Universität Bielefeld

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Fakultät für
Linguistik und
Literaturwissenschaft

Dr. Petra Pansegrau

Research

Project Erasmus+ “Trust Label: combating Fake News in the digital era”

According to recent Eurobarometer data requested by the EC, only 26% of EU citizens think information received via social networks is reliable and 85% consider fake news to be a real problem in their country and a threat to democracy. This project is primarily based on fieldwork experience and a review of literature, regulatory and voluntary reference standards conducted by the Consortium with the aim of establishing a tool of indicators and protocols, based on the GRI indicator model, that can be used in the field of higher education and adapted to non-formal education, to measure the veracity and transparency of information content.

The objectives of the project are:

  • The development of innovative practices and the creation of new teaching tools (SCAI) designed for the digital age, with the overall objective to strengthen the quality of European higher education in the field of information.
  • Enhancing cooperation between European higher education institutions, by means of qualitycentered training on audiovisual information.
  • Crafting new high-quality skills and competencies in the field of communication and analysis of information
  • Fostering collaboration between higher formal education institutions and non-formal education in the fight against fake news.
  • Using media literacy to help information professionals, as well as youth and society in general, to counter the phenomenon of fake news (new problems, new tools).

Partners:

ICMedia Madrid, Spain

Begoña Morales Blanco-Steger (Directora de Soluciones para la Sostenibilidad, Indra)

Prof. Mercedes Medina (School of Communication, Marketing and Media Management Department, University of Navarra, Spain).

Luis Blázquez Bernaldo de Quirós (Director en Interaxion, Rome) 

Pilotprojekt „Geschlecht als strukturbildendes Merkmal an der Universität Bielefeld – Welche Veränderungen wissenschaftlicher Praxis bilden sich dadurch aus?“

finanziert aus Mitteln des Strategieetats der Universität Bielefeld auf Antrag der Gleichstellungsbeauftragten der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft (2019-2020).

Trotz zahlreicher Maßnahmen zur Gleichstellung der Geschlechter sind Frauen weiterhin auf allen Qualifikationsstufen des deutschen Wissenschaftssystems unterrepräsentiert. Dies überrascht insbesondere vor dem Hintergrund, dass zahlreiche Statistiken darauf hinweisen, dass Mädchen und Frauen in der schulischen und universitären Ausbildung eher zu besseren Leistungen und qualifizierteren Abschlüssen als männliche Lernende kommen. 

Geschlechtergerechtigkeit ist ein politisch-soziales Anliegen, das inzwischen von Politik und Wissenschaftsorganisationen angestrebt und im Hochschulgesetz verankert wurde (vgl. HG NRW). Eine geschlechtergerechte Teilhabe von Frauen an allen Bereichen der Hochschule soll erreicht werden, indem gesetzlich vorgegeben ist, dass bspw. Gremien der akademischen Selbstverwaltung geschlechtsparitätisch besetzt werden, oder die Chancengerechtigkeit von Frauen und Männern bei der Berufung von Professorinnen und Professoren gewährleistet wird (HG NRW § 37a). Erste Veränderungen sind nachweisbar, wenn diese auch noch längst nicht zufriedenstellend sind (vgl. z.B. den GenderReport 2016 zur Geschlechter(un)gerechtigkeit an den nordrhein-westfälischen Hochschulen). An der Universität Bielefeld wird durch Maßnahmen der Gleichstellungspolitik gezielt auf Geschlechtergerechtigkeit hingewirkt: So ist der Anteil der Professorinnen von 17,5% im Jahr 2005 auf 26,3% im Jahr 2017 gestiegen. Im bundesweiten Vergleich ist die Universität Bielefeld damit eine Vorreiterin und erhielt mehrfach Bewertungen in der Spitzengruppe, bspw. für ihr Gleichstellungszukunftskonzept (2018).

