Fakultät für Soziologie
 
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Nutzen für die beteiligten Unternehmen

Von dem Vergleich der Perspektive von Mitarbeitern und Lebenspartnern einerseits mit derjenigen der befragten betrieblichen Entscheidungsträger und Experten andererseits erwarten wir Hinweise auf den Erfolg, aber auch auf mögliche Verbesserungs- und Veränderungsbedarfe bestehender personalpolitischer Strategien. Welche personalpolitischen Anreize etwa wirken in welchen Lebensphasen und unter welchen privaten Voraussetzungen? Wie begrenzt (oder ermöglicht) das familiäre Umfeld der Mitarbeiter deren Loyalität und Bindung an die Organisation? Wie können sich Unternehmen auf die Unsicherheiten einstellen, die mit der Pluralisierung der Lebensformen ihrer Mitarbeiterinnen einhergehen?

 

... für die Beschäftigten

Eine bessere Vereinbarkeit von privaten und beruflichen Lebensbereichen dient nicht nur der Rekrutierung und nachhaltigen Bindung von MitarbeiterInnen, sie steht im Interesse der Beschäftigten selbst. Die Arbeitnehmer können bei der Gestaltung ihrer privaten Beziehungen nicht von den Anforderungen, die durch die betrieblichen Leistungserwartungen gesetzt sind, absehen. Umgekehrt wird die Berücksichtigung von privaten Belangen bei der Gestaltung der betrieblichen Abläufe immer häufiger zur Voraussetzung dafür, dass Arbeitnehmer sich beruflich vorbehaltlos engagieren können.

BEATA fragt nach gelungenen und weniger gelungenen „Balancierungsversuchen“ zwischen Arbeit und Privatleben und spiegelt diese Erkenntnisse an die Beteiligten zurück. Welche Unterstützung benötigen die Beschäftigten in welchen privaten Konstellationen? Wie können Phänomene der Überbeanspruchung (burn-out) erklärt und vermieden werden und welche betrieblichen Handlungsbedarfe resultieren daraus?

 

...für die Beschäftigten

Darüber hinaus basieren erfolgreich praktizierte Wege der Vereinbarung von Erwerbsarbeit und Privatleben erwartbar auf institutionellen und infrastrukturellen Voraussetzungen. Wie sehen diese aus? Welche Rolle kommt dabei den Betriebsräten zu? Wie können Kommunalpolitiker und andere außerbetriebliche Entscheidungsträger (Verbände, Agenturen für Arbeit, Weiterbildungseinrichtungen etc.) gelingende Arrangements in den Unternehmen und Familien unterstützen?



 

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