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Beschlüsse des 34. StuPa

weitere Beschlüsse im Archiv

 

Beschluss des 34. StuPa vom 08.11.2007:

Aufgrund der Firmenpolitik der Coca-Cola Company boykottiert die verfasste Studierendenschaft diesen Konzern. Das Studentenwerk wird aufgefordert Produkte der Coca-Cola Company aus dem Sortiment der Mensen und Cafeterien zu nehmen und Alternativen anzubieten. Alle Mitglieder dieser Universität sollen über die Gründe des Boykotts informiert werden. Der AStA wird dazu Informationsmaterial in der Mensa verteilen und auch Gespräche mit beispielsweise AudiMin-Partyveranstaltern suchen, um den Boykott konsequent durchzuführen. (20 J / 2 N / 1 E)

 

Beschluss des 34. StuPa vom 08.11.2007:

Der AStA wird aufgefordert, sich für klare Anforderungen bezüglich der „aktiven Teilnahme“ einzusetzen. Hierzu wäre beispielsweise ein verbindlicher Katalog von Leistungen möglich, die Dozenten anbieten müssen. Gleichzeitig sollte der AStA darauf hinarbeiten, dass in Seminaren die Arbeitsbelastung auf ein erträgliches Maß zurückgeführt wird. Zudem sollte die Präsenzpflicht abgeschafft werden. (17 J / 0 N / 0 E)

 

Beschluss des 34. StuPa vom 08.11.2007:

Das Studierendenparlament fordert das Rektorat auf, mehr Rückzugsräume für Studierende in der Universität Bielefeld zu schaffen. Diese müssen Studierenden auf zentralen und dezentralen Ebenen die Möglichkeit bieten, Entspannung, Ruhe und Abstand von dem größtenteils hektischen Studienalltag und den damit verbundenen Stressoren zu finden.Weiterhin sollen dezentrale Räume zum Rückzug aus dem Studienalltag innerhalb der Universität geschaffen werden. Dieser Umbau darf nicht aus Studiengebühren finanziert werden. (12 J / 1 N / 1 E)

 

Beschluss des 34. StuPa vom 17.04.2008

Das Studierendenparlament fordert alle Dekanate der Fakultäten auf, der gesetzlichen Pflicht nachzukommen, die Verwendung der ihnen zugewiesenen Studiengebühren seit Beginn der Erhebung nachzuweisen und unverzüglich in geeigneter Weise zu veröffentlichen. Weiterhin fordert das Studierendenparlament, dass in Zukunft regelmäßig, also nach jeder „Vergaberunde“, die Verwendung der Gebühren publiziert wird. Ferner muss die Darstellung über die Verwendung transparent und klar ersichtlich sein, sie muss auch jedem Studierendem und jeder Studierenden öffentlich leicht zugänglich sein.  (19 J / 3 N / 0 E )

 

Beschluss des 34. StuPa vom 08.05.2008:

Das Studierendenparlament fordert die Mitglieder des Hochschulrates der Universität Bielefeld auf, bei allen Sitzungen mindestens ein vom Studierendenparlament gewähltes Mitglied der Studierendenschaft hinzuzuziehen.

 

Beschluss des 34. StuPa vom 19.06.2008:

Das Studierendenparlament fordert die Universitätsleitung auf

1. einen Verantwortlichen zu benennen, der Kompetenz und Befugnis besitzt über Tierversuche an der Universität Bielefeld Auskunft zu erteilen.
2. eine vollständige Auflistung der an der Universität Bielefeld durchgeführten Tierversuche zu erstellen. Diese muss enthalten:
a) die durchführende Arbeitsgruppe
b) die Tierart
c) die Anzahl der verwendeten Tiere
d) gegebenenfalls die Belastungskategorie (Schweregrad 0-3, nach Schweizer Bundesamt für Veterinärwesen)
e) die Art der Untersuchung (Einteilung nach Schweizer Bundesamt für Veterinärwesen)
        1 Modelle mit Haltungs- und Fütterungseinschränkungen
        2 Modelle mit reproduktionsbiologischen Massnahmen zu Versuchszwecken
        3 Modelle mit Probeentnahmen und operativen Eingriffen
        4 Modelle mit physikalischen Einflüssen
        5 Pharmakologische und toxikologische Modelle
        6 Modelle der Mikrobiologie und Parasitologie
        7 Immunologische Modelle
        8 Modelle zu Analgesie und Entzündung
        9 Herz-Kreislauf-Modelle
        10 Endokrinologische Modelle/Stoffwechsel
        11 Modelle zu Nerven- und Geistesstörungen sowie zur Verhaltensbiologie
        12 Tumor-Modelle
f) was nach Beendigung des Versuchs mit den Tieren geschieht (weitere Haltung H / Tötung T / Abgabe an Dritte D)
g) Art der Tötung
h) Link auf Literaturverzeichnis / Forschungsdatenbank
Die Liste muss ebenfalls die als „Überschuss Ü“ produzierten Tiere enthalten. Diese Auflistung muss für jedes Semester erstellt und archiviert werden. Auf Nachfrage, muss jedem/jeder interessierten Studierenden diese Auflistung zugänglich gemacht werden.
3. auf der Homepage der Uni in der Rubrik „A bis Z“ unter T ein Link „Tierversuche“ hinzu
zu fügen, der auf die entsprechenden Informationen verweist.  (17 J / 0 N / 1 E)