Projekthomepage

MACAS - Mapping the Cultural Authority of Science across Europe and India

Modern societies performs their understanding of issues in conferences, opinion polling, scoping exercises, everyday conversations and mass media coverage where the sciences are granted variable cultural authority. This Indo-European network will construct a system of science culture indicators based on news analysis and on attitude measures. Trends in science news (1990-2010; intensity, positioning, issues) are linked to trends in public attitudes to science (interest, attitude, knowledge, engagement: Eurobarometer surveys, 1989-2010 & India's National Science Survey (2003), ). The network mobilises and develops joint expertise in discourse analysis, computer-assisted text analysis, large scale survey research, and sophisticated statistical techniques to track the cultural authority of science.

Projekthomepage

Projektleitung TiL - "Technik in der Lehre" der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft und der Abteilung "eLearning/Medien im Zentrum für Lehren und Lernen"

Geplant sind unter anderem die folgenden Tätigkeiten:

  • Recherche von eLearning-Trends und technischen Innovationen und deren Einsatz im Rahmen von Lehrveranstaltungen
  • Konzeption von medialen/digitalen Lehrszenarien (mit den von der Uni Bielefeld bereitgestellten Anwendungen) und Publikation der Konzepte auf relevanten Webseiten der Uni Bielefeld
  • Kompetente Beratung von Lehrenden zu den medialen/digitalen Angeboten der Uni Bielefeld (inklusive Support, Trainings und Schulungen), wie z.B. Lernplattformen, Videoplattform, Evaluationsplattform
  • Einarbeitung in die Bedienung innovativer Tools mit abschließender Bewertung und Sicherung der Ergebnisse
  • Erstellung von Hilfematerialien in Form von (Video-)Anleitungen und Textleitfäden zu den Angeboten, die auf relevanten Webseiten der Uni Bielefeld veröffentlicht werden

Wissenschaftskommunikation in Deutschland - Ergebnisse einer Online-Umfrage

Um eine Übersicht über den Umfang und die Verteilung der Aktivitäten im Bereich der Wissenschaftskommunikation zu gewinnen, wurde eine Online-Befragung unter deutschen Wissenschaftlern durchgeführt. Für jeden der fünf Wissenschaftsbereiche wurden jeweils 1.500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler per Zufallsauswahl aus der Adressenliste bestimmt, so dass die Brutto-Stichprobe 7.500 Personen umfasste. Nach einer Bereinigung der Stichprobe, in der u.a. Doppelungen entfernt wurden, blieben 7460 Personen, die zur Teilnahme an der Befragung eingeladen wurden.

Insgesamt zeigt sich, dass die befragten WissenschaftlerInnen der Wissenschaftskommunikation positiver gegenüberstehen, als dies das traditionelle Bild des nur mit den Fachkollegen kommunizierenden, der Öffentlichkeit gegenüber abweisenden Wissenschaftlers suggeriert. Insofern ist davon auszugehen, dass die von Medien und Politik formulierte Erwartung einer 'Berichtspflicht' der Wissenschaft sich ebenso durchsetzt wie das Bewusstsein, dass die Kommunikation mit der Öffentlichkeit sowohl im Interesse des Fachs bzw. des eigenen Forschungsgebiets mit Blick auf die notwendige Ressourcenbeschaffung als auch für die Rekrutierung des Nachwuchs ist.

Projekt-Broschüre

Vergleichende Analyse Wissenschaftskommunikation.

In dem abgeschlossenen Projekt ging es um die Frage: Erreicht die Wissenschaftskommunikation das, was sie soll?

Zum Stand der Wissenschaftskommunikation lässt sich eine positive Bilanz ziehen. Es gibt viele innovative, gut strukturierte Konzepte. Dieses Bild bleibt auch im Vergleich der deutschen Situation mit der in anderen europäischen Ländern und den USA erhalten. Zugleich wird deutlich, dass es kein Patentrezept für den Erfolg von Wissenschaftskommunikation gibt. Es lassen sich aber Faktoren benennen, die Projekte geeigneter und weniger geeignet erscheinen lassen, die an sie gestellten Leistungserwartungen zu erreichen.

