Neurocognition and Action - Biomechanics
 
Hintergrundbild
Hintergrundbild
Uni von A-Z
Universität Bielefeld > Sportwissenschaft > Redirect Arbeitsbereiche > Neurocognition and Action - Biomechanics > news
  

News 2007

Wenn es brennt, lösche ich ja auch erst das Feuer
Im Westfalen-Blatt-Artikel "Mit kühlem Kopf gegensteuern" vom 17./18.11. äußert sich auch Thomas Schack zum Thema "Aggressionen im Sport".
Artikel als PDF
Gute Nachrichten von der DFG!
Wie gerade bekannt gegeben wurde, hat sich die Universität Bielefeld mit ihrem Exzellenz-Cluster Cognitive Interaction Technology (CIT) gegen starke Konkurrenz durchgesetzt. Mit dabei der AB II: Hier übernimmt Thomas Schack zusammen mit Helge Ritter (Technische Fakultät) als Principal Investigator den Bereich "Attentive Systems". Bettina Bläsing ist als Responsible Investigator dem Bereich "Motion Intelligence" und Matthias Weigelt dem Bereich "Attentive Systems" zugeordnet.
NW-Artikel vom 20.10. als PDF
Neue Publikation erschienen:
Susy M. Braun, Anna J. Beurskens, Thomas Schack, Rik G. Marcellis, Kenneth C. Oti, Jos M. Schols and Derick T. Wade. Is it possible to use the Structural Dimension Analysis of Motor Memory (SDA-M) to investigate representations of motor actions in stroke patients?Hier ein Abstract
"Wissenschaftlicher und sportlicher Nachwuchs" im AB Neurokognition und Bewegung-Biomechanik!
Am 22.06.2007 wurde Ida als Tochter von Iris Güldenpenning und Jan Bauer geboren. Wir gratulieren den Eltern und wünschen Iris viel Erfolg beim Wiedereinstieg in den Forschungsalltag.

Werkwoche zum Thema "Intelligenz und Bewegung - Tanz im Fokus der Kognitionswissenschaft"!
Vom 29.-31. Oktober 2007 findet im ZiF eine gemeinsame Werkwoche des AB "Neurokognition und Bewegung" und des "aalto ballett theater essen" im Rahmen von TANZPLAN ESSEN 2010 statt. TANZPLAN ESSEN 2010 wird von Tanzplan Deutschland gefördert. Tanzplan Deutschland ist eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes.

