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Die drei Preisträger des "Karl Peter Grotemeyer-Preises 2009"

Aus Anlass des 40jährigen Jubiläums der Universität Bielefeld wurden im Jahr 2009 drei Preisträgerinnen und Preisträger  mit dem Karl Peter Grotemeyer-Preis ausgezeichnet.

 

Dr. Matthias Lorenz
geb. 1973
Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaften

„ … er geht auf die Interessen der Studierenden ein und bietet Themen an, von denen Studierende über das Studium hinaus einen persönlichen Gewinn haben. Hierzu tragen die interdisziplinären Zugänge zu den Veranstaltungsthemen ebenso bei wie die offene, aber nie unstrukturierte Diskussionskultur, die Herr Lorenz in seinen Seminaren zu etablieren vermag. Er begegnet uns dabei stets auf Augenhöhe …“

Dr. Matthias Lorenz,
Preisträger des Karl Peter Grotemeyer-Preises 2009.

 

Juniorprof. Dr. Christiane Werner Pinto
geb. 1969
Fakultät für Biologie

„ … legt besonderen Wert darauf, dass die Studenten nachhaltig lernen und ihr Wissen auf verschiedenen Ebenen und auf eigene Problemstellungen anwenden können. … … Insbesondere die Ermutigung zum Umsetzen eigener Ideen und die sehr angenehme Arbeitsatmosphäre tragen dazu bei, dass die persönliche wissenschaftliche Kompetenz gefördert wird und dass dabei Lernen und Forschung großen Spaß machen.“

Juniorprof. Dr. Christiane Werner Pinto,
Preisträgerin des Karl Peter Grotemeyer-Preises 2009.

 

Dr. Björn Rüdiger
geb. 1969
Fakultät für Rechtswissenschaften

„ … Im Bezug auf die Studienplanung, Prüfungen oder auf schriftliche Arbeiten lässt er die Studierenden nicht allein. … Er kümmert sich aufopferungsvoll und bedingungslos um die Studierenden und bietet einen äußerst interessanten und qualifizierten Unterricht. … Sein Einsatz und seine Listungen in der Lehre gehen weit über das hinaus, was man sich von einem Lehrenden erhofft.“

Dr. Björn Rüdiger,
Preisträger des Karl Peter Grotemeyer-Preises 2009.

In festlichem Rahmen wurde am 17. Juni 2009, in der Universität Bielefeld der Karl Peter Grotemeyer-Preis der Westfälisch-Lippischen Universitätsgesellschaft und der Universität Bielefeld an drei herausragende Lehrende verliehen. Anlässlich des vierzigjährigen Jubiläums der Universität Bielefeld wurden drei und nicht - wie sonst üblich - ein Preisträger ausgezeichnet. Die drei Preisträger der Fächergruppen Geisteswissenschaften, Gesellschaftswissenschaften und Naturwissenschaften wurden von Studierenden vorgeschlagen. Diese hielten auch die Laudatio.

Die Westfälisch-Lippische Universitätsgesellschaft und die Universität Bielefeld vergaben den Karl Peter Grotemeyer-Preis für hervorragende Leistungen und persönliches Engagement in der Lehre an Dr. Matthias Lorenz, an Juniorprofessorin Dr. Christiane Werner Pinto und an Dr. Björn Rüdiger. Die Preise sind jeweils mit 3.000 Euro dotiert. Das Vorschlagsrecht für diese Auszeichnung lag in den Händen der Studierenden. Insgesamt wurden in diesem Jahr 22 Lehrende für den Karl Peter Grotemeyer-Preis nominiert.

Die Studentinnen Maren Dubbert und Rabea Sutter hielten die Laudatio auf Dr. Christiane Werner Pinto. Sie lobten die Förderung der wissenschaftlichen Kompetenz der Studierenden durch Werner Pinto. „Alles in allem tragen insbesondere die Ermutigung zum Umsetzen eigener Ideen und die sehr angenehme Atmosphäre dazu bei, dass Lernen und Forschung großen Spaß machen.“

Markus Engelns und Tanja Morstein, Laudatoren des Literaturwissenschaftlers Matthias Lorenz, betonten, dass Lorenz des Studierenden stets auf Augenhöhe begegnet und dass er „Seminare zu Themen anbietet, von denen Studierende über das Studium hinaus einen persönlichen Gewinn haben.“

Dr. Björn Rüdiger wurde von Studierenden vorgeschlagen aufgrund der „außergewöhnlichen Angebote und Leistungen von Herrn Rüdiger in der Lehre und in der darüber hinausgehenden intensiven Betreuung der Studierenden“. Laudatorin Sandra Wollenkord hob besonders den Einsatz von Rüdiger für den einzelnen Studierenden hervor.

Matthias Lorenz, Jahrgang 1973, studierte Kulturwissenschaften in Leipzig und Lüneburg. Er war Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Kulturwissenschaften der Universität Lüneburg im Studiengebiet Sprache & Kommunikation (Teilbereiche Literarische Kultur und Medienkultur). 2004 promovierte er über „Judendarstellung und Auschwitzdiskurs bei Martin Walser“. Seit 2006 ist er Wissenschaftlicher Assistent für Germanistische Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik am Lehrstuhl von Professor Dr. Klaus-Michael Bogdal.

Christiane Werner Pinto, Jahrgang 1969, studierte Biologie an den Universitäten Köln und Lissabon. 2000 promovierte sie an der Universität Bielefeld und erhielt den Dissertationspreis der WLUG. 2002 bekam sie im Rahmen ihrer Wissenschaftlichen Mitarbeit einen eigenständigen Forschungs- und Lehrauftrag am Lehrstuhl für experimentelle Ökologie und Ökosystembiologie. Seit 2005 ist sie Juniorprofessorin für Ökophysiologie der Pflanzen an der Universität Bielefeld.

Björn Rüdiger, Jahrgang 1976, studierte in Bielefeld Rechtswissenschaften und Geschichte. 2005 promovierte er an der Humboldt-Universität Berlin. Von 2007 bis 2009 war er im Examinatorium der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Bielefeld beschäftigt und dort auch am Aufbau der Einrichtung beteiligt. 2007 bis 2008 absolvierte er den Masterstudiengang „Rechtsgestaltung und Prozessführung“ des Instituts für Anwalts- und Notarrecht der Universität Bielefeld. Heute ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Finanz- und Steuerrecht von Professor Dr. Johannes Hellermann.

Der Karl Peter Grotemeyer-Preis ist nach dem langjährigen Rektor und Symbolfigur der Bielefelder Universität Karl Peter Grotemeyer benannt. Welche Wissenschaftlerin oder welcher Wissenschaftler der Universität Bielefeld begeistert durch innovative Lehre? Wer besser als die Studierenden kann das beurteilen! Ausgezeichnet mit dem "Karl Peter Grotemeyer-Preis - Für hervorragende Leistungen und persönliches Engagement in der Lehre" werden Lehrende, die von Studenten und Studentinnen begründet vorgeschlagen und von einer Jury - zur Hälfte mit Studierenden besetzt - ausgewählt werden.

Stifter des Preisgeldes von je 3.000 Euro sind die Westfälisch-Lippische Universitätsgesellschaft, die Deutsche Bank sowie die Universität Bielefeld.

Quelle: PM 122/2009 der Pressestelle der Universität Bielefeld