Tag des Schulsports
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Historie - Hier finden Sie alle Programme der vergangenen Jahre

2017

Rahmenthema:"Lernen in Bewegung"

Titel
Dozent
Schulform
   Ort
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08:45 Uhr: Eröffnung in der Sporthalle der Universität
zu Gast ist:
Frank Spannuth (Bezirksregierung Detmold)
Block 1: 09:45 - 11:00 Uhr
"Lernen lernen in Bewegung" -
Exekutive Funktionen in Theorie und Praxis
Arne Dornseifer & Claus Wilke
alle
Uni-Sporthalle 3
Als exekutive Funktionen bezeichnet man in der Gehirnforschung geistige Fähigkeiten, die das menschliche Denken und Handeln steuern. Dazu gehören das Arbeitsgedächtnis, die Impulsunterdrückung (Inhibition) sowie die kognitive Flexibilität. Diese Fähigkeiten beeinflussen bereits im Kindesalter die Lernleistung und die sozial-emotionale Entwicklung. Gut ausgebildete exekutive Funktionen sind eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiches Lernen und den kontrollierten Umgang mit den eigenen Emotionen. Daher ist es wichtig, diese Gehirnfunktionen in der Schule gezielt zu fördern.
Im Workshop werden die exekutiven Funktionen vorerst anhand eines kurzen Vortrags näher erläutert. In der anschließenden Praxisphase werden sie in verschiedenen kleinen Spielen erfahrbar gemacht und verdeutlicht. Zudem werden praktische Möglichkeiten zum Transfer in den Sportunterricht aufgezeigt und kreativ weiterentwickelt.
"Zusammen hoch hinaus" -
Bewegungslernen in der Partnerakrobatik
alle
Lampinghalle
-
Am Beispiel des Übereinander-Stehens als anspruchsvoller Bewegungsfigur der Partnerakrobatik soll im Workshop gezeigt werden, wie motorisches Lernen auch im Bereich komplexerer akrobatischer Bewegungen durch verschiedene theoretische Zugänge ermöglicht und reflektiert werden kann. Hierzu wird auf das bewegungspädagogische Konzept von Trebels (2000) "Turnen nach Bedeutungsgebieten" sowie auf die Grundlagen der Vermittlung motorischer Fertigkeiten mittels methodischer Übungsreihen nach dem GMP-Modell bzw. der Schematheorie (Roth, 1998) zurückgegriffen. Nach einer kurzen theoretischen Einführung wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops ein Vermittlungsprozess vorgestellt, dessen Gestaltung sich an zentralen Grundsätzen der beiden bewegungstheoretischen Zugänge orientiert; abschließend besteht die Gelegenheit, mögliche Chancen und Probleme der Umsetzung des vorgestellten Vermittlungsprozesses im Sportunterricht zu diskutieren.
"Minitrampspringen mit Köpfchen"
Sven Sörensen
P/SI
OS 1
Das Minitramp ist ein herausforderndes Gerät, das viele Möglichkeiten bietet, mit Hilfe relativ einfacher Arrangements sowohl bewegungstechnisch als auch kognitiv herausfordernde Situationen zu schaffen. Diese sollen im Rahmen des Workshops aufgezeigt und ausprobiert werden. Über die Erprobung bereits bekannter aber möglicherweise vergessener Einsatzmöglichkeiten hinaus können auch weitere Ideen zu möglichen Aufbauten gesammelt und umgesetzt werden.
Neben eher individuell fordernden Situationen werden auch Bewegungsaufgaben erprobt und entwickelt, die unsere Kooperationsfähigkeit beanspruchen und dies nicht nur im naheliegenden Bereich des Helfens und Sicherns.
Natürlich können im Rahmen des Workshops auch sicherheitstechnische Fragen in Bezug auf das Minitrampolinspringen geklärt werden.
"Neue Medien, neues Lernen" -
videogestützter Sportunterricht am Beispiel BallKoRobics®
Marie Rohr & Stefan Schreck
SI
Uni-Sporthalle 2
BallKoRobics® ist ein Koordinationstraining mit Musik und Ball, das gerade für tänzerische Unterrichtsvorhaben in der Schule gute Inhalte liefert. Aufgrund des Einsatzes von Bällen motiviert BallKoRobics® besonders auch die Jungen.
Mit Hilfe neuer Medien lässt sich ein Unterrichtsvorhaben mit Bewegungselementen neu erleben: Gestaltungskriterien können durch videogestützte Aufnahmen analysiert-, bewertet und eingeschätzt werden. Die eigenen Bewegungserfahrungen lassen sich durch Viedeoaufnahmen somit neu einordnen und ermöglichen neue Wege. Viedogestützter Sportunterricht kann über motivierende Effekte hinaus einen sinnvollen Beitrag leisten und wird hier am Beispiel BallKoRobics® vorgestellt.
"Handys im Sportunterricht" -
Le Parkour mit QR-Codes
Sabine Bremke & Christoph Schütte
SI
Uni-Sporthalle 1
Le Parkour im Sportunterricht ist weitestgehend bekannt. Bei dem Sport geht es vor allem um die Überwindung von Hindernissen. Die turnerischen Elemente der Hockwende und das Durchhocken werden im Workshop für die neu zu erlernenden Parkourssprünge "Reverse", "Lazy" und "Speed Dash" aufgegriffen.
Im ersten Teil des Workshops wird gezeigt, wie SuS im Sportunterricht die Sprünge selbstständig mithilfe von Lernvideos erarbeiten können:
Wir öffnen die Videos mit einem QR-Code auf unserem Smartphone und erproben sie anschließend. Mit dieser visuellen Unterstützung korrigieren wir uns gegenseitig bei der Ausführung der Bewegung und reflektieren. Schließlich sammeln wir die wichtigsten Bewegungsmerkmale unserer Sprünge und fassen diese auf einem Arbeitsblatt zusammen
Im zweiten Teil des Workshops wird demonstriert, wie die QR-Codes zum Verlinken hergestellt werden.
"Rück, Schritt, zur Seite, ran!" -
Erstellung videogestützter Lern-/Lehrmaterialien mit Hilfe neuer Medien am praktischen Beispiel von Standard- und lateinamerikanischen Tänzen
Birte Niederbrinkmann
SII/BK
Uni Gymnastikhalle
Den Kursteilnehmer_innen sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie am Beispiel von Tanz bzw. den Grundschritten bekannter Standard- und lateinamerikanischer Tänze unbekannte Bewegungs- und Schrittkombinationen erlernt werden können. Dabei steht jedoch nicht nur die Erweiterung des eigenen Bewegungsrepertoires im Mittelpunkt, sondern auch das selbstständige Entwickeln eines Videotutorials mit Hilfe neuer Medien. Durch den Rollentausch vom Lernenden hin zum Lehrenden erhalten die Kursteilnehmer_innen die Möglichkeit, theoretisch erworbene Prinzipien des Bewegungslernen auf die eigene praktische Arbeit anzuwenden.
weitere Angebote:
"Rugby im Schulsport I" -
Grundlagen des Spielhandelns
Dennis Batdorf
alle
Rasenplatz Uni
Rugby ist ein Mannschaftsspiel, das weltweit zu den bekanntesten und beliebtesten Sportarten gehört. Der Rugby World Cup ist nach den Olympischen Spielen und der Fußballweltmeisterschaft der drittgrößte Sportevent weltweit. Auch in Deutschland findet Rugby immer mehr Anhänger.
Rugby zeichnet sich als laufintensives, facettenreiches Spiel aus, welches äußerst vielseitig ist und hohe technische, taktische, psychische und physische Anforderungen an die einzelne Spielerin/den einzelnen Spieler stellt. Das Spiel bereichert den Kanon der "üblichen" Mannschaftsspiele und bietet durch seine Spielstruktur ein einzigartiges Erfahrungsfeld.
In diesem Workshop werden die Grundlagen des Spielhandelns erarbeitet, um Rugby in den Sportunterricht integrieren zu können. Dazu zählen Übungsformen zur Gewöhnung an den Rugbyball, zum Laufen mit dem Ball sowie zum Werfen und Fangen.
Neben den spezifischen Übungsformen werden bekannte Spielformen vorgestellt, in die sich die Grundlagen des Rugbyspielens integrieren lassen und die zur Spielidee des Endzonenspiels Rugby - ohne intensiven Körperkontakt - hinführen.

