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Der Preisträger des "Karl Peter Grotemeyer-Preises 2008"

Juniorprof. Dr. Ullrich Bauer
geb. 1971
Fakultät für Gesundheitswissenschaften

"... er begegnet allen Studierenden gegenüber mit großen Respekt und Freundlichkeit und unterstützt sie bei der Entwicklung eigener Ideen. Sein besonderes Engagement gilt dabei Studierenden, die aus benachteiligten Verhältnissen stammen oder durch eine frühe Elternschaft Schwierigkeiten mit dem Studienabschluss und dem Berufseinstieg haben."

 

 

Juniorprof. Dr. Ullrich Bauer,
Preisträger des Karl Peter Grotemeyer-Preises 2008.

Die Westfälisch-Lippische Universitätsgesellschaft (WLUG) vergab am 5. Dezember 2008 den Karl Peter Grotemeyer-Preis für hervorragende Leistungen und persönliches Engagement in der Lehre an Juniorprofessor Ullrich Bauer (36), Fakultät für Gesundheitswissenschaften. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert und wird gesponsert von der Deutschen Bank AG Bielefeld. Das Vorschlagsrecht für diese Auszeichnung liegt in den Händen der Studierenden. Und Fatma Fettah, Studierende im Studiengang Health Communication, hielt die Laudatio auf den ausgezeichneten Dozenten und lobte besonders die Moderationsmethode Bauers: "Sein Moderationsprinzip lässt den Studierenden viel Raum, Themen und Seminare mitzugestalten." Ullrich Bauer unterstütze und fördere die Studierenden, sei jederzeit ansprechbar und stehe den Studierenden zur Seite: "Er kommuniziert mit den Studierenden auf Augenhöhe." Darüber hinaus enthält der schriftliche Vorschlag der Studierenden mehrere Charaktereigenschaften, die den Preistträger nach Meinung der Vorschlagenden für den Preis prädestinieren. Genannt werden: Beliebtheit, Vertrauen, Kompetenz, rhetorische Stärke, Begeisterungsfähigkeit, Respekt, Freundlichkeit, Selbstdisziplin und insbesondere überragendes Engagement. Alles zusammen mache ihn nicht nur zu einem gern gesehenen Dozenten, sondern geradezu zu einem Vorbild, so die Studierenden in ihrem Vorschlag, Ullrich Bauer den Grotemeyer-Preis zu verleihen.

Professor Helmut Steiner, Geschäftsführer der Westfälisch-Lippischen Universitätsgesellschaft betonte bei der Preisverleihung, dass der Jury die Entscheidung nicht leicht gefallen sei, da in diesem Jahr 18 gut begründete Vorschläge vorgelegen hätten. Diese gute Resonanz wertete Steiner als Bestätigung: „Der Preis ist zu einer festen Einrichtung an unserer Universität geworden. Er erfüllt alle Wünsche und Vorstellungen, die wir als Universitätsgesellschaft bei der ersten Auslobung hatten und regt die Studierenden an, auf eine gute Lehre zu achten.“

In seiner Danksagung zeigte sich der Ausgezeichnete hocherfreut über die Verleihung des Karl Peter Grotemeyer-Preises durch die Universitätsgesellschaft: „Dieser Preis ist die schönste Auszeichnung, die sich ein Lehrender und Forscher wünschen kann. Seine Lehr-Intention skizzierte Juniorprofessor Dr. Ullrich Bauer mit den Worten: "Gute Lehre fördert einen souveränen und kritischen Umgang der Studierenden mit Wissenschaft. Gute Wissenschaft muss sich deshalb auch immer an guter Lehre messen lassen. Und die Evaluation von Lehrleistungen muss Bestandteil einer Qualitätsüberprüfung von Hochschulen sein."

Ullrich Bauer, Jahrgang 1971, studierte Soziologie und Psychologie in Berlin und Münster. Er ist verheiratet und Vater eines dreijährigen Sohnes. Er war Assistent am Institut für Soziologie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und am Lehrstuhl für Sozial- und Gesundheitswissenschaften bei Klaus Hurrelmann in Bielefeld. Seit 2004 ist er Juniorprofessor an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften. Seine Arbeitsschwerpunkte sind unter anderem Bildungs- und Erziehungssoziologie, Sozialisationstheorie und -forschung und Soziologie der Gesundheit. Bauer ist Herausgeber der Buchreihe „Gesundheit und Gesellschaft" im Verlag Sozialwissenschaften sowie der „Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation“ (ZSE).

Quellen: uni.aktuell vom 07.12.2008; Westfalen-Blatt und Neue Westfälische vom 6./7.12.2008.