Programm
Pressemitteilung

aalto ballett theater essen
TANZPLAN ESSEN 2010
Tanzplan Deutschland
Stadt Essen
Das Heinz-Nixdorf-Museums-Forum (HNF), das größte Computermuseum der Welt, plant für die Zeit von Dezember 2008 bis Frühjahr 2009 eine Sonderausstellung mit dem Titel "Computer.Sport - Technik die bewegt". Frau Schwarte-Amedick, eine Kuratorin dieser Ausstellung, war am 24.07. zu Gast im Arbeitsbereich II und besichtigte das neue Biomechaniklabor.
Die Abteilung Sportwissenschaft hat den Arbeitsbereich II (Leitung: Prof. Dr. Schack) beauftragt, einen neuen Masterstudiengang für den außerschulischen Bereich zu entwickeln. Dieser Studiengang mit dem Abschluss Master of Science "Intelligente Bewegung" stellt das Bewegungssystem des Menschen in das Zentrum der Ausbildung. Er zielt auf sport- oder alternativ technikbezogene Berufsfelder. Inhaltliche Schwerpunkte im Sport werden für solche Bereiche wie Leistungssport/ Freizeitsport und Rehabilitationssport gesetzt. Der Studiengang wird in enger Kooperation mit der Fakultät für Biologie und der Technischen Fakultät der Uni Bielefeld durchgeführt.
Im Kern der Ausbildung steht der Erwerb von Wissen über den Aufbau und die Funktionsweise von Bewegung. Weiterhin geht es um den Erwerb von Kenntnissen und Technologien zur Diagnostik von Bewegung, der Messung von Bewegungsstrukturen und von Technologien zur Beeinflussung und Optimierung von Bewegungen in definierten Anwendungsfeldern (eine Kurzbeschreibung der Ziele und Ausbildungsinhalte incl. Modulübersicht liegt der Fachschaft Sportwissenschaft vor).
Es ist geplant den Studienbetrieb mit den ersten Einschreibungen für Studierende zum WS 2008/2009 aufzunehmen. Bis zu diesem Zeitpunkt müssen die fächerspezifischen Bestimmungen und Modulbeschreibungen in den Gremien der Universität verabschiedet werden (wahrscheinlich im WS 2007/08) und anschließend das Akkreditierungsverfahren eingeleitet werden (geplant SS 2008).
Voraussetzung für die Aufnahme in den Studiengang ist der Abschluss BA Sportwissenschaft mit dem Profil GuM und der erfolgreiche Abschluss eines Auswahlverfahrens (vergleichbar Master "Organisationsentwicklung und Management"). Inwieweit auch Kernfachstudierende der weiteren sportwissenschaftlichen Bachelor-Profile zugelassen werden können, ist z.Z. noch nicht entschieden.
Interessenten an dem neuen Studiengang können in der Studienendphase bzw. nach Abschluss ihres BA-Studiums im Profil GuM (z.B. an Ende des WS 2007/08) bis zum Beginn des regulären Studienbetriebs im WS 2008/09 einige ausgewählte Veranstaltungen und Module im SS 2008 vor studieren (z.B. in der Fakultät für Biologie oder dem AB II). Für die Auswahl der Studienelemente ist ein individuelles Beratungsverfahren durch Dr. M. Weigelt erforderlich. Über diese Studienleistungen werden Leistungsbescheinigungen ausgestellt, die dann bei einer Aufnahme in den neuen Studiengang angerechnet werden.
In einem NW-Artikel mit dem Titel "Reiz des Risikos" äußert sich Thomas Schack zum Thema Extremsport. Näheres hier (als PDF)
Am 29. und 30.05. konnten wir Professor David A. Rosenbaum von der Pennsylvania University / USA bei einem Besuch in unserem Arbeitsbereich begrüßen. David A. Rosenbaum ist einer der bekanntesten Psychologen weltweit, war über viele Jahre Herausgeber des Journals of Experimental Psychology: Human Perception and Performance und ist Autor zahlreicher einschlägiger Veröffentlichungen, die sich mit den Grundlagen menschlichen Handelns beschäftigen. David A. Rosenbaum hat sich bei uns über die aktuelle Forschungsarbeit informiert und dabei auch die neuen Labore in Augenschein genommen. Am 29. Mai hielt er zudem einen Vortrag innerhalb des Interdisziplinären Kolloquiums mit dem Titel: "The problem of serial order in behavior: Lashley?s legacy".



David A. Rosenbaum im Kreis der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Arbeitsbereiches "Neurokognition und Bewegung - Biomechanik"

Der BMX-Event fand bei bestem Wetter mit regem Zuschauer- und Medieninteresse statt. Neben dem WDR-Fersehen berichteten auch die "Neue Westfälische (Artikel als PDF) und das Westfalen Blatt (Artikel als PDF) darüber.


Am 24.05.2007 veranstaltet der Arbeitsbereich II Neurokognition und Bewegung der Abteilung Sportwissenschaft ein BMX Event der Extraklasse auf dem Sportgelände der Universität Bielefeld. Dieser Event findet statt im Rahmen der Lehrveranstaltung: "Mentale Repräsentation und Bewegung" unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Schack. In diesem Seminar steht die Untersuchung von Bewegungsrepräsentationen im Langzeitgedächtnis im Mittelpunkt. Der BMX-Fahrer Mike Buse hat die in diesem Seminar verwendeten Diagnosemethoden genutzt, um die Gedächtnisbestände eines Experten zu untersuchen. Darauf aufbauend hat er sein Training optimiert und war erstmalig in einer Trainingshalle (indoor) in der Lage die Technik des Front-Flip (ein Salto vorwärts mit Rad) auszuführen. Am kommenden Donnerstag wird er es erstmals im Freien (outdoor) versuchen. Er wird eine 1,65m hohe Rampe (genannt Kicker) anfahren und nach dem Absprung die notwendige Vorwärtsrotation einleiten. Mike Buse wird den Front-Flip um 16.00 Uhr zeigen. Im Anschluss daran stehen die Mitarbeiter des Arbeitsbereiches zum offenen Dialog zur Verfügung. Die Themen sind der wissenschaftliche Background zur demonstrierten BMX- Technik und die Entwicklung eines neuen Masterstudiengangs der Abteilung Sportwissenschaft, mit dem Arbeitstitel "Intelligente Bewegung".