Da der Workshop auf dem Rasenplatz stattfindet, sind Stollenschuhe von Vorteil.
"Teambuilding durch kleine Bewegungsspiele"
Holger Eick
P
E01-108
In dieser Veranstaltung werden kleine Bewegungsspiele vorgestellt, die in verschiedenen Klassenstufen schnell und einfach durchführbar sind, um ein Wir-Gefühl aufzubauen. Der Spaß an der gemeinsamen Aktivität und Bewegung steht dabei im Vordergrund. Des Weiteren gibt es viele Anregungen, wie sich die Schülerinnen und Schüler für ein faires und rücksichtsvolles Verhalten bei Konkurrenzspielen - sowohl bei kleinen Spielen in der Klasse als auch bei großen Sportspielen in der Turnhalle - sensibilisieren lassen.
"Spiele verändern" - gewusst wie!
Bernd Westermann
P/SI
OS 2
Kleine und Große Spiele gehören zu den beliebtesten Inhalten im Sportunterricht und im außerunterrichtlichen Sport. Damit auch Kinder mit unterschiedlichen Voraussetzungen am Spiel teilnehmen können, müssen die Spiele häufig modifiziert werden.
In diesem Workshop soll an Beispielen gezeigt werden, wie Spiele gezielt so verändert werden können, dass sie an die Möglichkeiten verschiedener Lerngruppen angepasst werden.

Inhaltsfelder:
a: Bewegungsstruktur und Bewegungserfahrung
e: Kooperation und Konkurrenz

