Universität Bielefeld

Universitäts-
gesellschaft
Bielefeld

Die Preisträgerin des "Karl Peter Grotemeyer-Preises 2002"

Dr. Karin Aguado Padilla
geb. 1963
Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft

"...stellt bei schriftlichen Arbeiten hohe Anforderungen. Ihre Betreuung ist exzellent. Sie liest unsere Hausarbeiten kritisch, stellt Fragen und gibt hilfreiche Kommentare. Sie gibt konstruktive Anregungen für die Überarbeitung und beurteilt die Arbeiten fair." 

Die Preisträgerin des "Karl Peter Grotemeyer-Preises" 2002,
Dr. Karin Aguado Padilla.

Der Vorsitzende der Westfälisch-Lippischen Universitätsgesellschaft, Ortwin Goldbeck, überreichte im Rahmen des Jahresempfangs der Universität Bielefeld im Audimax am 14. Juni 2002 den "Karl Peter Grotemeyer-Preis 2002" an die Sprachwissenschaftlerin Dr. Karin Aguado Padilla.

Die Preisträgerin, 1963 in Detmold geboren, machte 1983 am Gymnasium Lage ihr Abitur, bevor sie ein Magisterstudium (Hauptfach: Deutsch als Fremdsprache, Nebenfächer: Pädagogik und Anglistik, ab Sommersemester 1985: Pädagogik und Linguistik) an der Universität Bielefeld aufnahm. Dem Studium folgte 1996 die Promotion bei Prof. Dr. Gert Henrici im Fach Deutsch als Fremdsprache mit einer Arbeit zum Thema "Aspekte lernersprachlicher Partikelverwendung". Seit 1991 ist sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin, seit 1996 Wissenschaftliche Assistentin von Prof. Henrici im Fach Deutsch als Fremdsprache der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft der Universität Bielefeld. Auslandsaufenthalte führten sie an die George Washington University in Washington D.C., die Stanford University in Palo Alto, California, und an die Universität von Veliko Trnovo in Bulgarien. Seit dem Wintersemester 1991/92 lehrt sie im Bereich Deutsch als Fremdsprache, angewandte Linguistik, Grammatik und ihre Vermittlung und erforscht den Zweitsprachenerwerb. Momentan leitet sie mit Prof. Henrici ein Forschungsprojekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft über den "Erwerb der fremdsprachlichen Sprechfertigkeit". Dr. Aguado beabsichtigt in Kürze ihre Habilitationsschrift einzureichen und das Habilitationsverfahren im Herbst des Jahres abzuschließen. Sie hofft, ihre Arbeit im Fach Deutsch als Fremdsprache fortsetzen zu können.

Eine mittlerweile beachtliche Liste ihrer Publikationen und Lehrtätigkeit sowie der betreuten Magisterarbeiten und Dissertationen gibt einen Hinweis darauf, warum Dr. Karin Aguado Padilla den diesjährigen "Grotemeyer-Preis" erhielt. Die Studierenden des Faches Deutsch als Fremdsprache schlugen Dr. Aguado aufgrund ihrer fachlichen Kompetenz sowie ihrer Betreuung und ihres Umgangs mit den Studierenden vor. Sie loben an ihr in erster Linie, dass sie komplizierte Sachverhalte verständlich machen könne und darüber hinaus Wert darauf lege, verstanden zu werden. Ihre Art, die Seminare praxisbezogen und abwechslungsreich zu gestalten, würden eine aktive Beteiligung der Studierenden am Unterricht fördern und spannende Diskussionen hervorrufen. Besonders hervorgehoben wurde von den Studierenden die kritische und konstruktive Betreuung der schriftlichen Arbeiten der Preisträgerin, die gleichwohl hohe Anforderungen an die Qualität der Arbeiten stelle. Schließlich stünde Dr. Aguado auch über das Studienangebot hinaus jederzeit für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung.

Die Preisträgerin selbst sieht im "Grotemeyer-Preis" ein große Auszeichnung. Sie freut sich besonders über die Anerkennung ihres Engagements in den Bereichen Lehre, Betreuung der Studierenden und deren aktive Einbindung, die in der Nominierung und Preisverleihung zum Ausdruck kommt.

Im Anschluss an die originelle Laudatio der Studierenden auf die Preisträgerin und die Überreichung des Preises dankte Karin Aguado Padilla der Jury für die Auszeichnung mit dem "Grotemeyer-Preis". Einen besonderen Dank aber richtete sie an "ihre" Studierenden, die durch ihr Interesse und Engagement sowie ihre Motivation die Preisvergabe an sie überhaupt erst ermöglicht hätten.