Vorlesung auf Vinyl
Am Mittwoch den 23.05. fand ein bisher einzigartiges Event statt. In der "Vorlesung auf Vinyl" legten neben Prof. Dr. Thomas Schack weitere Dozenten in der bekannten Disko "Stereo" ihre persönlich zusammengestellte "best of-playlist" auf. Am Set waren ausserdem: Dr. Matthias Weigelt; Dr. Stefan Pfaff und gemeinsam: Dr. Sebastian Mäueler und Christian Trümper. Zwischen Mitternacht und 4.30 Uhr tobte der hervorragend besuchte Club im Stereo. Die Stimmung war nicht zu übertreffen und das Event hat großen Anklang bei allen Beteiligten gefunden. Vielen Dank an die Fördergesellschaft für die Organisation des Events.

Das WDR-Fernsehen sendet am 11.05. in der Lokalzeit OWL zwischen 19:30 und 20:00 einen Beitrag zum Thema Sportsucht: Eine Krankheit, die kaum einer kennt mit Thomas Schack.


Hier gibt es ab sofort einen kleinen Einblick in unser Sensomotorik-Labor, in unser Gedächtnis-Labor und in unser Biomechanik-Labor.
Der AB "Neurokognition und Bewegung" ist gemeinsam mit der AG Neuroinformatik als Partner am Antrag für das EU-Projekt OMMA im 7. Forschungsrahmenprogramm beteiligt. OMMA baut auf den EU-Projekten METIS und METIS II auf, in denen ein innovatives Maschinen­übersetzungs­system entwickelt wurde. OMMA setzt nun den Schwerpunkt auf die Kooperation zwischen dem Übersetzungssystem und seinem menschlichen Partner, dem Posteditor. Aufgabe des AB "Neurokognition und Bewegung" ist die Untersuchung der kognitiven Strukturen, die den speziellen Aufgaben und Tätigkeiten dieses Experten zugrunde liegen. Die Einbeziehung dieser Strukturen in die Mensch-Maschine-Schnittstelle soll die Arbeit der Posteditoren erleichtern und effektiver gestalten.
Neue Publikationen erschienen:
SCHACK T., HACKFORT D. (2007). Action-Theory Approach to Applied Sport Psychology In: G. Tenenbaum, R. C. Ecklund (eds.), Handbook of Sport Psychology, 3rd Edition, 332-351.
Ein kurzer Auszug hier als PDF abrufbar

SCHACK T., BAR-ELI M. (2007). Psychological Factors of Technical Preparation In: B. Blumenstein, R. Lidor, G. Tenenbaum (eds.), Psychology of Sport Training. Perspectives on Sport and Exercise Psychology, Vol. 2, 62-103.
Ein Auszug hier als PDF abrufbar
Gemeinsam mit dem Essener Ballett veranstaltet der AB "Neurokognition und Bewegung" vom 29.-31. Oktober 2007 im ZiF einen Workshop zum Thema "Intelligenz und Bewegung - Tanz im Fokus der Kognitionswissenschaft". Der Workshop ist Teil einer gemeinsamen Werkwoche im Rahmen von TANZPLAN ESSEN 2010. TANZPLAN ESSEN 2010 wird von Tanzplan Deutschland gefördert. Tanzplan Deutschland ist eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes.
Der AB "Neurokognition und Bewegung" ist gemeinsam mit der Abteilung für Psychologie, den Fakultäten für Biologie, Linguistik und Literaturwissenschaft, Physik und der Technischen Fakultät aufgefordert, bis zum 13. April den Vollantrag für das "Excellence Cluster Cognitive Interaction Technology" zu stellen. Prof. Dr. Thomas Schack ist als Principle Investigator an den Forschungsbereichen "Sensorimotor Intelligence", "Attentive Systems" und "Memory and Learning" beteiligt und koordiniert gemeinsam mit Prof. Dr. Helge Ritter (Technische Fakultät, AG Neuroinformatik) den Forschungsbereich "Attentive Systems".
Bielefelder Forschung mehrfach im nächsten Geo-Wissen
Am 15.4. erschien ein Heft der Zeitschrift Geo-Wissen zum Thema "Sport und Bewegung". Dabei wird in zwei verschiedenen Beiträgen auf die Forschung des Arbeitsbereiches "Neurokognition und Bewegung-Biomechanik" Bezug genommen. Ein Beitrag beschäftigt sich mit neuen Formen des Mentaltrainings, ein weiterer Beitrag mit Sportsucht.

