Politische Philosophie
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Abteilung Philosophie
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Forschungsschwerpunkt

Der Forschungsschwerpunkt der Professur für politische Philosophie und Rechtsphilosophie liegt in der Philosophie der internationalen Beziehungen. Eine breite Diskussion zu unterschiedlichen Facetten dieses Themenkomplexes ist innerhalb des Fachgebiets erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts aufgekommen. Über Fragen der militärischen Gewalt hinaus haben sich umfangreiche Debatten zu weiteren Problembereichen, wie z. B. der Migration, der globalen Armut und der Sezession, entwickelt. Daraus ergeben sich sowohl normative Fragen der moralischen Rechte und Pflichten der Staaten oder anderer internationaler Akteure als auch rechtliche Dimensionen der Norm-Bildungen und -Verschiebungen.

Ein anderer Themenbereich steht im Vordergrund der Lehre und Forschung. Er knüpft unmittelbar an Probleme an, die sich aus der Philosophie der internationalen Beziehungen ergeben, nämlich die Nichtidealität normativer politischer Theorien. Daraus ist ein besonderes Interesse für die Kompromissfindung entstanden. Sie weist oft den einzigen Ausweg aus einer Konfliktsituation oder einem Konflikt zwischen Normen, weil es keinen gemeinsamen Nenner gibt, in Bezug auf welchen die Normen untereinander verglichen und abgewogen werden können.

In der Lehre und Forschung werden Themen beider Forschungsschwerpunkte behandelt.

Link zur Lehre

Link zu den Publikationen

 

Aktuelles

 

+Vergangene Veranstaltungen

  • 27.11.15-29.11.15: Vortrag im Rahmen des Advents-Workshops der Akademie für Ethik in der Medizin in Göttingen: "Grundlagen der normativen Ethik".

  • 24.11.15: Heinrich Heine Universität Düsseldorf: "Kompromisse: was sind sie und wofür sind sie gut?"
  • 13.11.15-14.11.15: Humanistische Akademie Berlin-Brandenburg: Vortrag im Rahmen einer Tagung zum Thema "Humanistische Verantwortung in internationalen Konflikten. Eine friedenspolitische Tagung".
  • 25.5.-26.5.2015: Workshop an der Universität Erlangen: Zu (Un)Gerechtigkeit des Kriegs. Einige systematische Überlegungen.
  • 30.4.15-1.5. 2015: Workshop an der Universität St. Gallen: "Justice and Cosmopolitanism and Conversation Between Pragmatists and Rawlsians".
  • 20.4.15: Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe des Forums der offenen Wissenschaft: "Krieg und Frieden. Alte Probleme ? Neue Sichtweisen".
  • 23.2.15-24.2.15: Gemeinsam organisierte Tagung mit dem Goethe-Institut Berlin und dem Münchner Kompetenzzentrum Ethik der LMU: "Dialogue and the Experience oft he Other".
  • 19.2.15-20.2.15: Workshop am Lichtenberg-Kolleg (Göttingen): "Justice in the Contemporary World".
  • 21.1.15: Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe: "Sozialseminar der evangelischen Kirchengemeinde Jöllenbeck 2014/15: Was ist gerecht?: "Von der Verteidigung zur humanitären Intervention? kann Krieg gerecht sein?"

 

 

Personen

Fabian Wendt

Fabian Wendt vertritt Véronique Zanetti seit dem Wintersemester 2015/16. Er forscht und publiziert vor allem zu den Themen Kompromisse, Modus Vivendi und Frieden, politische Autorität, Libertarianism, öffentliche Vernunft, politische Freiheit sowie Markt und Moral. Im Frühjahr 2016 erscheint sein Buch "Compromise, Peace and Public Justification: Political Morality beyond Justice" bei Palgrave Macmillan.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte seine Website

 

Véronique Zanetti

Véronique Zanettis Arbeitsschwerpunkt liegt vor allem in der Lehre des gerechten Krieges, auf Dimensionen des Friedens und auf Theorien der globalen Gerechtigkeit. Zum aktuellen Forschungsbereich gehört außerdem die begriffliche und phänomenologische Analyse moralischer Kompromisse und die Untersuchung ihres Beitrags zur politischen Lösung von gesellschaftlichen Konflikten. Kompromisse werden als ein produktiver Umgang mit tief greifenden Konflikten der Gegenwart interpretiert. Daneben beschäftigt sich Véronique Zanetti mit allgemeinen Themen der Ethik in der weiteren Nachfolge Kants, über dessen Werk, besonders die Natur-Teleologie, sie auch sonst gearbeitet hat.

Website

 

Promovierende

Andreas Joecks

Profil: Andreas Joecks hat sich vor seinem Dissertationsprojekt "Ethik und Intuitionen" intensiv mit Erkenntnistheorie und Wissenschaftstheorie beschäftigt. Dort hat ihn insbesondere das Problem der Letztbegründung interessiert. Diesem möchte er nun auch in der Ethik nachgehen. Auch hier gibt es das Phänomen, dass in vielen unserer Begründungen Intuitionen eine große Rolle spielen. Welche Rolle das ist und welche es sein kann oder auch sein sollte, ist Inhalt seines Projektes. Im Zusammenhang dazu arbeitet sich Andreas Joecks auch in das Gebiet der Experimentellen Philosophie ein, da dort Intuitionen im Zentrum der Untersuchung stehen.

Thema der Dissertation:

"Intuitionen und Ethik ? Welche Rolle können Intuitionen in unseren ethischen Begründungen spielen?"

 

Abgeschlossene Promotionen:

 

 

Kontakt

Verantwortlich für die Pflege der Seite: Véronique Zanetti