Wir nehmen Abschied von unserem Kollegen, Freund und Lehrer Prof. Dr. Thomas Dierks, der am 7.7.2020 plötzlich verstarb.

Prof. Dr. Thomas Dierks
Thomas Dierks

Der Biochemiker Prof. Dr. Thomas Dierks ist international anerkannt für seine Forschung zur Aufklärung seltener erblicher Stoffwechselerkrankungen und zur Entwicklung therapeutischer Ansätze. Bedeutende Entdeckungen gelangen ihm während und nach seiner Habilitation an der Universität Göttingen gemeinsam mit seinem Mentor Prof. Dr. Kurt von Figura. Er entdeckte mit dem Formylglycin eine neue Form der Proteinmodifizierung. Darüber hinaus klärte er den Krankheitsmechanismus der Multiplen Sulfatase-Defizienz (MSD) auf. Es handelt sich dabei um eine sehr schwere lysosomale Speichererkrankung, bei der Biomakromoleküle nicht abgebaut werden und sich daher ansammeln. Verursacht wird sie durch einen Defekt des Formylglycin generierenden Enzyms (FGE), das alle Mitglieder der Familie der Sulfatasen aktiviert. Seit seiner Berufung als Professor für Biochemie an die Fakultät für Chemie der Universität Bielefeld im November 2004 erweiterte er sein Arbeitsgebiet. Seine Forschung ermöglicht den Einsatz von FGE zur Verbesserung der Herstellung von Sulfatasen im Rahmen einer Enzymersatztherapie dieser lysosomalen Speichererkrankung. Prof. Thomas Dierks entdeckte auch die spezifische Rolle von zwei dieser Sulfatasen im Abbau langkettiger Zuckerstrukturen. Auf dieser Grundlage gelang es, eine neue Form der Mucopolysaccharidose zu identifizieren. Außerdem erlauben seine Arbeiten neue Ansätze zur Entwicklung von selektiven Krebstherapeutika mittels Biokonjugation von Antikörpern mit Toxinen in Zusammenarbeit mit Prof. Norbert Sewald und Prof. Kristian Müller von der Universität Bielefeld.

Thomas Dierks war ein engagierter Vorgesetzter und Kollege, der sich gerne persönlich um alles kümmerte. Er hatte immer ein offenes Ohr für die wissenschaftlichen und persönlichen Nöte seiner Mitarbeiter.

Als enthusiastischer und beliebter Hochschullehrer war er maßgeblich an der Umstellung des Biochemiestudiengangs auf das Bachelor-Master-System beteiligt. Er konnte junge Menschen für die Forschung begeistern. Als Bielefelder Kontaktperson der Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie (GBM) rief er die Ortsgruppe der junior GBM ins Leben. Er unterstützte, motivierte und knüpfte ein Netzwerk zwischen Studierenden, Wissenschaftlern und der Industrie. Stets setzte er sich für die Belange der Fakultät ein, unter anderem in den Jahren 2011–2013 als Dekan.

Er hinterlässt eine große Lücke in der Fakultät, den Arbeitsgruppen Biochemie I und Biochemie III und in unseren Herzen.

Wir trauern mit seiner Frau Ingeborg Müller-Dierks, seinen Söhnen Sebastian und Dominik Dierks und seiner ganzen Familie.


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Thomas Dierks (✝ 7.7.2020)

Wir nehmen Abschied von unserem Kollegen, Freund und Lehrer Prof. Dr. Thomas Dierks, der am 7.7.2020 plötzlich verstarb.