Eine Sache des Köpfchens
In Deutschland forscht Thomas Schack von der Universität Bielefeld an einem mentalen Trainingsprogramm für Hochleistungsathleten....
Außerdem hat Schack eine Methode entwickelt, mit deren Hilfe sich im Gehirn eines Sportlers hinterlegte Bewegungsabläufe verbessern lassen. Das Verfahren entstand in Zusammenarbeit mit der Weltelite im Segelsurfen und wurde mit der Juniorennationalmannschaft im Frauen-Volleyball ausgebaut. Der Psychologe und Bewegungswissenschaftler zerlegte beispielsweise den komplexen Angriffsschlag in zwölf so genannte Knotenpunkte, Bewegungseinheiten wie....
Hier ein längerer Auszug aus dem Beitrag als PDF

Bis zur Selbstzerfleischung
Sportsucht ist ein noch neues Krankheitsbild. Dessen Ursachen sind bei Männern und Frauen ganz unterschiedlich. In den 1970er Jahren begannen Wissenschaftler erstmals ein neues Phänomen zu diskutieren, sie sprachen damals eher wohlwollend von einer "positiven Abhängigkeit" vom Sport, die zu einer mentalen Stärkung der Athleten führen könnte. Inzwischen wird Sportsucht als ernst zu nehmende Krankheit betrachtet, von der etwa ein Prozent der Bevölkerung betroffen sei ? mit steigender Tendenz, wie der Bielefelder Sportpsychologe Thomas Schack sagt....
Hier als PDF abrufbar
In Ihrer Osterausgabe vom 06.04.2007 hat auch die "Neue Westfälische" nach einem Interview mit Thomas Schack dem Thema Sportsucht einen Beitrag gewidmet: Wenn Laufen zur Sucht wird.
Hier als PDF abrufbar
Ein Fernsehteam aus Südkorea im AB "Neurokognition und Bewegung-Biomechanik"
Am Donnerstag den 1.3. besuchte ein Fernsehteam des größten Privatsenders von Südkorea in den AB "Neurokognition und Bewegung" um Aufnahmen zum Thema "Mentale Kontrolle und Sportsucht" zu machen. Es wurde ein Seminar zu Sportsucht aufgenommen, sowie die spezifischen Diagnosemöglichkeiten und Therapieformen demonstriert, die von Thomas Schack und seinen Mitarbeitern entwickelt wurden. Grundgedanke der Trainings ist der Abbau von Sportsucht und die Entwicklung und Verbesserung Mentaler Kontrolle.Dabei wird Sportsucht als bio-psycho-soziales Phänomen thematisiert und interdisziplinär erforscht.
Im Zusammenhang mit diesem Fernsehbeitrag erschien bereits am 02.03.2007 ein Artikel von Prof. Dr. Thomas Schack im Westfalen Blatt mit dem Thema "Sportsucht: Wenn das Laufen krank macht". Hier als PDF abrufbar
Mag. Caroline Auer und Mag. Christian Frauscher von der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz hielten am 06.02.07 einen Vortrag zum Thema "Mentales Training in der musikalischen Ausbildung". Die im Weiteren geplanten Untersuchungen orientieren sich an der von Prof. Dr. Thomas Schack entwickelten SDA-M Methode. Die daraus entstehende Zusammenarbeit hat die Untersuchung von Repräsentationen der instrumentalen Entwicklung beim mentalen Üben von Musikstücken zum Ziel.
Thomas Schack, Christoph Schütz, Matthias Weigelt und Peter Fleig nahmen an der diesjährigen Tagung der dvs-Sektion Sportmotorik in Gießen (25.-27.01.2007) teil. Dort stellten Sie in insgesamt 4 Beiträgen die aktuelle Entwicklung und erste Studien des noch jungen Arbeitsbreichs vor. Eine große Zuhörerschaft und zahlreiche Diskussionen über die Zeit der Tagung hinweg dokumentieren das Interesse an unserer Forschung hier in Bielefeld.
Reinhard-Daugs-Förderpreis an Matthias Weigelt
Mit seinem Beitrag "End-state Comfort Effekt und motorisches Lernen" erhielt Matthias Weigelt den Reinhard-Daugs-Förderpreis für den Wissenschaftlichen Nachwuchs auf der diesjährigen Tagung der dvs-Sektion Sportmotorik in Gießen (25.-27.01.2007). Mitautoren des Beitrages waren Mareike Wolfgram und Thomas Schack.