Neurocognition and Action - Biomechanics
 
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News 2006

Bettina Bläsing, Christoph Schütz und Matthias Weigelt haben am 28.11.2006 an der Tagung "NeuroVisions 2006" mit jeweils einem Posterbeitrag teilgenommen. Die Tagung fand an der Nordrheinwestphälischen Akademie der Wissenschaften in Düsseldorf statt und alle Beiträge wurden im Vorfeld einem Begutachtungsverfahren unterzogen.
Mit seinem Beitrag "Wenn wir anderen Menschen beim Handeln zusehen, interpretieren wir gleichzeitig auch deren Intention" erhielt Matthias Weigelt den 2. Nachwuchspreis auf dem diesjährigen Sportspiel-Symposium der DVS in Flensburg (02.-04.11.2006). Mitautoren des Beitrages waren Sven Kammeyer, Katharina Blum und Thomas Schack.
In der Dezember 2006/Januar 2007-Ausgabe des Magazins "Fußballer" nimmt Thomas Schack in dem Artikel "In der Hitze des Gefechts" Stellung zum Umgang mit Aggressionen. Hier als PDF abrufbar
Klausurtagung in Bad Sulza (Klosterhof Bergsulza)
Vom 23.11.2006 bis zum 25.11.2006 hat der Arbeitsbereich bei einer Klausurtagung in Bad Sulza seine inhaltliche Ausrichtung reflektiert und gefestigt.
Neue Publikation erschienen:
UNGERECHTS B. E., SCHACK T. (2006). Mental representation of swimming strokes. In: J.P. Vilas-Boas, F. Alves, A. Marques (eds.), Biomechanics and Medicine in Swimming X. Portuguese Journal of Sport Sciences, Vol. 6,Suppl. 2, 346-348. Hier als PDF abrufbar
Wir begrüßen Bettina Bläsing und Christoph Schütz
Dr. Bettina Bläsing hat am 1.10. 2006 ihre Arbeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am AB II "Neurokognition und Bewegung - Biomechanik" begonnen. Ihre sportwissenschaftliche Forschung ist im Überschneidungsfeld von Sportpsychologie und motorischer Kontrolle angelegt.
Bettina Bläsing studierte Biologie im Diplom-Studiengang an der Universität Bielefeld. Danach folgte eine Qualifikation zum Master of Science an der University of Edinburgh, Schottland, wo sie auch am renommierten Roslin Institute arbeitete. Anschließend promovierte Bettina Bläsing in der Abteilung für Biologische Kybernetik / Theoretische Biologie an der Universität Bielefeld zum Thema motorische Kontrolle mit Schwerpunktsetzung im experimentellen Bereich und in der Simulation. Zudem war sie zu dieser Zeit auch Mitglied des Graduiertenkollegs "Verhaltensstrategien und Verhaltensoptimierung". Danach arbeitete Bettina Bläsing als Wissenschaftliche Koordinatorin des Graduiertenkollegs "Funktion von Aufmerksamkeit bei kognitiven Prozessen" an der Universität Leipzig und in einem Projekt zum Thema Raumkognition bei Menschenaffen am Wolfgang-Köhler-Primaten-Forschungszentrum des Max-Planck-Instituts für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig.
Bettina Bläsing war erfolgreiche Bundesligatänzerin in einer Jazz-Modern-Dance-Formation und verfügt über eine Skilehrtrainer-Lizenz. Wir freuen uns über die Verstärkung unseres Teams durch Bettina.
Christoph Schütz hat am 1.07. 2006 seine Arbeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am AB II "Neurokognition und Bewegung - Biomechanik" begonnen. Seine sportwissenschaftliche Forschung ist im Überschneidungsfeld von motorischer Kontrolle, Bewegungsgedächtnis und Biomechanik angelegt.
