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Gender history 2026

Congress | Bielefeld University | 9-11.09.2026

Person with bald head, piercings and projected lines of a face on their own face.
Veit Mette

Frauen- und Geschlechtergeschichte in Zeiten der Anfechtung von Demokratie, Diversität und Verantwortung

Kongress 2026

Ort und Zeit: Universität Bielefeld, 9. bis 11. September 2026

Was geschieht in der Frauen- und Geschlechtergeschichte in diesen politisch herausfordernden Zeiten? Welche Themen und Fragen verdienen unsere Aufmerksamkeit, welche Ansätze und Perspektiven erscheinen besonders fruchtbar? Und wohin geht die Reise? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Kongresses, der im September 2026 in Bielefeld stattfinden wird. Let's talk.

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Programm

Mittwoch, 13:30-15:30 Uhr

Programmheft in PDF

Mittwoch, 16 - 18 Uhr

Mittwoch, ab 18:30 Uhr Abendveranstaltung mit Preisverleihung

Donnerstag, 9 - 11 Uhr

Donnerstag, 11:30 - 13:30 Uhr

Donnerstag, 15 - 17 Uhr

Donnerstag, 18-19:30 Uhr Abendveranstaltung World Café in der Hechelei

Freitag, 9 - 11 Uhr

Freitag, 11:30 - 13:30 Uhr

Call for papers

Wo steht die Frauengeschichte heute? Wie hat sie sich verändert und welchen Beitrag leistet sie weiterhin oder wieder zur Beantwortung drängender Fragen? Wo liegen die innovativen Potentiale der Geschlechtergeschichte? Was wurde bisher geleistet und wohin geht die Reise? Welche Forschungsthemen, welche methodischen und theoretischen Fragen brennen uns unter den Nägeln? Wo sehen wir Forschungsbedarfe? Wie können wir und wie wollen wir auf die gegenwärtigen (wissenschaftlichen, politischen, gesellschaftlichen und universitären) Herausforderungen reagieren? Wo bieten sich uns neue Kooperationsmöglichkeiten, neue Anknüpfungspunkte, neue Quellen der Inspiration? Wie verortet sich die deutschsprachige Frauen- und Geschlechtergeschichte international, epochal und interdisziplinär? Warum tut sich die sogenannte „allgemeine Geschichte“ weiterhin schwer mit der Rezeption der Ergebnisse der Frauen- und Geschlechtergeschichte? Und welche Inhalte und Narrative der Geschlechtergeschichte erreichen die Öffentlichkeit? Was bedeutet es für die Akteur*innen, Frauen- und Geschlechtergeschichte zu schreiben, sie zu lehren und zu studieren? Wer forscht wo und wie zu welchen Themen? Wer wird ausgeschlossen bzw. läuft Gefahr ausgeschlossen zu werden? Welche Auswirkungen haben Biographie und Herkunft, institutioneller Zusammenhang, politische Orientierung, geschlechtliche Identität, sexuelle Orientierung und generationelle Zugehörigkeit auf unsere Arbeit? Wie können wir uns in Zeiten von massiven Kürzungen im Universitätsbereich und der Einsparung ganzer Professuren für Frauen- und Geschlechtergeschichte behaupten und solidarisch zusammenarbeiten? Wie unterscheidet sich die Situation in Deutschland von der in anderen Ländern?

Wir freuen uns auf eine thematisch vielfältige, in methodischer und theoretischer Hinsicht inklusive, alle historischen Epochen umfassende Tagung, die die Frauen- und Geschlechtergeschichte in ihrer Vielfalt und Diversität abbildet. Wir wünschen uns Beiträge, die nicht nur neue empirische Forschungsergebnisse vorstellen, sondern diese selbstreflexiv im Feld der Frauen- und Geschlechtergeschichte verorten, methodische und theoretische Probleme benennen und/oder etablierte Ansätze und Begriffe hinterfragen, neue Theorieangebote zur Diskussion stellen und insgesamt zu einem kritischen Blick auf die Frauen- und Geschlechtergeschichte in ihrer disziplinären und interdisziplinären Verfasstheit und Verwobenheit einladen.

Call for papers in PDF

Wir bitten um Einreichung von Panelvorschlägen (3 Vorträge à 20 Minuten plus Einführung/Diskussionsleitung). Es können aber auch Einzelvorträge (20 min) und andere Formate, etwa Buchvorstellungen mit Diskussion oder Roundtable eingereicht werden. Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch.

Bei der Veranstaltung handelt es sich um einen Kongress für den Tagungsgebühren in Höhe von ca. 120 Euro anfallen werden.  Dies gilt außer in Ausnahmefällen auch für Vortragende. Wir bitten dies bei der Bewerbung auf ein Panel zu berücksichtigen. Studierende und Menschen, die auf ein Soliticket angewiesen sind, werden für einem sehr viel niedrigeren Tagungsbeitrag teilnehmen können. Hier bemühen wir uns derzeit um die Einwerbung der entsprechenden Mittel.

Nähere Informationen ab September / Oktober 2025 auf www.genderhistory2026.de.

Frist für die Einreichung von Panel- und anderen Vorschlägen: 10. November 2025.

Formular zur Paneleinreichung

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an geschlechtergeschichte2026@uni-bielefeld.de.

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