Gender-Portal der Universität Bielefeld

Gleichstellungssituation der Universität Bielefeld

Die Universität Bielefeld bekennt sich ausdrücklich zum Ziel einer demokratischen Geschlechterkultur und damit zur Gleichstellung von Frauen und Männern. Gleichstellung ist eines der wichtigsten strategischen Ziele der Universität Bielefeld. Die Verantwortung für das Erreichen der Gleichstellungsziele und die Umsetzung von Gleichstellungsmaßnahmen liegt ausdrücklich bei der Hochschulleitung sowie bei allen Universitätsangehörigen, insbesondere denen in Führungs- und Entscheidungsverantwortung.
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Um dieses Ziel zu erreichen sind frühzeitig Instrumente und Maßnahmen beschlossen worden, die auf struktureller und personeller Ebene Gleichstellung von Frauen und Männern voranbringen sollen und durch inzwischen konsolidierte Maßnahmen auf allen Ebenen und in alle Bereiche hinein wirken. Gleichstellung wird insbesondere auf struktureller Ebene vorangebracht, ist in einem Prorektorat verankert und ein Indikator im internen Mittelverteilungsmodell. Im Sinne eines Anreizinstrumentes wird ein Gleichstellungspreis für Gleichstellungsaktivitäten vergeben. Auf personeller Ebene zeigen die diversen Stipendien-Programme der Universität ihre Wirkung. Die enorme Maßnahmenfülle ist dem Abschlussbericht zur Umsetzung der Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards an die DFG, der Dokumentation im Zusammenhang mit dem Professorinnenprogramm sowie dem Gender-Portal zu entnehmen.

Beispielhaft werden drei für die Verbundforschung besonders interessante Bereiche skizziert:

1. Als ein wichtiger Punkt ist die geschlechtergerechte Personalentwicklung zu nennen. Auf allen Ebenen der Universität Bielefeld gibt es eine Vielzahl von Maßnahmen zur Karrierebegleitung und -förderung, die speziell für Frauen (Studentinnen, Doktorandinnen und Promovierte) zum Mentoring-Programm movement zusammengefasst sind. Darüber hinaus wird ein breit gefächertes Angebot zur Qualifizierung im Bereich individueller Maßnahmen für Graduierte, wissenschaftliche und technische Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, Lehrende und Führungskräfte bis hin zum Einzel- und Teamcoaching über die Universität angeboten und/oder vermittelt, von dem besonders Frauen profitieren und das ständig an deren Bedürfnisse angepasst wird.

2. Zudem existiert in der Forschung an der Universität Bielefeld ein sehr erfolgreiches Interdisziplinäres Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung (IZG), das allen in der Frauen- und Geschlechterforschung engagierten Studierenden, Lehrenden und Forschenden offensteht. Ferner bietet die Universität Bielefeld seit dem Wintersemester 2007/2008 den viersemestrigen Masterstudiengang 'Gender Studies - Interdisziplinäre Forschung und Anwendung' an.

3. Die Vereinbarkeit von Beruf, Studium und Familie ist ein fester Bestandteil der Organisationskultur an der Universität Bielefeld und deren Institutionalisierung wird ebenso als ein strategisches Anliegen der Hochschulleitung verfolgt. Die Universität Bielefeld hält überdies für Studierende und Beschäftigte mit Kindern oder mit pflegebedürftigen Angehörigen ein regelmäßiges Beratungsangebot vor. Dies wird ergänzt durch ein zentrales Familienportal auf den Internetseiten der Universität, das alle Angebote bündelt. Neben ca. 150 Plätzen für Kinder von Studierenden bietet die Universität 116 Plätze für Kinder von Beschäftigten in ihrer Betriebs-Kita. Entsprechend dem Ziel der Förderung von Frauen auf wissenschaftlichen Spitzenpositionen sind die Öffnungszeiten und sonstigen Angebote flexibel auf die Bedürfnisse des Wissenschaftsbetriebs ausgerichtet. Zur Schließung von Betreuungslücken während der Schulferien werden regelmäßig in den Schulferien Ferienbetreuungsangebote unterbreitet. Individuelle, spontane und kurzzeitige Betreuungsbedarfe bedient der Familienservice durch die Organisation von Babysitting.

