Tierschutzbeauftragte

Der Tierschutzbeauftragte übernimmt die organisatorischen und administrativen Aufgaben vor Ort im Tierschutzbereich. Er achtet auf die Einhaltung der Gesetze und Vorschriften im Interesse des Tierschutzes.

Ein Tierschutzbeauftragter ist nur bei Versuchen an Wirbeltieren zu bestellen. Es können nur Personen mit abgeschlossenen Hochschulstudium der Veterinärmedizin, Medizin oder Biologie - Fachrichtung Zoologie - zum Tierschutzbeauftragten bestellt werden.

Rechte des Tierschutzbeauftragten

  • Der Tierschutzbeauftragte ist bei der Erfüllung seiner Aufgaben weisungsfrei.
  • Keine Benachteiligung durch Ausübung der Tätigkeit als Tierschutzbeauftragter.
  • Jederzeitiges Vortragsrecht bei der Hochschulleitung in Angelegenheiten des Tierschutzes.
  • Ungehindertes Zutrittsrecht zu sämtlichen Tierhaltungseinrichtungen sowie Laboratorien während der Durchführung von Tierversuchen.
  • Recht auf eigene Schulung und Fortbildung.

Pflichten des Tierschutzbeauftragten

  • Beratung der verantwortlichen Personen bei der Haltung von Versuchstieren sowie bei der Planung und Durchführung von Tierversuchen.
  • Stellungnahme zu jedem Antrag auf Genehmigung eines Tierversuches.
  • Förderung der Fortbildung von Wissenschaftlern und Studenten auf dem Gebiet des Tierschutzes und Tierversuches.
  • Innerbetriebliches Einwirken auf die Entwicklung und Einführung von Verfahren zur Vermeidung oder Beschränkung von Tierversuchen.
  • Auskunftspflicht in allen Belangen des Tierschutzes gegenüber Behörden.
  • Darf aus Befangenheitsgründen nicht seine eigenen Versuche überwachen.

 

Weitere Informationen im Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz Managementsystem der Uni Bielefeld (AGUM System)