Universität Bielefeld

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Universitätsgesellschaft
Bielefeld

40 Jahre Westfälisch-Lippische Universitätsgesellschaft

Ein gesellschaftliches Ereignis - Universitätsbälle

Erster Sommerball der Universitätsgesellschaft am 7. September 1968 in Bad Salzuflen: Der Geschäftsführer der Universitätsgesellschaft Dr. Werner Glahe, der Vorsitzende des Gründungsausschusses der Universität Prof. Dr. Mestmäcker, Maja Oetker, Hildegard Hinnendahl, Bielefelds Oberbürgermeister Herbert Hinnendahl und der Vorsitzende der Universitätsgesellschaft Rudolf-August Oetker.

 

Eines der Ziele der Universitätsgesellschaft war, Bevölkerung und Universität, Wissenschaft und Praxis zusammenzubringen. Darüber hinaus mussten neue Mitglieder gewonnen werden, wenn die Universität wirksam gefördert werden sollte. Die Idee war, durch Universitätsbälle die Gesellschaft selbst zum gesellschaftlichen Ereignis zu machen. Noch bevor die Universität ihren Lehrbetrieb aufnahm, veranstaltete die Universitätsgesellschaft ihren ersten Sommerball am 7. September 1968 in Bad Salzuflen. In Ermangelung eigener Erfahrungen zog man Erkundigungen in Bochum und Münster ein, wie ein Universitätsball zu organisieren sei. In seinen Grußworten wies Rudolf August Oetker auf die Tatsache hin, dass die Mitglieder der Universität über ihre Tätigkeit in Forschung und Lehre hinaus untereinander und mit der sie umgebenden Gesellschaft ein gemeinsames geistiges und kulturelles Leben führen sollten. Dies komme quasi einer wissenschaftlichen Rechtfertigung für den verfrühten Sommerball gleich, da man sich als Bindeglied zwischen Gesellschaft und Universität sehe.
Der Vorsitzende des Gründungsausschusses der Universität Bielefeld, Prof. Dr. Ernst-Joachim Mestmäcker (links), der Geschäftsführer der Universitätsgesellschaft, Dr. Werner Glahe (Mitte) und der „Planer“ der Universität Bielefeld, Prof. Dr. Helmut Schelsky (rechts), auf dem Universitätsball. Begrüßung der Gäste des Universitätsballs am 28. Januar 1972 - unter anderem Rudolf August Oetker, der Direktor der Anker-Werke Heinz zur Nieden, der Lokalreporter Lothar Wönckhaus und Universitätskanzler Dr. Eberhard Firnhaber -  durch den Rektor der Universität Prof. Dr. Karl Peter  Grotemeyer.
Links: Lenkten später die Geschicke der Universität fast 20 Jahre gemeinsam. Universitätskanzler Dr. Eberhard Firnhaber und der spätere Rektor Prof. Dr. Karl Peter Grotemeyer auf dem Ball am 7. September 1968.
Rechts: Das zahlreich erschienene Publikum auf dem 1972er Ball schien sich ausgezeichnet zu amüsieren.
Beim Tanz: Der Vorsitzende der Universitätsgesellschaft, Rudolf August Oetker, und Ehefrau  Maja. Oben: Schreiben des Geschäftsführers der Universitätsgesellschaft, Walter Maaß, vom 18. Januar 1972 an die Teilnehmer des Universitätsballs am 28. Januar 1972 in Bielefeld. „Liberale unter sich“. Bielefelds Bürgermeisterin Gisela Schwerdt und Juraprofessor Prof. Dr. Werner Maihofer.
Hatte man beim ersten Universitätsball noch Sorge, es könnten zu wenig Personen den Weg nach Bad Salzuflen finden, war der zweite Universitätsball am 28. Januar 1972, nun gemeinsam mit der Universität ausgerichtet und neben dem Vorsitzenden der Universitätsgesellschaft auch vom Rektor der Universität eröffnet, eine "rauschende Ballnacht in menschenfreundlicher Enge”, bei der auch endlich das jugendliche Element (Studenten) vertreten war.
Gedränge am Kalten Buffet, im Vordergrund, links: Rudolf August Oetker und Hildegard Hinnendahl. Berichterstattung in der Presse: Westfalen-Blatt vom 29. Januar 1972.
Westfalen-Blatt vom 9. September 1968 Einladungskarte zum Universitätsball 1972. Neue Westfälische vom 29. Januar 1972.