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Die Preisträgerin des "Karl Peter Grotemeyer-Preises 2001"

Katja Behnke
geb. 1973
Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft

"... in ihren Seminaren lernen Studierende nicht nur, Literatur zu analysieren und zu interpretieren, sondern auch, das Gelernte anzuwenden, indem Beiträge für das CampusRadio erstellt werden ... sie ist auch außerhalb der Sprechstunde und der Seminarzeiten immer ansprechbar, antwortet auch auf e-mails prompt ..." 

Katja Behnke, die Preisträgerin des "Karl Peter Grotemeyer-Preises" 2001.

Im Rahmen des Jahresempfangs der Universität Bielefeld am 11. Mai 2001 überreichte der Vorsitzende der Westfälisch-Lippischen Universitätsgesellschaft, Ortwin Goldbeck, den "Karl Peter Grotemeyer-Preis 2001" im Auditorium Maximum an die Literaturwissenschaftlerin Katja Behnke.

Katja Behnke wurde 1973 in Minden geboren und machte am dortigen Ratsgymnasium Abitur. Sie studierte an der Universität Bielefeld Englisch und Chemie für die Sekundarstufe I/II mit Abschluss des 1. Staatsexamens. Momentan promoviert Katja Behnke, seit 1998 wissenschaftliche Angestellte an der Fakultät, bei Prof. Dr. Manfred Smuda mit dem Thema "Angst und Empathie: Die Übertragung von Angst auf den Leser im englischen Schauerroman". Seit dem Sommersemester 1999 bietet Katja Behnke an der Fakultät Lehrveranstaltungen zur englischen und amerikanischen Literatur des 18. bis 20. Jahrhunderts an. Dabei ist ihr besonders wichtig, dass Lehrveranstaltungen nicht nur die Forschung widerspiegeln, sondern auch immer an die Berufspraxis angebunden sind, zumal Magisterabsolventen der Anglistik kein vorgefertigtes Berufsbild vorfinden. Darüber hinaus legt sie großen Wert auf eine Weiterbildung für die Dozenten. Katja Behnke macht dies u.a. in Seminaren des IZHD oder auch als freie Mitarbeiterin beim Hochschulradio oder dem Stadtblatt. Schließlich möchte sie bei der Betreuung von Arbeiten und in den Veranstaltungen immer ansprechbar sein, auf die Interessen und Wünsche der Studierenden eingehen und engen Kontakt zu den Studierenden halten.

Anregungen von Studierenden führten so auch zu der konkreten Idee, in Seminaren Hörspiele und Radio Features zu produzieren. Dabei lernen Studierende sowohl journalistische Arbeitstechniken als auch grundlegendes Wissen aus dem Bereich Literaturwissenschaft / Anglistik. In zwei Jahren sind so 13 Hörspiele und zwei Features für das CampusRadio entstanden, wobei Katja Behnke besonders stolz auf das Engagement der Studierenden ist, die viel Zeit  - über die zwei anrechenbaren Semesterwochenstunden hinaus - opferten.

In einer kurzen Dankesrede im Anschluss an die Überreichung des "Karl Peter Grotemeyer-Preises" durch den Vorsitzenden der Westfälisch-Lippischen Universitätsgesellschaft, Ortwin Goldbeck, dankte Katja Behnke - nach eigener Aussage mehr als überrascht, als sie hörte, dass sie die diesjährige Grotemeyer-Preisträgerin sei - ihren Studierenden, die sie für den Preis nominiert hatten, dem CampusRadio sowie Peter Walhorn, dem Tontechniker der Fakultät, und schließlich ihrem Doktorvater Prof. Dr. Smuda, der ihre Vorhaben stets unterstützt und sie ermutigt habe. Die im Rahmen der Veranstaltungen entstandenen Beiträge seien der beste Beweis dafür, so Behnke, dass mit gemeinsamer Motivation die besten Ergebnisse zu erzielen seien.