Bewegungsfelder und Sportbereiche
2: Das Spielen entdecken und Spielräume nutzen
7. Spielen in und mit Regelstrukturen - Sportspiele
11.30 - 12.00 Uhr: Vortrag zum Rahmenthema:
"Lernen in Bewegung"
Prof. Dr. Hans-Georg Scherer
- UniBw München
-
H12
Block 2: 13:15 - 14:15 Uhr
"Technikverbesserung im Schwimmen durch Videofeedback"
alle
Schwimmbad
folgt in Kürze
"Lasst uns spielen!" -
durch Kleine Spiele das soziale Miteinander stärken, einen Wettkampfcharakter anbahnen und gemeinsam Spielregeln verändern
Jana Lohre-Brandt
P/SI
Uni-Sporthalle 1
Im Sportunterricht lieben Kinder und Jugendliche Spiele jeglicher Art. Fangspiele wie Schmetterlingsfangen oder Ballspiele (z. B. die Klassiker Völkerball und Brennball) sind neben den großen Sportspielen besonders beliebt. Nicht selten führen jedoch genau jene Spiele, die mit Sieg und Niederlage verknüpft sind, zu Frust und emotionsgeladenen Situationen im Sportunterricht. Keine leichte Aufgabe für die unterrichtende Sportlehrkraft.
Die in diesem Beitrag vorgestellte Spielekartei möchte dieser Problematik mit der Idee begegnen, kleine Spiele ohne Gewinner einzusetzen.
Da sowohl jene Spiele ohne Gewinner als auch Spiele mit Wettbewerbscharakter ihre Berechtigung im Sportunterricht haben, wird darüber hinaus eine Moderationshilfe zur Veränderung von bestehenden Spielen vorgestellt. Als Grundlage dient hier ein entwickeltes Spielbrett, das den Schülern hilft, trotz hitziger Diskussionen Spiele wie Quidditch und Tchoukball gewinnbringend weiterzuentwickeln.
Vielseitige Förderung exekutiver Funktionen durch Rhythmische Bewegungsspiele, Ballspiele und Fangspiele
P/SI
Uni-Sporthalle 3
Schulische Erfolge hängen in hohem Maße von den individuellen Fähigkeiten zur Selbstregulation, wie Konzentrationsfähigkeit, kognitive Flexibilität und Affektkontrolle ab.
In der Neurowissenschaft wird diesen "exekutiven Funktionen" große Bedeutung für das Lernen zugesprochen. Die gute Nachricht ist, diese Fähigkeiten lassen sich gezielt fördern und der Sportunterricht kann dazu einiges beitragen Im Workshop werden Spiele und Übungen vorgestellt, die im alltäglichen Sportunterricht gut umzusetzen sind. Außerdem wird kurz in die theoretischen Annahmen zur Förderung exekutiver Fähigkeiten eingeführt. Die ausgewählten Spiele sind auch für heterogene Klassen gut geeignet, weil sie im Schwierigkeitsgrad differenziert werden können.
Bewegtes Lernen im Fachunterricht
SI/SII
E0-180
-
Spätestens ab Jahrgang 7 sind Bewegungsaktivitäten nicht mehr wie in der Grundschule konstitutiver Teil des Lernens und Lebens in der Schule, sondern eher willkommene Ergänzung und/oder Kompensation zum klassischen Fachunterricht. Dem ist entgegenzuwirken!
Nach einer sehr knappen Beschreibung des Zusammenhangs von Lernen und Bewegen und der ebenso knappen Darstellung der aktuellen Studienlage, werden in diesem Block einige der inzwischen sehr guten Beispiele vom bewegten Lernen im Fachunterricht vorgestellt. Neben Beispielen zum Mathematikunterricht geht es (auch) um Prinzipien des Spracherwerbs über Bewegung, um Tricks zum Vokabellernen. Um die Bereitschaft und Fähigkeit, die Aufmerksamkeit auf den Lerngegenstand zu lenken zu erhöhen, werden Konzentrations- und Entspannungspausen nach oder vor anstrengenden Unterrichtsphasen vorgestellt und im Sinne des Veranstaltungsthemas erprobt.
"Lernen mit dem Körper! Tanzen mit dem Gedächtnis!" -
Tänzerische Bewegung in der neurokognitiven Forschung
SI/SII/BK
E1-148
Lernen mit dem Körper und Tanzen mit dem Gedächtnis: Tänzerische Bewegung in der neurokognitiven Forschung
Tanz bietet eine Fülle von Aspekten, die von Interesse für die Neuro-, Kognitions- und Bewegungswissenschaft sind: das Lernen komplexer Bewegungsabläufe und langer Bewegungsfolgen, das bewusste Arbeiten mit Bewegungsvorstellungen, Koordination gemeinsamer Bewegung, Integration von Bewegung und Musik oder Rhythmus, sowie das kreative Gestalten von Bewegung. In dieser Veranstaltung werden empirische Ansätze und theoretische Modelle aus der aktuellen Forschung vorgestellt, die auch von praktischer Relevanz für den Themenkomplex Lernen und Bewegung sind und die als Anregung zur Unterrichtsgestaltung dienen können - nicht nur für das Thema Tanz im Sportunterricht.
"Rück, Schritt, zur Seite, ran!" -
Erstellung videogestützter Lern-/Lehrmaterialien mit Hilfe neuer Medien am praktischen Beispiel von Standard- und lateinamerikanischen Tänzen
Birte Niederbrinkmann
SII/BK
Uni Gymnastikhalle
Den Kursteilnehmer_innen sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie am Beispiel von Tanz bzw. den Grundschritten bekannter Standard- und lateinamerikanischer Tänze unbekannte Bewegungs- und Schrittkombinationen erlernt werden können. Dabei steht jedoch nicht nur die Erweiterung des eigenen Bewegungsrepertoires im Mittelpunkt, sondern auch das selbstständige Entwickeln eines Videotutorials mit Hilfe neuer Medien. Durch den Rollentausch vom Lernenden hin zum Lehrenden erhalten die Kursteilnehmer_innen die Möglichkeit, theoretisch erworbene Prinzipien des Bewegungslernen auf die eigene praktische Arbeit anzuwenden.
weitere Angebote:
"Konflikte, Verweigerung & Co." -
Bewegende Situationen im Sportunterricht als Lernanlässe für Studierende im Praxissemester
alle
P0-271
-
Im Praxissemester analysieren Studierende in Reflexionsveranstaltungen theoretisch fundiert Situationen aus dem Sportunterricht, die sie als bedeutsam wahrgenommen haben, und entwickeln vor diesem Hintergrund didaktische Konsequenzen.
In diesem Workshop wird ein Einblick in beispielhafte Unterrichtssituationen gegeben, die bei den Studierenden in besonderem Maße zur (Selbst-)Reflexion angeregt haben. Die Intention dabei ist zum einen, den Blick der betreuenden Lehrkräfte für Probleme der Studierenden im Sportunterricht zu schärfen und gemeinsam zu erarbeiten, wie sie im Praxissemester z. B. hinsichtlich Planung, Durchführung und Auswertung unterstützt werden können. Zum anderen soll ein Austausch über die Möglichkeiten einer (professionellen) Herangehensweise an solch problematische Situationen und den individuellen Umgang hiermit angestoßen werden. Perspektiven der Schulpraxis und der theoriegeleiteten Analyse können und sollen sich dabei fruchtbar ergänzen.
"Rugby im Schulsport II" - Grundlagen des Tacklings
Dennis Batdorf
alle
Rasenplatz Uni
Rugby ist ein Mannschaftsspiel, das weltweit zu den bekanntesten und beliebtesten Sportarten gehört. Der Rugby World Cup ist nach den Olympischen Spielen und der Fußballweltmeisterschaft der drittgrößte Sportevent weltweit. Auch in Deutschland findet Rugby immer mehr Anhänger.
Rugby zeichnet sich als laufintensives, facettenreiches Spiel aus, welches äußerst vielseitig ist und hohe technische, taktische, psychische und physische Anforderungen an die einzelne Spielerin/den einzelnen Spieler stellt. Das Spiel bereichert den Kanon der "üblichen" Mannschaftsspiele und bietet durch seine Spielstruktur ein einzigartiges Erfahrungsfeld.
Charakteristisch für Rugby ist das spielimmanente Element des Körperkontakts. Entgegen der weitläufigen Meinung, im Rugby sei alles erlaubt, unterliegen die Körperkontaktsituationen einem strengen Reglement. So wird der Körpereinsatz zu einem fairen und ungefährlichen Mittel zur Realisierung der Spielidee.
Im Zentrum dieses Workshops steht eine methodische Übungsreihe, mit der sich Schritt für Schritt das Stoppen des Gegenspielers im Rugby erarbeiten lässt. Anschließend wird das Tackling in verschiedenen Spielformen erprobt.
Neben den sportartspezifischen Lerninhalten wird auch die Frage gestellt, inwieweit dieser Inhalt soziale Lernprozesse im Rahmen von Schulsport fördern kann.
Da der Workshop auf dem Rasenplatz stattfindet, sind Stollenschuhe von Vorteil.
"Ich springe, weil es Spaß macht" -
Erfahrungsbezogene Leichtathletik in der Grundschule
Lea Engeln & Michael Braksiek
P
Lampinghalle
-
Leichtathletik wird oft mit dem Motto der Olympischen Spiele "Höher, schneller, weiter" in Verbindung gebracht. Auch in der Grundschule sind leichtathletische Disziplinen sowohl von Seiten der Lehrkräfte als auch von Seiten der Lernenden häufig mit dem Gedanken des Wettkampfes assoziiert. Institutionelle Rahmenangebote wie die Bundesjugendspiele und das Deutsche Sportabzeichen verstärken diesen Eindruck.
Im Sinne eines ganzheitlichen, erfahrungsbezogenen Lernens bieten leichtathletische Disziplinen durch ihren potentiellen Erlebnischarakter und ihre vergleichsweise hohe Körperbezogenheit jedoch gute Möglichkeiten für pädagogische Zielsetzungen und didaktische Arrangements, die außerhalb der Prämisse "Höher, schneller, weiter" liegen.
In diesem Workshop soll am Beispiel der Disziplinen des Weit- und Hochsprungs ein Zugang zur Leichtathletik jenseits des Wettkampfgedankens aufgezeigt werden. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Ermöglichung angstfreier und freudvoller Bewegungserfahrungen im Rahmen vielfältiger Sprung- Flug- und Landungserlebnisse.
"Judo" -
Wertevermittlung im Sportunterricht und darüber hinaus
SI
Gymnastikhalle Lampinghalle
Der Workshop bringt Ihnen die japanische Kampfsportart Judo näher und gewährt einen Einblick in den oft nicht ganz so "sanften Weg" (jap. Übersetzung) dieser Sportart.
Mittels Gruppen- und Zweikampfspielen wird sukzessive der Körperkontakt gesteigert und Regeln, Werte und Rituale spielerisch eingeführt. Diese Spiele des Ringen und Kämpfens bieten auch vielfältige Ansatzmöglichkeiten und Potential das Miteinander zu fördern und die Klassengemeinschaft zu stärken.
Anhand von kleinen methodischen Übungsreihen werden Vermittlungsprinzipien und Umsetzungsmöglichkeiten für den Schulsport exemplarisch demonstriert und so die Grundtechniken des Fallens, Haltens, Umdrehens und Werfens erprobt.
Dabei werden Regeln entwickelt, variiert und thematisiert sowie die Werte des Judosports verdeutlicht, die auch für andere Sportarten gelten sollten und sowohl im Klassenraum als auch im Alltag Anwendung finden.
Block 3: 14:45 - 16:00
"BumBall" -
ein neues Mannschaftserlebnis im Sportunterricht
alle
Uni-Sporthalle 3
-