Prof. Dr. Thomas Dierks
Thomas Dierks

Der Biochemiker Prof. Dr. Thomas Dierks ist international anerkannt für seine Forschung zur Aufklärung seltener erblicher Stoffwechselerkrankungen und zur Entwicklung therapeutischer Ansätze. Bedeutende Entdeckungen gelangen ihm während und nach seiner Habilitation an der Universität Göttingen gemeinsam mit seinem Mentor Prof. Dr. Kurt von Figura. Er entdeckte mit dem Formylglycin eine neue Form der Proteinmodifizierung. Darüber hinaus klärte er den Krankheitsmechanismus der Multiplen Sulfatase-Defizienz (MSD) auf. Es handelt sich dabei um eine sehr schwere lysosomale Speichererkrankung, bei der Biomakromoleküle nicht abgebaut werden und sich daher ansammeln. Verursacht wird sie durch einen Defekt des Formylglycin generierenden Enzyms (FGE), das alle Mitglieder der Familie der Sulfatasen aktiviert. Seit seiner Berufung als Professor für Biochemie an die Fakultät für Chemie der Universität Bielefeld im November 2004 erweiterte er sein Arbeitsgebiet. Seine Forschung ermöglicht den Einsatz von FGE zur Verbesserung der Herstellung von Sulfatasen im Rahmen einer Enzymersatztherapie dieser lysosomalen Speichererkrankung. Prof. Thomas Dierks entdeckte auch die spezifische Rolle von zwei dieser Sulfatasen im Abbau langkettiger Zuckerstrukturen. Auf dieser Grundlage gelang es, eine neue Form der Mucopolysaccharidose zu identifizieren. Außerdem erlauben seine Arbeiten neue Ansätze zur Entwicklung von selektiven Krebstherapeutika mittels Biokonjugation von Antikörpern mit Toxinen in Zusammenarbeit mit Prof. Norbert Sewald und Prof. Kristian Müller von der Universität Bielefeld.

Thomas Dierks war ein engagierter Vorgesetzter und Kollege, der sich gerne persönlich um alles kümmerte. Er hatte immer ein offenes Ohr für die wissenschaftlichen und persönlichen Nöte seiner Mitarbeiter.

Als enthusiastischer und beliebter Hochschullehrer war er maßgeblich an der Umstellung des Biochemiestudiengangs auf das Bachelor-Master-System beteiligt. Er konnte junge Menschen für die Forschung begeistern. Als Bielefelder Kontaktperson der Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie (GBM) rief er die Ortsgruppe der junior GBM ins Leben. Er unterstützte, motivierte und knüpfte ein Netzwerk zwischen Studierenden, Wissenschaftlern und der Industrie. Stets setzte er sich für die Belange der Fakultät ein, unter anderem in den Jahren 2011–2013 als Dekan.

Er hinterlässt eine große Lücke in der Fakultät, den Arbeitsgruppen Biochemie I und Biochemie III und in unseren Herzen.

Wir trauern mit seiner Frau Ingeborg Müller-Dierks, seinen Söhnen Sebastian und Dominik Dierks und seiner ganzen Familie.

Hans Brockmann (✝ 24.12.2019)

Die Fakultät für Chemie der Universität Bielefeld trauert um Prof. Dr. Hans Brockmann, der am 24.12.2019 unerwartet verstorben ist.

Hans Brockmann wurde am 23. August 1936 in Göttingen geboren. Er studierte Chemie an den Universitäten Freiburg und Göttingen und wurde 1963 in Göttingen mit einer Arbeit "Zur Kenntnis der Anthracyclinone" promoviert. Nach einem einjährigen PostDoc-Aufenthalt an der Stanford University (bei Carl Djerassi) wechselte er an die Technische Universität Braunschweig, wo er 1970 mit dem Thema "Zur Stereochemie der Chlorophylle" habilitiert wurde (Mentor: Hans-Herloff Inhoffen).