Christoph Schütz studierte Biologie im Diplom-Studiengang an der Universität Würzburg und der Universität Bielefeld. Seine Diplomarbeit zum Thema "Dynamik und neuronale Kontrolle gezielter Beinbewegungen" konnte er in der Abteilung Biologische Kybernetik / Theoretische Biologie der Universität Bielefeld - mit Auszeichnung - abschließen. Im Rahmen dieser Arbeit hat Christoph Schütz ein innovatives Motion Capture-System entwickelt. Christoph Schütz strebt nun eine Promotion im Arbeitsbereich "Neurokognition und Bewegung - Biomechanik" an.
Thomas Schack gab am 01.09. dem Kölner Stadtanzeiger ein Interview zum Themenfeld "Bewegungswissenschaft, Mentales Training und Kampfsportarten". Hier als PDF abrufbar
Neue Publikation erschienen:
Susy M. Braun, MSc, Anna J. Beurskens, PhD, Paul J. Borm, PhD, Thomas Schack, PhD, Derick T. Wade, MD (2006). The Effects of Mental Practice in Stroke Rehabilitation: A Systematic Review. Hier als PDF abrufbar
Thomas Schack, Heiko Lex und Matthias Weigelt nahmen als Sportpsychologen vom 12. bis 15. Juli am Lehrgang der Deutschen Junioren-Nationalmannschaft der Volleyball-Frauen in Kienbaum/Berlin teil. Dort bereiteten sie die Mannschaft mit psychologischen Trainingsverfahren auf das anschließende 8-Nationen-Turnier in der Schweiz vor. Am Ende des Lehrgangs hielt Thomas Schack zudem einen Vortrag auf der gleichzeitig stattfindenden A-Trainer Ausbildung, in dem er das Arbeitskonzept der Sportpsychologie-Teams vorstellte.
Im Rahmen des Forschungsjahres "Embodied Kommunication in Humans and Machines" unter der Leitung der Professoren Ipke Wachmuth (Bielefeld) und Günther Knoblich (Rudgers / USA) nehmen Thomas Schack und Matthias Weigelt an verschiedenen Veranstaltungen (Gesprächsrunden, Workshops und Konferenzen) der gleichnamigen Arbeitsgruppe am Zentrum für interdisziplinäre Forschung der Universität Bielefeld teil. In diesem Zusammenhang haben Matthias Weigelt (am 18. Mai) und Thomas Schack (am 22. Juni) ihre Forschungsarbeiten innerhalb der Psychologie und den Bewegungswissenschaften in einschlägigen Vorträgen zur Diskussion gestellt.
Gorden Sudeck hat seine Promotion am 13.06. sehr erfolgreich abgeschlossen. Wir gratulieren!!!
Zu finden ist er jetzt hier!
Thomas Schack und Matthias Weigelt nehmen mit eigenen Beiträgen an der NASPSPA-Tagung vom 01. bis 03.06. in Denver, CO, USA teil.
Sabine Rethorst, Thomas Schack, Gorden Sudeck und Matthias Weigelt, Wolfgang Engel und Kostas Velentzas nehmen mit eigenen Beiträgen an der 38. asp-Jahrestagung vom 25. bis 29.05. in Münster teil.
Wir begrüßen Matthias Weigelt
Matthias (Marty) Weigelt wird ab 03.04.2006 seine Arbeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am AB Neurokognition und Bewegung beginnen. Er war Graduate Student am Department of Kinesiology an der University of Virginia (USA) und Postgraduate Student am Department of Psychology an der University of Reading (GB). Anschließend hat er am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften, AB Psychologie (München) gearbeitet und 2004 promoviert (Thema der Arbeit: "Target-related Coupling in Bimanual Coordination"). Er hat Erfahrungen in der Lehre für den Bereich motorische Kontrolle und Psychologie der Bewegung sowohl in den USA als auch in Deutschland gesammelt. Für seine Forschungsarbeit wurde Marty Weigelt mehrfach ausgezeichnet (USA/CAN, Deutschland), z.B. mit dem Graduate Student Research Award (Motor Learning und Motor Control Section) der North American Society of Psychology of Sport and Physical Activity (NASPSPA) in Vancouver (Canada, 2004), dem Newcomer Award der Zeitschrift "Gehirn und Geist, Spektrum der Wissenschaft"(2002) oder dem Karl-Feige-Preis der Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie (asp, 2005).