Zunächst als Aufwärmspiel in Dänemark gespielt, entwickelt sich BumBall immer mehr zur neusten Trendsportart auf der ganzen Welt. Das Ziel dieses Spiels ist es, Punkte zu erzielen, indem Spieler der eigenen Mannschaft den Ball innerhalb festgelegter Bereiche des Spielfeldes fangen. Der Ball wird in dieser Sportart allerdings nicht mit der Hand, sondern mit dem Po oder der Brust gefangen. Dafür haben alle Spielerinnen und Spieler spezielle BumBall-Anzüge mit Klettband an Gesäß und Brust und auch der Ball ist mit diesem überzogen. BumBall ermöglicht den Spielenden neue Handlungs- und Bewegungsmuster kennenzulernen und bietet ein neues Mannschaftssporterlebnis.
"Technikverbesserung im Schwimmen durch Videofeedback"
alle
Schwimmbad
folgt in Kürze
"HIIT in der Oberstufe"
SII
Uni-Sporthalle 2
Im Freizeit- sowie Leistungssport ist das hochintensive Intervalltraining (HIIT) aktuell en vogue, weil in kurzer Trainingszeit große Effekte erzielt werden können. Auch für das ausdauernde Laufen im Sportunterricht kann das HIIT der Hit sein, da es weniger monoton und organisatorisch einfacher durchzuführen ist als ein Dauerlauf. Das Angebot verdeutlicht, wie ein hochintensives Intervalltraining mit Ausdauertrainingseffekt in Form von Modulen in den Unterricht eingebaut werden kann.
"Tanzen mit Körper, Geist und Gedächtnis" -
Ideen zum Entwickeln und Erleben tänzerischer Bewegung
SII
Uni-Gymnasikhalle
In Anlehnung an ausgewählte Studien aus dem Spektrum der aktuellen Kognitions- und Bewegungsforschung bietet dieser Kurs Anregungen zum Entwickeln und Erleben tänzerischer Bewegung. Verschiedene Sinnesmodalitäten und Lernwege eröffnen sich ergänzende Wege, Bewegung gemeinsam und individuell zu erfahren und zu gestalten. Mentale Bewegungsvorstellungen spielen dabei eine zentrale Rolle, deren Relevanz sich auf dem wissenschaftlich belegten engen Zusammenspiel von Handlung, Wahrnehmung und Vorstellung begründet. Die vorgestellten Ansätze und Aufgaben eignen sich für die kreative Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit und ohne Tanz-Erfahrung.
"Wie sag ich´s meinen SchülerInnen?" -
Bewegungsanweisungen im Sportunterricht
Christopher Meier & Michael Buhl
SII
Rasenplatz Uni
(P0-273 bei Regen)
-
"Dann drehst du die Wurfschulter nach hinten und streckst den Wurfarm aktiv zurück!"
Die Vermittlung von Bewegungen ist ein wichtiger Bestandteil des Sportunterrichts. Häufig werden dabei sprachliche Anweisungen genutzt, um die Bewegung zu verbessern. Doch wie sollten solche Anweisungen formuliert sein? Wie erkläre ich also eine Bewegung professionell?
Im Workshop soll es zum einen darum gehen, verschiedene Möglichkeiten von Bewegungsanweisungen theoretisch einzuordnen, indem auf aktuelle Forschungsbefunde Bezug genommen wird. Zum anderen wird darauf aufbauend ein Praxisbeispiel zum Speerwurf vorgestellt und durchgeführt.
"Upside down" -
Neue Wagniserziehung am Beispiel des Handstütz(sprung)überschlag
Leonie Pagnotta
SII
OS 2
Anhand des Handstütz(sprung)überschlags (Herausforderung bzw. Wagnis) soll aufgezeigt werden, wie SuS mithilfe eigener Ressourcen wagnisreiche Situationen schrittweise bewältigen können. Der Umgang mit sportlichen Herausforderungen kann beispielhaft für alltägliche Anforderungen stehen, die die SuS durch eine richtige Herangehensweise (change the self und change the world) stressfrei bewältigen können (Aufgaben als Herausforderungen annehmen und nicht zum Stressor werden lassen). Der Handstützüberschlag benötigt einerseits nur geringe Vorerfahrungen im Turnen (Handstand) und lässt andererseits eine große Lernprogression auf dem Weg zur Zielfertigkeit zu. Durch Hilfestellung und das Vertrauen auf die eigenen Fähigkeiten (Ressourcen) können SuS dieses Bewegungsziel erfolgreich meistern. Gleichzeitig kann diese praktische Erfahrung durch theoretische Inhalte (Salutogenese, Lernen geschlossener Fertigkeiten) gewinnbringend unterstützt werden.
Die verschiedenen Stationen auf dem Weg zum Handstütz(sprung)überschlag sollen in Grundzügen vorgestellt und praktisch erprobt werden und dann im Hinblick auf die Möglichkeiten zur verbesserten Selbsteinschätzung, den Umgang mit Herausforderungen und das salutogenetische Potenzial reflektiert werden.
"Leistungen im Hochsprung optimieren und dokumentieren"
Valerie Kastrup & Lena Ebeling
SI/SII/BK
Uni Außengelände
folgt in Kürze
weitere Angebote:
"Waveboard fahren in der Schule" -
ein möglicher methodischer Weg zum sicheren Waveboard fahren
Jörn Wenderoth
alle
OS 3
Das Fahren mit dem Waveboard hat sich vom neuen Trendsport zum festen Bestandteil der Spiel- und Bewegungswelt von Kindern und Jugendlichen entwickelt und findet sich im Bewegungsfeld "Gleiten, Fahren, Rollen" auch im schulsportlichen Kontext wieder.
Das Fahren macht vor allem Spaß, ermöglicht aber auch ein vielfältiges grundlegendes Bewegungslernen im Bereich der Wahrnehmungsfähigkeit, der koordinativen Fähigkeiten und der Bewegungssteuerung. Der Einsatz des Waveboards eröffnet aber nicht nur sensomotorische Lernchancen sondern auch Erfahrungen im Umgang mit motorischen Herausforderungen. Das eigene Können muss realistisch eingeschätzt und Verantwortung für Andere, durch die Einführung eines Buddy-Systems, übernommen werden.
Um Lehrerinnen und Lehrern den Einstieg in das Thema zu erleichtern und eine Skepsis bezüglich sicherheitsrelevanter Aspekte zu reduzieren, soll dieser praxisorientierte Workshop methodische Wege, viele Spiel- und Übungsmöglichkeiten sowie wichtige Sicherheitshinweise zum sicheren und attraktiven Einsatz von Waveboards in der Schule aufzeigen.
"Teambuilding durch kleine Bewegungsspiele"
Holger Eick
P
E01-108
In dieser Veranstaltung werden kleine Bewegungsspiele vorgestellt, die in verschiedenen Klassenstufen schnell und einfach durchführbar sind, um ein Wir-Gefühl aufzubauen. Der Spaß an der gemeinsamen Aktivität und Bewegung steht dabei im Vordergrund. Des Weiteren gibt es viele Anregungen, wie sich die Schülerinnen und Schüler für ein faires und rücksichtsvolles Verhalten bei Konkurrenzspielen - sowohl bei kleinen Spielen in der Klasse als auch bei großen Sportspielen in der Turnhalle - sensibilisieren lassen.
"Auf die Plätze - Tennis - los!" -
Koordinative, tennisspezifische Spiel- und Übungsformen zur Einführung von Tennis in der Grundschule
Tanja Klee
P
OS 1
Die hohen technischen Anforderungen und die oftmals fehlenden räumlichen Möglichkeiten machen es dem Tennis schwer, sich im Sportunterricht neben den anderen Rückschlagspielen durchzusetzen. Die vielen komplexen und gleichzeitig ablaufenden Bewegungen, die gute koordinative Fähigkeiten voraussetzen, wirken auf den ersten Blick häufig abschreckend und für den Grundschulsport ungeeignet.
Durch diese Veranstaltung sollen die Teilnehmenden didaktische Ideen erhalten, wie es mithilfe vorbereitender koordinativer und tennisspezifischer Spiel- und Übungsformen dennoch gelingen kann, den Kindern in der Grundschule erste Erfahrungen und Erfolgserlebnisse im Tennis zu ermöglichen. Dabei kommt nicht nur die Koordinationsleiter zum Einsatz, sondern gespielt wird bspw. auch mit Wasserbällen!
"Ich springe, weil es Spaß macht" -
Erfahrungsbezogene Leichtathletik in der Grundschule
Lea Engeln & Michael Braksiek
P
Lampinghalle
-
Leichtathletik wird oft mit dem Motto der Olympischen Spiele "Höher, schneller, weiter" in Verbindung gebracht. Auch in der Grundschule sind leichtathletische Disziplinen sowohl von Seiten der Lehrkräfte als auch von Seiten der Lernenden häufig mit dem Gedanken des Wettkampfes assoziiert. Institutionelle Rahmenangebote wie die Bundesjugendspiele und das Deutsche Sportabzeichen verstärken diesen Eindruck.
Im Sinne eines ganzheitlichen, erfahrungsbezogenen Lernens bieten leichtathletische Disziplinen durch ihren potentiellen Erlebnischarakter und ihre vergleichsweise hohe Körperbezogenheit jedoch gute Möglichkeiten für pädagogische Zielsetzungen und didaktische Arrangements, die außerhalb der Prämisse "Höher, schneller, weiter" liegen.
In diesem Workshop soll am Beispiel der Disziplinen des Weit- und Hochsprungs ein Zugang zur Leichtathletik jenseits des Wettkampfgedankens aufgezeigt werden. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Ermöglichung angstfreier und freudvoller Bewegungserfahrungen im Rahmen vielfältiger Sprung- Flug- und Landungserlebnisse.
Kleine Spiele zum Einstimmen, Aufwärmen, Abreagieren, Beruhigen, etc.
Monika Liebold
P
Uni-Sporthalle 1
Kleine Sportspiele sind in der Grundschule nach wie vor von großer Bedeutung. Die Schülerinnen und Schüler haben die Gelegenheit sich auf den kommenden Unterricht einzustimmen, sich abzureagieren oder sich nach einer aufregenden und anstrengenden Stunde zu beruhigen. In diesem Workshop werden unterschiedliche Fang-lauf-Spiele, wie "Froschteich" oder "Schlangenforscher", längere Spiele wie "der Kampf um die Kokosnuss" oder ruhigere Spiele wie "Reifenwandern" und "Giftball" vorgestellt und gemeinsam erprobt. Anschließend sprechen wir über die Anwendungsmöglichkeiten für den Sportunterricht in der Grundschule.
"Judo" -
Wertevermittlung im Sportunterricht und darüber hinaus
SI
Gymnastikhalle Lampinghalle
Der Workshop bringt Ihnen die japanische Kampfsportart Judo näher und gewährt einen Einblick in den oft nicht ganz so "sanften Weg" (jap. Übersetzung) dieser Sportart.
Mittels Gruppen- und Zweikampfspielen wird sukzessive der Körperkontakt gesteigert und Regeln, Werte und Rituale spielerisch eingeführt. Diese Spiele des Ringen und Kämpfens bieten auch vielfältige Ansatzmöglichkeiten und Potential das Miteinander zu fördern und die Klassengemeinschaft zu stärken.
Anhand von kleinen methodischen Übungsreihen werden Vermittlungsprinzipien und Umsetzungsmöglichkeiten für den Schulsport exemplarisch demonstriert und so die Grundtechniken des Fallens, Haltens, Umdrehens und Werfens erprobt.
Dabei werden Regeln entwickelt, variiert und thematisiert sowie die Werte des Judosports verdeutlicht, die auch für andere Sportarten gelten sollten und sowohl im Klassenraum als auch im Alltag Anwendung finden.
16:15 Uhr - Abschlussbesprechung in P0-273
2016

