Fakultät für Soziologie
 
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Technische Untersuchung

Im Rahmen der technischen Untersuchung werden die E-Fahrzeuge mit Messtechnik ausgerüstet, um bestimmen zu können, wie im Flottenbetrieb durch geeignete Streckenplanung mit und ohne Zwischenladung die Reichweite des Energiespeichers optimiert werden kann, um so die Kosten für die Elektrifizierung von Flotten zu minimieren. Dazu wird im Laborbereich der Fachhochschule Bielefeld ein Teststand aufgebaut, an dem ein Fahrmodell simuliert wird, welches mit den im Flottenversuch gemessenen Daten überprüft wird. Darauf aufbauend wird die Möglichkeit untersucht, eine dynamische Routenplanung in das Fahrmodell zu implementieren Zudem werden die Potentiale von elektrifizierten Flotten für Systemdienstleistungen im elektrischen Netz ermittelt. Die DRK-Flotte eignet sich für die technische Untersuchung in besonderem Maße, da reine Stadtkurzstrecken, Fahrten über die hiesige Stadtautobahn sowie Stadtrand- und Überlandtouren zu bewältigen sind, weshalb die Messdaten eine große Varianz aufweisen und besonders aufschlussreich sind. Der geplante Messzeitraum erlaubt weiterhin eine Beurteilung der Speicherkapazität über einen langen Zeitraum. Die Auswertung der Langzeiterhebung der Lade- und Entladevorgänge und der Verweildauer der E-Fahrzeuge an den Ladestationen erlaubt erstmalig eine Einschätzung, ob und wenn ja, in welchem Umfang E-Fahrzeuge für Systemdienstleistungen im elektrischen Netz genutzt werden können. Damit leistet die technische Untersuchung einen entscheidenden Beitrag zur Ermittlung der Potentiale von E-Mobilität im Kontext Smart Grid. Es gilt zu prüfen, ob in diesem Zusammenhang zukünftig Geschäftsfelder entwickelt werden können.

Verantwortlich: Prof. Dr. Jens Haubrock
FH Bielefeld, Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik



 

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