Faculty of Linguistics and Literary Studies

 
 
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// LINK: GRAECUSPRÜFUNG


  • Erweiterungsprüfung Griechisch:
    Termine und Vorgaben: BEZ.REG. Detmold
    [mehr...]


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Lateinische Literaturgeschichte:

Ein kleiner Ratgeber für ein angenehmes & erfolgreiches Lateinstudium


Studienbeginn - 2 Semester für die sprachlichen Grundlagen


// Aller Anfang ist schwer - und geht vorbei ...

In den beiden ersten Semestern des Bielefelder Lateinstudiums stehen zunächst die intensiven Basismodule 1 und 2 an, in denen die sprachliche Grundbildung aufbauend auf dem Schulwissen vertieft wird, um eine sichere Grundlage für die mehr literaturwissenschaftlich ausgerichteten Profilmodule zu schaffen.
Dabei steht neben der lateinisch-deutschen Übersetzung insbesondere die aus dem Schulunterricht nicht mehr bekannte deutsch-lateinische Stilübung im Vordergrund. Beide Kurse erfordern einen konstanten Arbeitsfleiß und eine intensive Vor- und Nachbereitung im Selbststudium. Die ersten Semester im Lateinstudium gehen also gleich in medias res, sind aber mit der nötigen Freude an der Sache gut zu meistern. Unterstützung bieten euch die Dozenten der Basismodule, und schon oft haben auch selbstkoordinierte studentische Lerngruppen zu bleibenden Studienfreundschaften geführt.



Das Graecum

// Nicht in den ersten beiden Semestern!

Das Graecum verlangt einen langen Atem, Engagement und vor allem Zeit, aber: Es ist schaffbar!

Da ihr zunächst einmal im Lateinstudium ankommen und euch ganz auf die Einführungskurse konzentrieren solltet, ist es wenig sinnvoll, die Vorbereitung auf das Graecum bereits im ersten Studienjahr zu beginnen. Da es erst im Masterstudium im Profilmodul 5 vorausgesetzt ist, bleibt nach der fachlichen Basis genügend Zeit, es in Ruhe zu erwerben.

Unser Tipp daher: Mit Altgriechisch frühestens ab dem 3. Semester beginnen!
Weil auch der Graecums-Kurs, der in der Uni am Fachsprachenzentrum als zweisemestriger Lehrgang angeboten wird, recht zeit- und arbeitsintensiv ist, empfehlen wir, sich während dessen Absolvierung im Kern- und Nebenfach etwas zurückzunehmen.

Weitere Informationen zum Angebot an Graecumskursen findet ihr auf den Seiten des Fachsprachenzentrums (FSZ).



Der Schlüssel zum Erfolg...

// "Übersetzen, übersetzen, übersetzen..."
Steter Tropfen höhlt den Stein!

Wichtig ist vor allem, und das auch über das Pensum in den besuchten Seminaren hinaus: übersetzen, übersetzen, übersetzen. Ein souveräner Altphilologe wird man nur, indem man sich so viel wie möglich mit den originalsprachlichen Texten auseinandersetzt. Da in den 24 Pflichtkursen des Bielefelder Lateinstudiums nicht alle relevanten klassischen Autoren abgedeckt werden können, ist es unverzichtbar, eigenständig den individuellen Lesekanon stetig zu erweitern. Zudem schleift das Übersetzungstraining den Vokabelschatz nebenbei in der kontextuellen Verknüpfung ein.



Früh übt sich - Der Griff zu dicker Wälzer schwerer Kost

// Den Horizont erweitern...

Im fortschreitenden Studienverlauf sollte das Schulwörterbuch mehr und mehr durch die wissenschaftlichen Wörterbücher ersetzt werden (Georges; Oxford Latin Dictionary; Thesaurus linguae Latinae). Das Gleiche gilt für die Anfängergrammatik (Rubenbauer-Hofmann), die doch recht schnell an ihre Grenzen gelangt und durch den Neuen Menge und den Kühner-Stegmann: latenische Grammatik ergänzt werden darf. Beim Übersetzen helfen die wissenschaftlichen Kommentare, auch die fremdsprachlichen, man muss sich nur das erste Mal an sie herantrauen. Fortgeschrittene dürfen sich gerne darin versuchen, statt eine schriftliche deutsche Übersetzungsfassung anzufertigen, den lateinischen Text mit Anmerkungen vorzustrukturieren und ad hoc in der jeweiligen Seminarsitzung zu rekapitulieren.