Rahmenthema: "Kulturelle Vielfalt im Sportunterricht - voneinander und miteinander lernen"

Titel
Dozent
Schulform
   Ort
PDF
08:45 Uhr: Eröffnung in der Sporthalle der Universität
zu Gast sind:
Frank Spannuth (Bezirksregierung Detmold) & Dr. Gerrit Schnabel (Unfallkasse NRW)
Block 1: 09:45 - 11:00 Uhr
Über Bewegung(en) schreiben und Sprache lernen - sprachsensibler Sportunterricht am Beispiel von Bewegungsbeschreibungen
SI
Unihalle (1)
Die Vermittlung literaler Kompetenzen muss Aufgabe aller Fächer sein - über diese Forderung herrscht seit den PISA-Studien und vor dem Hintergrund zunehmender Heterogenität im Klassenzimmer Konsens. Auch das Fach Sport ist gefordert, zumal der Sportunterricht einer der ersten Integrationsorte an der Schule ist, an dem Flüchtlingskinder gemeinsam mit einheimischen Kindern lernen, wenn sie ansonsten in einer internationalen Klasse unterrichtet werden.

In dem Praxisworkshop möchten wir Ihnen eine Unterrichtsidee zum sprachsensiblen Sportunterricht vorstellen. Am Beispiel einer ausgewählten turnerischen Basisfertigkeit erproben und diskutieren wir, wie Bewegungsbeschreibungen einerseits die Auseinandersetzung mit fachlichen Inhalten und andererseits die Entwicklung von Sprachkompetenz unterstützen können. Berücksichtigt werden dabei auch aktuelle didaktische Ansätze zum sprachsensiblen Fachunterricht.
"Rückschlagspiele aus verschiedenen Kulturkreisen" - Unterschiede & Gemeinsamkeiten am Beispiel von Tischtennis erarbeiten
Janina Thiele (Westdeutscher Tischtennis-Verband e.V.)
SI
Oberstufenkolleg (Sporthalle 2)
In der heutigen Zeit steht der Schulsport vor der Herausforderung, dass Schüler/innen vielfältigster Kulturen in den Schulklassen vertreten sind, die in ihren Herkunftsländern ganz unterschiedlich sporttreiben. Diese interkulturelle Vielfalt sollte aber nicht als Hindernis im Zugang zum Sport gesehen werden, sondern als Chance von- und miteinander zu lernen.

Schüler/innen mit Migrationshintergrund können eigene Erfahrungen mit in den Unterricht einfließen lassen und ihre eigene Kultur an ihre Mitschüler/innen weitergeben. Ihre Erfahrungen können stark zur Integration in eine Gruppe genutzt werden und eine wichtige Ressource in der Förderung der interkulturellen Kompetenz darstellen.

Kulturelle Einschränkungen, die beispielsweise religiös bedingt sein können (wie z.B. das Tragen einer Burka) stellen in den Rückschlagspielen (RS) kein Hindernis dar. Für beide Geschlechter und alle Kulturen bestehen in den Rückschlagspielen klare Regeln, die eine Chancengleichheit ermöglichen und ein "Fair-Play" ermöglichen sollen.

Das Feld der RS bietet neben den klassischen Rückschlagspielen, die kulturübergreifend verbreitet sind (Tennis, Badminton etc.), eine weitere große Vielfalt an Spielformen. Schülerinnen und Schülern können andere Kulturen durch das Kennenlernen und Ausprobieren von "fremden" Spielen näher gebracht werden.

Im ostasiatischen Raum, im nahen Osten und in Südamerika entwickelten sich Rückschlagspiele, die im europäischen Raum weitestgehend unbekannt erscheinen, dem Schulsport aber sehr viele Perspektiven bieten.
Cricket im Sportunterricht
Brian Mantle (Deutscher Cricket Bund e.V.)
alle
Uni-Außenanlage (Tartanplatz)
Bei Regen: Unihalle (1)
-
Cricket ist die zweitgrößte Sportart der Welt und wächst in Deutschland sehr stark. Aktuell wird in 250 Mannschaften in der ganzen Bundesrepublik Cricket gespielt und die Anzahl der Flüchtlinge aus Ländern wie Afghanistan oder Pakistan garantiert ein kontinuierliches Wachstum in den nächsten Jahren.

Cricket passt sehr gut in den Sportunterricht. Die Spieler benötigen Ausdauer, Geschick, Sportlichkeit und Disziplin. Viele Jugendliche suchen etwas "anderes", und Cricket ist sicherlich anders als die normalen Sportarten, die im deutschen Sportunterricht betrieben werden.

Dieser Workshop soll allen interessierten Sportlehrkräften die Möglichkeit bieten, diese Sportart einmal kennenzulernen und auszuprobieren. Cricket bietet Anlass zum kulturellen Lernen im Sportunterricht.

Das Angebot wird in Kooperation mit dem Bielefelder Sportverein "Freie Turn- und Sportvereinigung Ost e.V." durchgeführt. Bei Fragen melden Sie sich gerne bei: Hendrik Langen, h.langen@tus-ost.de, 0521-37922
"Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?" - Das pädagogische Potenzial (un)moralischer Spiele
alle
Unihalle (2)
"Raus! Du bist verbrannt!"

Das Spiel ist eine bedeutende Erscheinung in jeder Kultur. Was und wie gespielt wird, hängt von der jeweiligen Kultur ab, in der das Spiel stattfindet. Die Spielwelt vermischt dabei die kulturelle Lebenswelt mit phantasievollen Ideen. Die Tätigkeit des Spielens ist also insbesondere durch seine symbolischen Handlungen und seine Freiheit im Tun charakterisiert. Grundsätzlich ist hier alles möglich, denn es ist ja nicht das wirkliche Leben, sondern nur eine Spielwelt!

Wo aber liegen die Grenzen der Freiheit des Spiels in einer multikulturell geprägten Gesellschaft? Welche ethischen Normen kontrollieren zum Beispiel seine Sinngebung? Wie weit darf man im Spiel gehen und welche pädagogischen Wirkungen kann das haben?

Im Workshop werden Bewegungsspiele vorgestellt, die in besonderem Maße eine Diskussion über die Moral des Spielens im Sportunterricht herausfordern. Wir möchten den pädagogischen Wert (un)moralischer Spiele beleuchten und auf diese Weise erstens zur Selbstreflexion bei der Auswahl von Spielen anregen und zweitens Impulse für ein sicherlich interessantes Unterrichtsvorhaben über die kulturelle Moral des Spielens liefern.

"Piep! Piep! Piep! Wir haben uns alle lieb!"
weitere Angebote:
Kleine Spiele zum Einstimmen, Aufwärmen, Abreagieren, Beruhigen ...
Monika Liebold
P
Unihalle (3)
Langeweile kommt im Sportunterricht schnell auf, wenn immer wieder die gleichen Spiele zum Einstimmen gespielt werden. In diesem Workshop werden wir zusammen kleine Spiele zum Aufwärmen, Abreagieren und Beruhigen ausprobieren und reflektieren. Dabei erproben wir gemeinsam bekannte und unbekannte, kurze und lange, schnelle und ruhige Spiele, die sich als "schnelle Einstimmung" für den Sportunterricht bewährt haben: "Sitz Hase - Lauf Hase", "die traurigen Zoodirektoren", "Lokwechsel", "Zombiball zu Paaren mit Fliesen", "die naschsüchtigen Außerirdischen", "Autowerkstatt" oder "Eismaschine".