Wir freuen uns auf die Verstärkung unseres Teams durch Marty Weigelt und sehen neuen Horizonten gelassen entgegen.
Ernennung von Thomas Schack
Thomas Schack wurde am 17.11.2005 mit sofortiger Wirkung zum Universitätsprofessor (W3; Nachfolge Willimczik) an der Universität Bielefeld ernannt. Er übernimmt den Arbeitsbereich „Neurokognition und Bewegung“ – Biomechanik. Dieser Arbeitsbereich umfasst die Disziplinen Sportpsychologie, Sportmotorik, Biomechanik und wesentliche Teile der Methodenlehre und ist damit in Lehre und Forschung der Abteilung Sportwissenschaft (Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft) zugeordnet. Hier wird Thomas Schack die bisher von ihm betreuten Forschungsbereiche (Leistungsdiagnostik, Mentales Training, Neuro-kognitive Bewegungsorganisation, Dynamisches Testen, Sportangst) weiterführen und ausbauen. Darüber hinaus steht dieser Arbeitsbereich in enger Kooperation mit weiteren Fakultäten und Instituten der Universität, vorrangig mit der Fakultät für Biologie und der Technischen Fakultät (Kognitive Robotik/ Neuroinformatik). Ziel dieser Kooperation ist es die basalen Mechanismen von Verhaltens- und Bewegungsorganisation zu untersuchen und diese auf technischen Plattformen (Robotern) zu implementieren. Im Rahmen dieser Kooperation ist der Arbeitsbereich in die Beantragung eines Sonderforschungsbereiches (Optimisation of Behaviour) und eines Excellence Clusters (Cognitive Interaction Technology) involviert. Thomas Schack ist gelernter Fahrzeugschlosser, hat von 1985 bis 1990 Sport und Gesellschaftskunde (PH Zwickau; Diplomlehrer) und von 1991-1999 Psychologie (Universität Leipzig; Diplompsychologe) studiert. Er war von 1994 bis 1996 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität Chemnitz und hat dort 1996 zum Thema Angst und Wille im Sport promoviert. Danach war er als wissenschaftlicher Assistent (1996-2002) und schließlich als Hochschullehrer (2002-2005) am Psychologischen Institut der Deutschen Sporthochschule Köln tätig. Dort hat er sich intensiv mit dem Thema „Neuro-kognitive Architektur von komplexen Bewegungen“ beschäftigt. Im Jahre 2002 wurde ihm an der Deutschen Sporthochschule Köln die venia legendi in Psychologie und Bewegungswissenschaft erteilt. In den letzten beiden Jahren hatte er Vertretungsprofessuren vor allem in Sportmotorik, Sportbiomechanik und Bewegungswissenschaft an verschiedenen Universitäten in Deutschland (Halle-Wittenberg; Jena; Bielefeld) inne.
Als guter Start für seine Arbeit am Fuße des Teutoburger Waldes kann die Publikation von Thomas Schack angesehen werden, die er in Kooperation mit Fanz Mechsner (MPI für Neuro- und Kognitionswissenschaft) fertiggestellt und nun in der Zeitschrift „Neuroscience Letters“ veröffentlicht hat. Representation of motor skills in human long-term memory (Neuroscience Letters, 391, Heft 1/2006) beschäftigt sich mit Repräsentationsstrukturen, die der Organisation von komplexen Bewegungen zugrunde liegen. Die Autoren ermittelten Zusammenhänge zwischen dem Expertisegrad von Tennisspielern und ihren Gedächtnisstrukturen. Mit dieser Studie liegen Hinweise dafür vor, dass sich Repräsentations- und Bewegungsstrukturen wechselseitig überlagern.