Nach zwischenzeitlicher Leitung der "Abteilung Niedermolekulare Naturstoffe" bei der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung GBF (Stöckheim/Braunschweig) wurde Hans Brockmann 1975 an die Universität Bielefeld berufen. Er gestaltete den Aufbau der damals noch sehr jungen Fakultät Chemie wesentlich mit und war Mitglied zahlreicher Kommissionen, in der frühen Zeit auch als Dekan. Befasste er sich anfangs in seiner Forschung mit der Isolierung, Strukturaufklärung, Stereochemie und auch mit der Synthese von Naturstoffen, insbesondere von Bacteriochlorophyllen, so wechselte er danach in ganz anderes Arbeitsgebiet und widmete sich in den letzten fünfzehn Jahren intensiv wissenschaftlichen Fragestellungen der Klebstoffchemie.

Seine Forschungsergebnisse publizierte er in hoch angesehenen wissenschaftlichen Journalen und bereits 1996 wurde Prof. Brockmann vom Institut für Organische Chemie und Biochemie der tschechischen Akademie der Wissenschaften die Ehrenplakette "Jan Evangelista Purkyne" verliehen.

In Hans Brockmanns Arbeitsgruppe haben etwa 50 Doktorandinnen und Doktoranden erfolgreich ihre Promotion abgeschlossen und er betreute auch viele Studierende aus anderen Ländern. Stets achtete er darauf, dass die wissenschaftlichen Arbeiten und Ergebnisse seiner Mitarbeiter auch einen Bezug zur Lebenswelt und zur Anwendung haben sollten. Er gab seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern große Freiräume für eigene Ideen und Entfaltungen und setzte sie nie unnötig unter Druck, war aber immer gegenwärtig, wenn sein Rat und seine Unterstützung benötigt wurden. Diese guten Kontakte pflegte er weit über seine Emeritierung im Jahr 2001 hinaus - entweder bei den jährlichen Weihnachtstreffen mit den Ehemaligen oder auch beim regelmäßigen Kaffeetrinken in der NMR-Abteilung.

Lehre war für Hans Brockmann eine Passion, der er mit Begeisterung und hohem Engagement nachging und nicht umsonst besetzte er bei der studentischen Evaluierung oft die höchsten Ränge.

Nach seiner Emeritierung war er noch als Gutachter tätig und bis 2009 Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Swiss Bonding Konferenz. Ansonsten widmete er sich seiner großen Familie und unternahm noch zahlreiche Reisen im In- und Ausland.

Hans Brockmann wird jedoch nicht nur als Hochschullehrer und Forscher im Gedächtnis bleiben, sondern auch wegen seiner persönlichen Ausstrahlung, seiner Menschlichkeit und Kollegialität. Wir verlieren mit ihm einen angesehenen Kollegen und Lehrer.


Jochen Mattay
Manfred Eigen (✝ 6.2.2019)

Der Chemie-Nobelpreisträger Prof. Dr. Manfred Eigen (*1927 in Bochum, †2019 in Göttingen) war langjährig interfakultativ mit der Universität Bielefeld verbunden.

Prof. Dr. Manfred Eigen
Manfred Eigen 1999 in Bielefeld
(Foto: N. Langohr, Universität Bielefeld)

Im Alter von fast 92 Jahren ist am 6. Februar 2019 der Göttinger Nobelpreisträger Manfred Eigen verstorben. Manfred Eigen gilt als einer der vielseitigsten deutschen Naturforscher und genialen Denker mit legendärer Ausstrahlung weit über seine eigenen Fachgebiete der Physikalischen Chemie und der Biophysikalischen Chemie hinaus.

Der Universität Bielefeld ist Professor Manfred Eigen in vielfältiger Weise verbunden. So wurde 1983 die Infrastruktur der Fakultät für Chemie mit der Lehreinheit Biophysikalische Chemie erweitert. Sein erstes deutsches Ehrendoktorat erhielt Manfred Eigen 1985 von unserer Universität, für seine besonderen Verdienste bei der integrativen Gesamtschau naturwissenschaftlicher Disziplinen und geisteswissenschaftlicher Entwicklungen.