Schülerinnen und Schüler während des Sportunterrichts zur Ruhe kommen zulassen ist oft deutlich schwieriger als sie zu aktivieren. Auch für diesen Anlass probieren wir einige Spiele, wie beispielsweise "Schnipp-Schnapp" oder "drei Elemente" aus und sprechen gemeinsam über Anwendungsmöglichkeiten für den Sportunterricht in der Grundschule.
"Reise nach Koordika"
Tim Steffen
P
Lampinghalle
Die "Reise nach Koordika" ist ein Unterrichtsvorhaben, bei dem es um die Förderung der Lauf- und Sprungkoordination über selbst entwickelte, gleichmäßige Bewegungsformen an verschiedenen Kleingerätbahnen geht (in Anlehnung an die Koordinationsleiter oder auch alte Spielformen wie "Himmel und Hölle") Die Schülerinnen und Schüler sollen, eingebettet durch eine Geschichte, durch das Erfinden und Üben unterschiedlicher Bewegungsabläufe ihre koordinativen Fähigkeiten verbessern, die Konzentration schulen sowie Bewegungssicherheiten entwickeln. Durch das eigene Erfinden verschiedener Bewegungen wird ein herausforderndes Miteinander- und Voneinander-Lernen mit ausprobierendem Charakter angebahnt.
Splashdiving - Vom Turmspringen zur Arschbombe
SI/SII/BK
Uni-Schwimmbad
Splashdiving ist eine völlig neue Art des Turmspringens. Die Trendsportart verbindet ebenso wie Le Parcours turnerische Fertigkeiten mit herausfordernderen Elementen, die einen gewissen Reiz mit sich bringen. Ziel des Workshops ist es, die Grundelemente des Splashdivings zu erlernen und gleichzeitig zu erfahren, dass es dennoch einiges an Können bedarf, es derart leicht aussehen zu lassen. Zudem werden verschiedene Reflexionsmöglichkeiten für die Unterrichtspraxis thematisiert.
Mit Sport zu einem bewegten und stressfreien (Berufs-)Alltag - neue Trends im funktionellen Krafttraining (Freeletics, CrossFit, Faszientraining,...)
Maximilian Wils
SII/BK
Oberstufenkolleg (Sporthalle 1)
In diesem Unterrichtsvorhaben lernen die Schülerinnen und Schüler aktuelle Fitnesstrends kennen und überprüfen die Inhalte mit Blick auf ihre Alltagstauglichkeit und inwiefern der Sport und die neuen Trends ihnen helfen können, alltäglichen Stress in Schule und Beruf auszugleichen. Dabei lernen sie aktuelle Sportarten aus dem Bereich des funktionellen Krafttrainings kennen und beurteilen das Erlernte im Anschluss an jede Einheit.

Innerhalb des Workshops lernen Sie beispielhaft einige Inhalte kennen. Wir werden gemeinsam mit Battleropes und Kettlebells trainieren und Blackrolls sowie Lacrosse-Bälle zur Entspannung nutzen. Ziel ist es, Ihnen umfangreiche Ideen für die eigene unterrichtliche Praxis an die Hand zu geben und Sie ordentlich ins Schwitzen zu bringen.
11.30 - 12.00 Uhr: Vortrag zum Rahmenthema:
"Neuzugewanderte Schüler*innen im Schulsport - Erfahrungen und Perspektiven"
Prof. Dr. Ulf Gebken; PD Dr. Jessica Süßenbach - Universität Duisburg-Essen
-
H12
Block 2: 13:15 - 14:15 Uhr
"Chaos-Spiel" - mehr als ein Spiel. Vorstellung einer Unterrichtseinheit zum Erlernen von Begriffen für AV-Klassen
P/SI
Unihalle (3)
"Chaos-Spiel" - Wörter finden, Wörter lernen

Das "Chaosspiel" ist ein bekanntes Wettkampf- und Geländespiel für Gruppen unterschiedlicher Größe, welches häufig in der Jugendarbeit eingesetzt wird. Aufgabenkarten müssen auf dem Spielfeld gesucht werden, entweder in der Sporthalle, besser jedoch im freien Gelände. Je nach Beschaffenheit des Geländes steht eher die körperliche Aktivität (großes Gelände), die Geschicklichkeit (unwegsames Gelände) oder das Kennenlernen des Geländes (schwierige Verstecke) im Vordergrund. Ziel des Spieles ist es, in Kleingruppen Aufgaben zu lösen und als erste Gruppe auf dem Spielplan ans Ziel zu gelangen.

In diesem Workshop werden Beispiele vorgestellt, wie dieses Spiel auf die Sprachkenntnisse der geflüchteten Schülerinnen und Schüler abgestimmt werden kann und sich Bewegung mit dem Ler-nen deutscher Vokabeln verbinden lässt.
"Bielefeld United" - Integration geflüchteter Kinder/Jugendlicher mit Deutsch, Sozialem Lernen und Fußball
Karsten Bremke
SI/SII
F0-141
-
Deutschunterricht, TeamBuilding-Übungen und Fußballtraining - drei Säulen, mit denen drei Ex-Profis von Arminia Bielefeld sowie ein Team von Lehrern und Trainern seit einem halben Jahr arbeiten, um geflüchteten Kindern und Jugendlichen im Alter von 13-17 Jahren bei der Integration in Bielefeld zu helfen. Schwerpunkte in diesem Projekt namens "Doppelpass" sind der Umgang mit der besonderen Situation der Kinder in einem pädagogischen Kontext, die Erfolge beim Sozialen Lernen, der Spracherwerb im Sport sowie die vielfältigen Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Institutionen.
Sprachsensibler Sportunterricht - Was gelingt? Was scheitert?
PD Dr. Jessica Süßenbach & Marina Jung & Sarah Kuhl & Prof. Dr. Ulf Gebken
alle
Unihalle (1 & 2)
Um neu zugewanderte Schüler*innen in den Sportunterricht zu integrieren, bedarf es einer umfassenden Sprachförderung im Deutschen. Der Sportunterricht kann dabei helfen, wenn förderliche Rahmenbedingungen geschaffen werden, ohne dass der Sport zweckentfremdet wird. Dies lässt sich mit Hilfe eines sprachsensiblen Sportunterrichts umsetzen. Sprachanlässe lassen sich mit Hilfe von Bildern, Wortkarten, Gruppeneinteilungen, und Reflexionsrunden initiieren.

In diesem Workshop stellen wir Bewegungslandschaften oder Spiele mit hohem Aufforderungs- und Sprachpotential, Methoden und Inszenierungsformen vor, die Sprachanlässe im Sportunterricht schaffen.
weitere Angebote:
Aktivitäten im Bewegungsraum Wasser wahrnehmen und Schwimmarten über Neuro-Funktionale Lehrwege vermitteln
SI/SII
Uni-Schwimmbad
-
Diese Kursstunde hat das Verstehen und Durchführen der Schwimmarten, einschließlich Schmetterlingsschwimmen zum Ziel. Der Vermittelnde steht meist am Beckenrand und während über Schwimmbewegung gesprochen wird, unterstützt er/sie das Gesprochene durch Bewegungen der Extremitäten. Diese Bewegungen sollten ?richtig? sein. In dieser Kursstunde werden sie für jeden nachvollziehbar gezeigt. Durch entsprechende Hinweise erlernt jeder die unverzichtbaren Bewegungselemente zu demonstrieren.

Auch werden strukturverwandtschaftliche Gemeinsamkeiten der vier Schwimmarten im Wasser in Wort und Tat so vermittelt, dass sie bereits in der Grundlegung für Anfänger vermittelt werden können. Diese Vorgehensweise erleichtert die Vermittlung der Schwimmarten durch funktionale Lehrwege - auf kurzem Weg -.

