Universität Bielefeld

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Wer wir sind

Programmatisch betrachtet, ist das Universitätsorchester ein klassisches Sinfonieorchester. Es beschäftigt sich mit sinfonischer Musik von Mozart bis zur Moderne und hat in den etwa 40 Jahren seines Bestehens einen ganz ansehnlichen Teil der verfügbaren Literatur schon einmal aufgeführt.

Dieser Ausrichtung entspricht auch seine Zusammensetzung: Neben chorisch besetzten Streichern (1. Violinen, 2. Violinen, Bratschen, Celli, Kontrabässe) gibt es ein solistisch besetztes Bläserensemble mit je zwei Flöten, Oboen, Klarinetten, Fagotten, Hörnern und Trompeten, zu denen nach Bedarf Posaunen und weitere ergänzende Instrumente hinzutreten.

Personell ist das Universitätsorchester bunt gemischt und - in schöner Übereinstimmung mit den Berufsorchestern - fast immer unterbesetzt. Studierende und Beschäftigte der Universität Bielefeld sowie der Fachhochschule machen unter seinen Mitgliedern die größte Gruppe aus; sein Skelett jedoch wird aus weniger fluktuierenden Massen gebildet, nämlich aus Berufstätigen verschiedenster Beschäftigungszweige, die durch ihr größeres Beharrungsvermögen (welcher Student verbringt heute noch länger als drei Jahre am selben Ort?) das Erfahrungspotential des Orchesters sichern. Die Mitwirkung ehemaliger Berufsmusiker in führenden Positionen öffnet die Tür für ein Mindestmaß an Professionalität. Kontakte zur Musikhochschule in Detmold und in die regionale Musikszene knüpfen Verbindungen zu Aushilfen und Solisten.

Die musikalische Leitung liegt in der Hand eines studierten Dirigenten und promovierten Musikwissenschaftlers, der fundiertes kapellmeisterliches Handwerk mit eminenter künstlerischer Erfahrung und gedanklicher Durchdringung der musikalischen Materie verbindet. Sein umfangreiches Repertoire umfasst Prominentes und Entlegenes, seine persönliche Vorliebe gilt im sinfonischen Bereich den Werken Beethovens, Schuberts und Mahlers.

Die Arbeitsweise des Orchesters ist einem doppelten Anspruch verpflichtet, nämlich Hinführung zur Musik zu sein und doch zugleich schon Musik hervorzubringen. Den Mitwirkenden sollen die Proben Anregungen und Kenntnisse vermitteln, die es ihnen ermöglichen, ihre musikalischen und instrumentalen Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Zugleich bleibt das Ziel der Probenarbeit jedoch eine Ausführung der vorgenommenen Werke, die sich den künstlerischen Anforderungen der Partitur stellt. Das Universitätsorchester steht daher auch orchesterunerfahrenen Mitspielern offen, erwartet allerdings entschlossenen Einsatz und die Bereitschaft zu gründlichem Selbststudium der Partien.


Einen kurzen Abriss der der Geschichte des Universitätsorchester kann man hier nachlesen.

Das Universitätsorchester ist Mitglied der Jeunesses Musicales Deutschland.