Manfred Eigen erhielt - erst 40-jährig - den Chemie-Nobelpreis 1967 für die Messung und Analytik ultra-schneller chemischer Reaktionen. Die auch medizin-therapeutisch so fruchtbar gewordene Evolutive Biotechnologie, für die der Chemie-Nobelpreis 2018 an drei US-Amerikanische Forscher verliehen wurde, basiert auf Eigens biophysikalisch-molekularer Evolutionstheorie und seinen grundlegenden Arbeiten von 1984. Manfred Eigen ist der Gründer des renommierten Max-Planck-Instituts für Biophysikalische Chemie (Karl-Friederich- Bonhoeffer-Institut) in Göttingen. Neben Wissenschaft galt Manfred Eigens Leidenschaft der Musik. Als begabter Pianist spielte er unter anderem als Solist bei Mozart-Aufnahmen des Kammerorchesters Basel (unter Paul Sacher) und dem New Orchestra of Boston (unter David Epstein).

Weltweit berühmt sind Manfred Eigens Winterseminare. Das nun schon legendäre Manfred- Eigen-Winterseminar, im Jahre1966 gegründet und ab 1976 im Sport(und Seminar)hotel Klosters (Schweiz) organisiert, versammelte alljährlich die Elite der Wissenschaft, darunter 40 Nobelpreisträger, viele davon mehrere Male. Das seither kontinuierlich weitergeführte Winterseminar ist wohl einzigartig in der Verbindung von anspruchsvoller Wissensvermittlung und ausgleichendem Wintersport. Besondere Höhepunkte waren auch die Abend-Konzerte, die von Seminarteilnehmern gestaltet wurden, und Abend-Vorträge mit Themen aus Kunst und Literatur sowie Archegeologie von Troja und Alt-Kleinasien.

Das Winterseminar wurde (nach Eigens Emeritierung) von 1995 bis 2010 von der Fakultät für Chemie (Physikalische und Biophysikalische Chemie) organisiert. Das Winterseminar hatte nachhaltigen Einfluss auf viele Bielefelder Wissenschafts-und Lehrbereiche sowohl der Biophysik, Biologie und Biotechnologie als auch der Biochemie, Bioorganischen und Bioanorganischen Chemie und der Physikalischen und Biophysikalischen Chemie.

Das Manfred Eigen Winterseminar war eine besonders geschätzte und beliebte Lehreinheit des hiesigen interfakultativen Graduierten-Kollegs Strukturbildungsprozesse, initiiert vom Universitäts-Schwerpunkt Mathematisierung. Die direkte Begegnung mit Manfred Eigen war auch ein besonderes Erlebnis für die Kollegiatinnen und Kollegiaten, die mit Kurzvorträgen und Posterbeiträgen aktiv das Seminar mitgestalteten.

Wir trauern um den Verlust dieses einzigartigen Wissenschaftlers und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Für die Fakultät für Chemie.
Prof. Dr. Eberhard Neumann
(Professor a.D. für Physikalische und Biophysikalische Chemie)

Wolfgang Leuchtenberger (✝ 2.10.2018)

Die Fakultät für Chemie trauert um Herrn Professor Dr. Wolfgang Leuchtenberger, der am 2. Oktober 2018 im Alter von 74 Jahren verstarb.

Herr Prof. Leuchtenberger war neben seiner Haupttätigkeit als Industriechemiker in verschiedenen Forschungspositionen bei der Degussa AG bzw. Degussa-Hüls-AG sowie dem daraus entstandenen Unternehmen Evonik Industries AG der Universität Bielefeld und im Besonderen dabei der Fakultät für Chemie eng verbunden.

