Fakultät für Soziologie
 
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BEATA – Beschäftigungsverhältnisse als sozialer Tausch

Wechselwirkungen zwischen Arbeitsangebot und Arbeitsnachfrage

 

 

BEATA hat das Ziel, existierende und neu entstehende Beschäftigungsverhältnisse als Ergebnis der sich verändernden Wechselwirkungen zwischen Arbeitsnachfrage und -angebot zu beschreiben, zu erklären und zu bewerten.

Ob und zu welchen Bedingungen Beschäftigungsverhältnisse zu Stande kommen, wird durch Entwicklungen der Arbeitsnachfrage wie auch des Arbeitsangebots bestimmt. Doch betriebliche und überbetriebliche Arbeitsmärkte sind gegenwärtig sowohl in Bezug auf Organisationen als auch auf Arbeitskräfte durch Destabilisierungen gekennzeichnet, insbesondere:

Das erhöht die Kontingenzen der Abstimmung und wechselseitige Normalitätsunterstellungen zwischen Unternehmen und ArbeitnehmerInnen bewähren sich immer weniger.

Zur Beschreibung und Erklärung werden Beschäftigungsverhältnisse im Rahmen von BEATA als soziale Beziehungen betrachtet, in denen sich sozialer Tausch vollzieht. Dieser findet zunächst zwischen Organisationen und ihren Mitgliedern statt, jedoch immer auch im Kontext der privaten Tausch- und Verpflichtungsbeziehungen von Organisationsmitgliedern. BEATA untersucht, welche substanziellen Ressourcen dabei getauscht werden – etwa Geld, Zeit, Status, Arbeitsleistung, Anerkennung und Formen der Zuwendung – und über welche Rechte und Ressourcen Verhandlungen oder Beobachtungen stattfinden. Es liegt nahe, dass unterschiedliche Machtpositionen der Beteiligten die Tauschbeziehungen prägen.

Empirisch untersucht BEATA Beschäftigungsverhältnisse im Rahmen eines Mehrebenendesigns, das Betriebsfallstudien mit standardisierten Befragungen von Beschäftigten und ihren PartnerInnen verknüpft. Die Betriebsfallstudien werden vom Standort Duisburg aus durchgeführt (Prof. Brose, Dr. Goedicke), die Beschäftigten- und Partnerbefragungen vom Standort Bielefeld aus (Prof. Diewald). Beide Projektteile arbeiten eng zusammen.

 

BEATA ausführlich



 

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