Die DFG hat die Universität Bielefeld bei der Umsetzung der forschungsorientierten Gleichstellungsstandards als 'besonders erfolgreich' eingestuft und ihr dreimal in Folge die höchste erreichbare Qualitätsstufe (Kategorie 4) attestiert. Seit 2008 ist die Universität Bielefeld mit dem TOTAL E-QUALITY Prädikat für vorbildlich chancengerechte Hochschul- und Personalpolitik ausgezeichnet und seit 2004 von der `berufundfamilie GmbH´ als familiengerechte Hochschule auditiert. Sie hat eine Spitzenbewertung bei der Begutachtung erhalten und zählt zu den zehn Hochschulen, die als herausragende Vorbilder für chancengerechte Hochschulen beurteilt wurden. Aufgrund ihrer breit gefächerten Aktivitäten überzeugte die Universität Bielefeld mit ihrem Gleichstellungskonzept in beiden Ausschreibungsrunden des Professorinnenprogramms.

Der Gender Report des Netzwerks Frauenforschung, der durch das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW in Auftrag gegeben wird, honoriert die Arbeit der Universität Bielefeld in Bezug auf Geschlechter(un)gerechtigkeit und führte sie schon zum dritten Mal auf einen der vorderen Plätze der NRW Rangliste. Mit der Konferenz "Gender2020" brachte die Universität Bielefeld in Koordination mit der Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten (BuKof) im Januar 2017 Hochschulleitungen sowie Spitzen aus Wissenschaftsorganisationen und Politik in Bielefeld zusammen. Gemeinsam mit Gleichstellungsexpert_innen und Geschlechterforscher_innen diskutierten u.a. die Vorsitzende des Wissenschaftsrates, die Generalsekretärin der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, der Präsident der Leibniz-Gemeinschaft sowie die Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW über den dringend notwenigen Kulturwandel in der Wissenschaft. Ziel der Konferenz war es, neue Impulse zur verbindlichen Steuerung von Geschlechterpolitik in der Wissenschaft auszulosten und Handlungsbedarfe zu formulieren. Mit Keynotes setzten internationale Expertinnen wichtige Impulse und unterstrichen die Notwendigkeit, Geschlechtergerechtigkeit im Wissenschaftssystem nachhaltig zu stärken. Im Strategieforum diskutierten die hochkarätigen Rednerinnen und Redner über die stärkere Verzahnung und Koordination von geschlechterpolitischen Aktivitäten, über die Notwendigkeit von Quoten und die Frage, wie eine größere Verbindlichkeit in der Umsetzung von Geschlechtergerechtigkeit im Alltag hergestellt werden kann. Der Schulterschluss für mehr Geschlechtergerechtigkeit in der Wissenschaft und die Zusage der Unterstützung bei der Einrichtung eines bundesweiten Rats für Gleichstellung in der Wissenschaft von der Vizepräsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) sind Ergebnisse der Konferenz "Gender 2020" an der Universität Bielefeld.

Willkommen im Gender-Portal.

Hier finden Sie Informationen über die ganze Vielfalt der gleichstellungsbezogenen Maßnahmen und Aktivitäten der Universität Bielefeld. Über die Menüführung am linken Rand können Sie sich schnell und unkompliziert über Gleichstellung in den unterschiedlichsten Bereichen und für vielfältige Zielgruppen informieren.

Die Sicherstellung gleicher Chancen für Frauen und Männer und die gezielte Aktivierung des Potenzials von Frauen, wo Chancengleichheit noch nicht erreicht ist, sind ein zentrales Anliegen der Universität Bielefeld. Die Bündelung aller Gleichstellungsmaßnahmen im Gender-Portal soll zum einen sicherstellen, dass die relevanten Informationen auch die Zielgruppen erreichen und zum anderen die zentrale Stellung des Themas dokumentieren.

Gleichstellung als Querschnittsaufgabe der Organisation Universität weist viele Berührungspunkte mit weiteren wichtigen Themenbereichen auf, über die Sie sich an anderer Stelle informieren können:

  Das Gleichstellungsbüro der Universität Bielefeld

 Der Familienservice der Universität Bielefeld

 Die Seiten der Personalentwicklung

 Die Seiten des Gesundheitsmanagements

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktuelles

Gender-Gastprofessur im SoSe 2017 im CITEC

Weitere Informationen zu Inhalten und Terminen rund um die Gender-Gastprofessur am CITEC finden Sie hier.