Die TeilnehmerInnen werden über die Theorie der Funktionalen Lehrwege zum Erwerb der Schwimmarten informiert (im Schwimmbad). Dabei werden die strukturellen Verwandtschaften der vier Schwimmarten betont, die auch schon in der Grundlegung für Anfänger vermittelt werden können. In einem 45minütigem praktischen Teil werden die TeilnehmerInnen zunächst mit den strukturverwandtschaftlichen Elementen und dann mit den Funktionalen Lehrwegen zu den vier Schwimmarten bekannt gemacht.

Zu den Zielen gehört, den Nutzen von Funktionalen Lehrwegen für den Erwerb der Schwimmarten als Beitrag für erfolgreiches Vermitteln unter den Bedingungen begrenzter Wasserzeiten im Sportunterricht kennenzulernen.
Inklusiver Sportunterricht - Chancen und Perspektiven aus Sicht der Sportlehrer/-innen. Ergebnisse einer Interviewstudie mit Sportlehrkräften der Sekundarstufe I
alle
P0-271
-
Zum Schuljahr 2014/15 wurde die Inklusion auch an den Sekundarschulen eingeführt, meist begrenzt auf einige Schulen in der jeweiligen Stadt bzw. Gemeinde. Im Workshop werden die Ergebnisse einer Interviewstudie mit Sportlehrkräften von sämtlichen inklusiv beschulenden Sekundarschulen in Bielefeld vorgestellt sowie Ergebnisse zur Kooperation von Lehrkräften im inklusiven Sportunterricht aus Schulen des Kreises Herford. Dabei wird es einerseits um eine Bestandsaufnahme der Bedingungen, unter denen der inklusive Sportunterricht abläuft (Förderschwerpunkte, personelle Ausstattung, räumliche und zeitliche Bedingungen, Vorbereitungszeit für Kooperation etc.) und andererseits um die Erfahrungen der Lehrkräfte mit dieser Form des Sportunterrichts gehen.
Das Praxissemester an meiner Schule?! - Wie unterstütze und begleite ich Studierenden? Wie werde ich als MentorIn unterstützt?
alle
P0-273
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Mit Inkrafttreten des neuen Lehrerausbildungsgesetzes (LABG) sind einige tiefgreifende Veränderungen im (Sport-)Studium wirksam geworden. Eine von ihnen ist die Einführung einer schulischen Praxisphase, die sich über ein Schulhalbjahr erstreckt.

Das Praxissemester ist eingebettet in ein berufsfeldbezogenes Studienjahr, das dem Leitbild des Forschenden Lernens entsprechend einen schulpraktischen Teil mit einem Schulforschungsteil verbindet. Dadurch soll in enger Zusammenarbeit der drei Lernorte (Schule - ZfsL - Uni) eine forschende Grundhaltung bei den Studierenden angebahnt sowie deren Reflexivität und Professionalitätsentwicklung gefördert werden. Hierzu werden die Erfahrungen in Schule und Sportunterricht durch theoriegeleitete Einführungen in die professionelle Praxis von Sportlehrkräften, forschungsorientierte Begleitungen und individuelle Beratungen gezielt unterstützt.

Doch was heißt das eigentlich konkret? Was müssen und was können Studierende im Praxissemester leisten? Wie können sie dabei von den Lehrkräften an den Praktikumsschulen unterstützt werden und wie können sie wiederum diese unterstützen? Wie kann Forschung in der Schule aussehen? Wie lässt sich Forschung und Unterricht verbinden? Auf welche Weise können die Schulen hiervon profitieren?

All diesen Fragen soll in dem Workshop begegnet werden, indem zunächst ein kurzer Input zur Konzeption des Praxissemesters im Fach Sport gegeben wird (Was sind die Inhalte der Vorbereitungs-, Begleit- und Reflexionsveranstaltungen? Was sind Anforderungen an Schulen, Mentoren und Studierende?) sowie exemplarische Studienprojekte der Studierenden vorgestellt werden, die zu verschiedenen Themenbereichen durchgeführt wurden und werden. Im Anschluss daran sollen in einem offenen Austausch aller Beteiligter Möglichkeiten zur Umsetzung des Forschenden Lernens im Praxissemesters diskutiert und dabei insbesondere Chancen für die Schulen aufgezeigt werden.
Musik für den Sportunterricht - "Keine Angst vorm Musikschnitt"
Arne Dornseifer & Simon Drosten
alle
E0-180
Der Musikeinsatz in der Sporthalle ist nichts Neues, häufig wird sich dabei aber an unbearbeiteten CDs oder Smartphone-Dateien bedient. Dieser Workshop zielt auf die Strukturierung des Sportunterrichts durch Musik (Bsp. Stationsarbeit) oder Vorbereitung von Musik für Unterrichtsvorhaben im Bewegungsfeld und Sportbereich Gestalten, Tanzen, Darstellen - Gymnastik/Tanz, Bewegungskünste ab. Er gibt erste praktische Einblicke in den Musikschnitt mittels einer gratis Software - ganz im Sinne "Keine Angst vorm Musikschnitt!".

Interessierte Teilnehmer bringen nach Möglichkeit bitte einen eigenen Laptop mit der aktuellen Version von Audacity mit, um gezeigte Schritte des Videoschnitts direkt unter Anleitung erproben zu können. Download unter: http://www.audacityteam.org oder alternative Downloadseiten googlen (z.B. chip.de). Zu bearbeitende Musik wird im Rahmen der Veranstaltung gestellt, kann aber auch selbst mitgebracht werden.
Block 3: 14:45 - 16:00
Wortschatzarbeit in der Sporthalle - Förderung der Selbstständigkeit/Handlungsfähigkeit von Schülerinnen und Schülern internationaler Klassen im Sportunterricht
Arne Birkner & Stefan Schreck
SI
Oberstufenkolleg (Sporthalle 2)
Mit Hilfe von Piktogrammen/ Bildern sollen die SuS schnell und beiläufig wichtige Begriffe für den Sportunterricht kennenlernen. Die SuS bringen sich schnell beim Auf- und Abbau mit ein, wenden dann die erlernten Begriffe in der Kommunikation untereinander an und vertiefen so ihre Sprachkenntnisse.

Im Sportunterricht verknüpfen die SuS die neuen Begriffe mit sportlichem Handeln und wenden diese in alltäglichen Unterrichtssituationen an. Aufbaupläne, Piktogramme und Begriffe auf speziellen Karten können immer wieder als Orientierung dienen. Die Abbildungen können in allen Phasen des (Sport-)Unterrichts eingesetzt werden und haben hohen Wiedererkennungswert.

Neben der Unterstützung mit Bildern wird das sportliche Handeln immer wieder verbalisiert. Unsicherheiten im Umgang mit der neuen Sprache können durch die Wiederholung abgebaut oder minimiert werden.

Der Kurs soll Anregungen für den handlungsorientierten Sportunterricht in internationalen Klassen geben, bei dem die SuS durch verschiedene Hilfen im Spracherwerb unterstützt werden.
Cricket im Sportunterricht
Brian Mantle (Deutscher Cricket Bund e.V.)
alle
Uni-Außenanlage (Tartanplatz)
Bei Regen: Unihalle (3)
-
Cricket ist nach Fußball die zweitgrößte Sportart der Welt und wächst in Deutschland sehr stark. In 250 Mannschaften in der ganzen Bundesrepublik wird Cricket gespielt und die Anzahl der Flüchtlinge aus Ländern wie Afghanistan oder Pakistan garantiert ein kontinuierliches Wachstum in den nächsten Jahren.

Cricket passt sehr gut in den Sportunterricht. Man braucht Ausdauer, Geschick, Sportlichkeit und Disziplin. Viele Jugendliche suchen etwas "anderes", und Cricket ist sicherlich anders als die normalen Sportarten, die im deutschen Sportunterricht betrieben werden.

In diesem Workshop erfahren Sie, wie Cricket funktioniert und wie Sie Cricket in Ihren Sportunter-richt einbauen können.

Das Angebot wird in Kooperation mit dem Bielefelder Sportverein "Freie Turn- und Sportvereinigung Ost e.V." durchgeführt. Bei Fragen melden Sie sich gerne bei: Hendrik Langen, h.langen@tus-ost.de, 0521-37922
"Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?" - Das pädagogische Potenzial (un)moralischer Spiele
alle
Unihalle (2)
"Raus! Du bist verbrannt!"

