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Die Universität Bielefeld erforscht Die Praxen der Amateurporno-graphie und sucht Teilnehmer*innen, die schon einmal ein Sex-Video gedreht haben.

 

Die Studie

Die Universität Bielefeld sucht für eine Studie über Amateurpornographie Menschen, die sich schon einmal privat beim Sex gefilmt haben oder eines ihrer eigenen Sex-Videos online gestellt haben. Die Studie Die Praxen der Amateurpornographie wird von der Fakultät für Soziologie durchgeführt und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.

 

Die Teilnehmer*innen

Die Studie untersucht, wie private Sexvideos entstehen. Dafür werden volljährige Menschen jeden Alters, jeden Geschlechts, jeglicher sexueller Orientierung aus allen Region Deutschlands und in allen möglichen Beziehungskonstellationen gesucht, die an der Studie teilnehmen wollen. Für die Studie werden die Teilnehmer*innen ausführlich interviewt und Ihre Video analysiert. Das Interview kann an einem beliebigen, von den Interviewpartner*innen gewählten Ort in Deutschland stattfinden (zum Beispiel bei den Teilnehmer*innen zuhause, in einem Café oder an einem öffentlichen Ort). Selbstverständlich werden alle Daten (Interviews ebenso wie Videos) strikt vertraulich und im Einklang mit den geltenden Datenschutzbestimmungen behandelt. Die Interviews und Videos werden anonymisiert. Der Verwendung ihrer Daten können die Teilnehmer*innen jederzeit – auch nachträglich – widersprechen ohne dass ihnen irgendwelche Nachteile entstehen.

Wichtig für die Studie ist, dass alle in den Videos der Teilnehmer*innen sichtbaren Personen der Verwendung des Videos im Rahmen der Studie zustimmen. Außerdem sollten die im Video gezeigten Personen miteinander auch eine sexuelle Beziehung jenseits der Kamera haben (sie müssen kein festes Paar sein, sondern können auch „friends with benefits“, eine sexuelle Freundschaft, eine „Daueraffäre“ o.ä. sein).

Die Videos der Teilnehmer*innen sollten authentisch sein, also selbstgemacht und sie beim gemeinsamen Sex zeigen.

Da echte Amateure im Mittelpunkt der Studie stehen, suchen wir keine Personen, die mit ihren Videos Geld verdienen wollen, eine professionelle Pornokarriere anstreben oder sexuelle Dienstleistungen anbieten. Ebenso ausgeschlossen sind Personen, die strafrechtlich relevantes Material herstellen oder verbreiten, sowie Videos und/oder Bilder, die heimlich oder ohne Zustimmung der abgebildeten Personen aufgenommen wurden oder verbreitet werden

 

Teilnahme an der Studie

Menschen, die an der Studie teilnehmen möchten, können sich per E-Mail – amateurpornographie@uni-bielefeld.de – melden.

 

Fragen?

Fragen zur Studie beantworten wir gerne per E-Mail unter amateurpornographie@uni-bielefeld.de

 

Wir freuen uns von Ihnen zu hören!

Ansprechpartner:

 

Dr. Sven Lewandowski
(Projektleitung)

 

Francesca Patan, M.Sc.
(Projektmitarbeiterin)