Seit 1985 war er in der Lehre im Rahmen von Lehraufträgen zu biotechnologischen Verfahren zur Produktion von Aminosäuren und zur Technischen Biochemie tätig. In Anerkennung seiner Dienste wurde er im Jahre 1993 zum Honorarprofessor an der Fakultät für Chemie der Universität Bielefeld ernannt. Sein Forschungsinteresse galt insbesondere der Chemie der Aminosäuren als sowohl für die organische Chemie als auch Biochemie bedeutendes Wissenschaftsgebiet. Hierbei hat Herr Prof. Leuchtenberger wegweisende Pionierarbeit zur industriellen biokatalytischen und fermentativen Herstellung solcher Verbindungen geleistet und wesentlich zur Etablierung solcher im industriellen Produktionsmaßstab genutzter biotechnologischer Verfahren beigetragen.

Neben seinen großen Verdiensten in Forschung und Lehre war Herr Prof. Leuchtenberger sehr engagiert in der Degussa-Stiftung / Evonik-Stiftung tätig, in dessen Rahmen eine Vielzahl von Studierenden großzügig gefördert werden konnten.

Neben seinen Leistungen in Forschung und Lehre war Herr Prof. Leuchtenberger aber auch eine außergewöhnliche Persönlichkeit und ein großartiger Mensch, dessen Herzlichkeit alle, die ihn kannten, sehr schätzten.

Wir werden Herrn Prof. Dr. Wolfgang Leuchtenberger in dankbarer Erinnerung behalten.

Wilhelm Knoche (✝ 2.5.2018)

Die Fakultät für Chemie der Universität Bielefeld trauert um Prof. Dr. Wilhelm Knoche, der nach kurzer schwerer Krankheit am 2.5.2018 verstorben ist.

Prof. Dr. Wilhelm Knoche
Wilhelm Knoche
Universitätsarchiv/Klaus Halbe
Wilhelm Knoche war vom 01.10.1981 bis 28.02.2003 Professor für physikalische Chemie an der Universität Bielefeld und hat sich in der Forschung mit der Thermodynamik und Geschwindigkeit von schnellen chemischen Reaktionen in Lösung beschäftigt. Er ist Mitautor eines der wichtigsten Bücher auf diesem Gebiet (Strehlow, Knoche: Fundamentals of Chemical Relaxation) und viele apparative Entwicklungen im Bereich der Untersuchung schneller Reaktionen gehen auf Wilhelm Knoches Bielefelder Arbeitsgruppe zurück.
Wilhelm Knoche war einer der Mitinitiatoren der sogenannten FRIS-Tagungen (Fast Reactions in Solution) und war auf diesem Gebiet international bekannt und geschätzt. Er hat außerdem wichtige Beiträge zur Internationalisierung der Fakultät geleistet und hat vor allem einen regen Austausch mit den Universitäten Santiago de Compostela, Salamanca, Burgos und weiteren initiiert.
In Wilhelm Knoches Arbeitsgruppe haben mehr als 35 Doktorandinnen und Doktoranden erfolgreich ihre Promotion abgeschlossen und er betreute ein Vielzahl von Studierenden aus anderen Ländern. Auch einige erfolgreiche Postdoktoranden wurden von ihm begleitet.
Lehre war für Wilhelm Knoche eine Passion, der er mit Begeisterung und hohem Engagement nachging. Oft fand man ihn in seinem Büro im Gespräch mit Studierenden, wobei er sein breites Fachwissen und seine Erfahrung auch bei notwendiger Beratung in schwierigen Situationen stets selbstverständlich einbrachte. Zugleich sah er sich in der Lehre besten fachlichen Standards verpflichtet, die auch die mathematischen Aspekte der physikalischen Chemie betrafen: auf präzise Beschreibungen und Herleitungen z.B. in Thermodynamik und Kinetik legte er großen Wert.
Wilhelm Knoche wird jedoch nicht nur als Hochschullehrer und Forscher im Gedächtnis bleiben, sondern auch wegen seiner persönlichen Ausstrahlung, seiner Menschlichkeit und Kollegialität.
Auch nach seiner Pensionierung blieb Wilhelm Knoche der Universität Bielefeld stets eng verbunden und wir verlieren mit ihm einen angesehenen Kollegen und Lehrer.