Das Spiel ist eine bedeutende Erscheinung in jeder Kultur. Was und wie gespielt wird, hängt von der jeweiligen Kultur ab, in der das Spiel stattfindet. Die Spielwelt vermischt dabei die kulturelle Lebenswelt mit phantasievollen Ideen. Die Tätigkeit des Spielens ist also insbesondere durch seine symbolischen Handlungen und seine Freiheit im Tun charakterisiert. Grundsätzlich ist hier alles möglich, denn es ist ja nicht das wirkliche Leben, sondern nur eine Spielwelt!

Wo aber liegen die Grenzen der Freiheit des Spiels in einer multikulturell geprägten Gesellschaft? Welche ethischen Normen kontrollieren zum Beispiel seine Sinngebung? Wie weit darf man im Spiel gehen und welche pädagogischen Wirkungen kann das haben?

Im Workshop werden Bewegungsspiele vorgestellt, die in besonderem Maße eine Diskussion über die Moral des Spielens im Sportunterricht herausfordern. Wir möchten den pädagogischen Wert (un)moralischer Spiele beleuchten und auf diese Weise erstens zur Selbstreflexion bei der Auswahl von Spielen anregen und zweitens Impulse für ein sicherlich interessantes Unterrichtsvorhaben über die kulturelle Moral des Spielens liefern.

"Piep! Piep! Piep! Wir haben uns alle lieb!"
Glaubensfreiheit kontra Schulpflicht zur Frage der Befreiung vom koedukativen Sportunterricht - Wie gelingt es, eine reflektierte Haltung im Konflikt zwischen zwei Grundrechten einzunehmen
alle
P0-271
Können muslimische, den Glauben praktizierende Schülerinnen zu einer Teilnahme am koedukativen Sport- und Schwimmunterricht verpflichtet werden? Seit dem richterlichen Urteil vom 11. September 2013 lautet die Antwort hierauf: "Ja - grundsätzlich besteht eine Pflicht zur Teilnahme". Nichtsdestotrotz gibt es und wird es in Zukunft weiterhin Anträge auf eine Befreiung vom koedukativen Sportunterricht aus religiösen Gründen geben. Schulleitungen stehen somit vor der Herausforderung, den betreffenden Schülerinnen und ihren Eltern die Argumentation für die verpflichtende Teilnahme aufzuzeigen, dabei aber ihre Bedenken ernst zu nehmen und die religiösen Gebote zu respektieren. Zum Gelingen eines solch differenzierten Gesprächs und damit eines gegenseitigen Verstehens bedarf es der Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Perspektiven der an diesem Problem beteiligten Personen. Dieser Workshop bietet mit einem Planspiel Gelegenheit, sich in die unterschiedlichen Rollen hineinzuversetzen und auf diese Weise die eigene Haltung in diesem Konflikt, der im Spannungsfeld zwischen dem Recht auf Glaubens- und Religionsausübung sowie dem Bildungs- und Erziehungsauftrag des Staates angesiedelt ist, zu reflektieren. Die Einnahme einer empathischen, aber auch kritischen Position dürfte auch zu einem sensiblen Umgang mit Einstellungen zur Körperlichkeit bei muslimischen Mädchen und deren Familien im Sportunterricht führen.
weitere Angebote:
"Reise nach Koordika"
Tim Steffen
P
Oberstufenkolleg (Sporthalle 3)
Die "Reise nach Koordika" ist ein Unterrichtsvorhaben, bei dem es um die Förderung der Lauf- und Sprungkoordination über selbst entwickelte, gleichmäßige Bewegungsformen an verschiedenen Kleingerätbahnen geht (in Anlehnung an die Koordinationsleiter oder auch alte Spielformen wie "Himmel und Hölle") Die Schülerinnen und Schüler sollen, eingebettet durch eine Geschichte, durch das Erfinden und Üben unterschiedlicher Bewegungsabläufe ihre koordinativen Fähigkeiten verbessern, die Konzentration schulen sowie Bewegungssicherheiten entwickeln. Durch das eigene Erfinden verschiedener Bewegungen wird ein herausforderndes Miteinander- und Voneinander-Lernen mit ausprobierendem Charakter angebahnt.
"Von der Standwaage zur Mini-Kür" - (Kinder-)Turnen auf der Langbank
Lena Wohlmeiner
P
Lampinghalle
"Von der Standwaage zur Mini-Kür" ist ein Unterrichtsvorhaben, bei dem es um die Gestaltung einer turnspezifischen Bewegungsabfolge auf der Langbank geht. Die Schülerinnen und Schüler sollen dabei einfache turnerische Bewegungsformen auf der Turnbank erproben und die Bewegungsqualität durch eine gezielte kriteriengeleitete Rückmeldung des Partners verbessern. Dabei entwickeln sie ein Sicherheitsbewusstsein im Umgang mit der Bewegungskunst des Balancierens und Selbstvertrauen beim Präsentieren vor anderen. Der Workshop zielt darauf ab, den TN einen "kinderleichten" Zugang zu diesem Thema zu vermitteln und zeigt, wie das Vorhaben mit Hilfe von altersgerechten Materialien bereits ab der 1. Klasse durchgeführt werden kann. Zudem werden verschiedene Differenzierungsmöglichkeiten für die Unterrichtspraxis aufgezeigt.
Spielerisches Krafttraining an Hang-und Stützgeräten
SI
Unihalle (1)
-
Hang- und Stützgeräte sind in nahezu jeder Turnhalle vorhanden, doch werden diese - wenn überhaupt - im Gerätturnen genutzt. Mit einfachen Übungen und Spielen können die Geräte Barren, Reck und Ringe aber auch für eine allgemeine Schulung der Kraft genutzt werden. Im Workshop möchten wir ausgewählte Stationen für eine allgemeine Kraftschulung vorstellen und hinsichtlich ihrer Einsatzmöglichkeiten in der Schule diskutieren. Hierbei gehen wir davon aus, dass das Beherrschen von grundlegenden Hang- und Stützbewegungen in allen Altersstufen eine wertvolle sportartübergreifende Fähigkeit ist.

In diesem Workshop werden die Teilnehmer/innen direkt vor Ort mit Informationen versorgt.
Splashdiving - Vom Turmspringen zur Arschbombe
SI/SII/BK
Uni-Schwimmbad
Splashdiving ist eine völlig neue Art des Turmspringens. Die Trendsportart verbindet ebenso wie Le Parcours turnerische Fertigkeiten mit herausfordernderen Elementen, die einen gewissen Reiz mit sich bringen. Ziel des Workshops ist es, die Grundelemente des Splashdivings zu erlernen und gleichzeitig zu erfahren, dass es dennoch einiges an Können bedarf, es derart leicht aussehen zu lassen. Zudem werden verschiedene Reflexionsmöglichkeiten für die Unterrichtspraxis thematisiert.
Mit Sport zu einem bewegten und stressfreien (Berufs-)Alltag - neue Trends im funktionellen Krafttraining (Freeletics, CrossFit, Faszientraining,...)
Maximilian Wils
SII/BK
Oberstufenkolleg (Sporthalle 1)
In diesem Unterrichtsvorhaben lernen die Schülerinnen und Schüler aktuelle Fitnesstrends kennen und überprüfen die Inhalte mit Blick auf ihre Alltagstauglichkeit und inwiefern der Sport und die neuen Trends ihnen helfen können, alltäglichen Stress in Schule und Beruf auszugleichen. Dabei lernen sie aktuelle Sportarten aus dem Bereich des funktionellen Krafttrainings kennen und beurteilen das Erlernte im Anschluss an jede Einheit.

Innerhalb des Workshops lernen Sie beispielhaft einige Inhalte kennen. Wir werden gemeinsam mit Battleropes und Kettlebells trainieren und Blackrolls sowie Lacrosse-Bälle zur Entspannung nutzen. Ziel ist es, Ihnen umfangreiche Ideen für die eigene unterrichtliche Praxis an die Hand zu geben und Sie ordentlich ins Schwitzen zu bringen.
16:15 Uhr - Abschlussbesprechung in P0-273

 
 
2015 - 2009
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