Public Understanding of Science and Technology

(together with Peter Weingart)

The aim of this project is to establish the field of research and study of , Public Understanding of Science' at the University of Bielefeld. The main activities are to initiate research on the changing relationship between science and the media, to promote and carry out teaching of respective courses for graduate students, to provide practical experiences by acquiring and coordinating internships for students, and to initiate the communication between scientists and journalists. This project is funded by the Ministry of Science and Research of Northrhine-Westfalia for the period 2000-2003. It provides for two doctoral fellowships.

The Meaning of the Media for the Reputation of Scientists

(together with Peter Weingart and Matthias Winterhager)

One of the indicators of the independence of the media is that although they orient themselves in their reporting on science to scientific reputation, which they take as a sign of reliability and competence of the scientists. They depart from it and create media prominence for certain scien-tists. This project with students focused on the growing impact of media prominence of scientists on the reputation of such media stars in science. Results of the project are on the internet (http://www.uni-bielefeld.de/iwt/mw/lf/). A special case, the German media coverage of the Goldhagen debate, is published in: Weingart,P., & Pansegrau,P. (1999): Reputation in Science and Prominence in the Media - The Goldhagen Debate. Public Understanding of Science, 8, 1, 1-16.

Discourses on Climate Change in Science, Politics, and the Mass Media

(together with Peter Weingart and Anita Engels)

The project analyzes how a science-driven discourse about future environmental changes initiated repercussions in central areas of modern societies and restructures social reality. The German discourse about anthropogenic climate change is taken as a case study. In addition to the scientific line of discourse the project analyzes the systematic differences in the way global climate change was also communicated in the spheres of politics and the mass media. Each of these three areas is the object of a retrospective longterm analysis covering the period from 1975 to 1995, during which global climate change as established as a legitimate field for political action in Germany.

The Cognitive and Communicative Functions of Metaphors in Science Journalism

The aim of this Ph.D. project was to analyze the specific communicative and cognitive functions of metaphors in science journalism on the basis of the German media reporting on anthropogenic climate change. Starting from the cognitive science and the idea of the independence of media the study focused on the achievement of objectives like "high news values" or " processes of understanding" from the audience. The study shows that metaphors are important instruments not only for "eye-catching" but also for giving the reporting a coherent frame. Science journalists often use metaphors which have been developed in scientific discourse and expand them in extensive metaphorical scenarios. This determines public perception of the scientific problems and can be also an indicator for the legitimacy of the reporting.

Science in Film

(together with Peter Weingart)

Film and Television as the most influential media have attained a crucial position in shaping public perception. Im-plicitly, and sometimes even explicitly, they compete with science in setting the agenda on major issues of policy relevance. This function of media in general has been recognized by scientists, this function of film in particular is rarely appreciated. The aim of the project is to study systematically the treatment of science in feature films, way in which to explore the filmmakers translate popular perceptions of science into film plots and the mechanism which shape their own perceptions about the world of science, their decisions to represent this world in stereotypical ways. Research is directed to a) setting up a comprehensive data bank of movies that treat science, the results and/or the process of research and the actions and motives of scientists, b) constructing interpretative schemes that allow inter-individually reliable analysis of the patterns of depicting science in film.

Analysis of computer mediated communication

The internet offers various types of virtual communication, like e-mail communication or chatrooms. These developments have caused a considerable amount of changes in interpersonal communication. One special case among the different types of virtual communication offered by the internet is the e-mail communication. People communicate via e-mail rather than telephone or conventional letters. Email communication is faster, more frequent, less sophisticated, and much less formal compared to traditional letters and much cheaper and more anonymous than telephone conversation.

E-mail communication uses written language but in a specific way one can describe emails as very oral in character: they are often shorter, less well planned, vocabulary and grammar are less important than a straigth-forward, easily understandable message etc. Thus, e-mail communication is conceptually oral language in a written medium.