll eines Beratungsgesprächs an, in welchen Zeilen die Phasen Begrüßung, Problemexplikation, Bearbeitung, Ergebnissicherung, Abschluss / Verabschiedung stattfinden.
In welchen Zeilen gibt es schon Ansätze des Beraters, in die Phase der Problembearbeitung überzugehen, obschon er anschließend die Problemexplikation fortsetzt?
Welche typische Handlung kommt in der Abschlussphase neben den Verabschiedungen vor?
In welchen Zeilen wird mit Hilfe von Regularitäten argumentiert?
An welchen Stellen wird das Schlussmuster der Handlungskonsequenzen verwendet?

Aufgabe 5

Videodatei "Was guckst Du" (Windows-Media-Player)

Identifizieren und beschreiben Sie einige Gesten in dem Videoausschnitt und versuchen Sie deren Bedeutung zu charakterisiern.

Aufgabe 6

Dokument "Ethikkommentar"(im PDF-Format)

Nennen Sie Schlüsselwörter und formelhafte Wendungen in dem Kommentar.
Versuchen Sie ggf. deren Funktion zu charakterisieren.
Nennen Sie mit Zeilenangabe jeweils mindestens ein Beispiel für Textstellen, in denen eine Begründung, eine Erklärung und eine Prognose vorkommt.
Versuchen Sie außerdem zu bestimmen, an welchen Textstellen welche Schlussmuster verwendet werden.

Aufgabe 7

Bilddatei "Peugeot"(im JPEG-Format)

Machen Sie Aussagen zu Makrostruktur, Schlussmustern und Aufmerksamkeitsstrategie der Werbeanzeige!

Aufgabe 8

Beispieltext "Heilsamer Druck" (im PDF-Format)

Erläutern Sie am Beispiel dieses Kommentars die Unterschiede der Aufgabenschemata von politischer Rede und Kommentar.
Welche rhetorischen Mittel verwendet die Autorin?

Hinweis
Eine ausführliche Darstellung von Methoden und Anwendungen der Diskursanalyse ist demnächst im ILIAS-System zu finden.