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Bielefeld School of Education - BiSEd

Bielefelder Lehrer*innenbildung

© Wiebke Homann

Veranstaltungsarchiv

Programm im Wintersemester 2023/24

Mona Stets & Lea Walkenhorst, Tim Tibbe

(Fakultät für Erziehungswissenschaft)

Donnerstag, 16.11.2023 um 11 Uhr

Im Projekt InDigO wird in Kooperation mit sieben Hochschulen des Landes NRW untersucht, wie und unter welchen Voraussetzungen Lehrende in Lehramtsstudiengängen die über ORCA.nrw frei zugänglichen Ressourcen zu den Themen Inklusion und inklusive Medienbildung in ihre Lehre einbinden können. Inklusion und Digitalisierung bilden obligatorische Bestandteile des Lehramtsstudiums. Das Projekt zielt auf grundlegende, transferfähige Erkenntnisse über Gelingensbedingungen für eine neue „Kultur des Teilens“ von digitalen Ressourcen durch Dozierende und Studierende. Konkret werden für InDigO universitätsübergreifende Kooperationen, sogenannte „Learning Communities“, gebildet. Lehramtsstudierende bearbeiten die auf ORCA.nrw verfügbaren OER-Materialien zur Förderung von inklusions- und gleichzeitig digitalisierungsbezogenen Kompetenzen und entwickeln diese weiter. Wie diese Innovation in der Hochschullehre umgesetzt werden kann, welche Bedarfe es zu berücksichtigen gilt und welche Faktoren zu erfolgreichen Lernprozessen bei künftigen Lehrkräften beitragen, soll im Rahmen eines gestaltungs- und entwicklungsorientierten Forschungsansatzes für den Professionalisierungsbereich „Inklusion“ untersucht und in ein nachhaltiges Nutzungskonzept überführt werden.  Um die Vernetzung im Sinne einer Inklusions-Community zu stärken, dient dieser Impuls dazu, Ihnen einen Einblick in die (noch) projektinternen Strukturen zu bieten und über eine Verstetigung zu diskutieren.

Dr. Wiebke Fiedler-Ebke, Prof. Martin Heinrich 

(Fakultät für Erziehungswissenschaft)

Dienstag, 19.12.2023 von 15:00 - 16:00 Uhr

Im vorweihnachtlichen bi*digital Impuls wird hier die Transferstelle Bielefeld Bildung digital vorgestellt. Ihre Aufgabe ist es, die Transferaktivitäten der bundesweit agierenden BMBF-Verbundprojekte ComeMINT, ComeArts & ComeSport an der Universität Bielefeld zu bündeln. Die drei ComeNet-Verbünde haben zum Ziel, prototypische, fachlich fundierte und digitalisierungsbezogene Professionalisierungskonzepte für Lehrkräfte und Multiplikator*innen der jeweiligen Fachbereiche forschungsbasiert zu entwickeln und diese bundeslandübergreifend in das Fortbildungssystem der Länder zu transferieren. TraBBi_digital hat in diesem Zusammenhang zwei primäre Ziele:

Sie wird eine Vernetzung der fachbezogenen ComeVerbünde mit den Institutionen und Akteuren der Lehrkräftefortbildung in den Landesinstitutionen gestalten und befördern. Hierzu stellt sie Kontakte zu entsprechenden Institutionen und Personen her, vernetzt sich mit der Bundestransferstelle der Kompetenzzentrum des Verbundes lernen:digital und gestaltet Formate, in denen die entwickelten Konzepte auf ihre Einsetzbarkeit in Fortbildungskontexten der Länder beraten werden kann.
Die Gelingensbedingungen und systemischen Hindernisse im Zusammenhang mit der Kooperation von Hochschul- und Bildungssystem in den Blick zu nehmen, ist die zweite Aufgabe von TraBBi_digital. Dabei ist das Ziel, daraus Kriterien für die gute Einbindung von Hochschulen in die Lehrkräftefort- und Weiterbildung abzuleiten.

Die Konzepte und Vorgehensweisen sind dabei vielfältig und müssen sich den Entwicklungen der Verbünde und auch der Bildungslandschaft flexibel anpassen können.

Der Termin muss leider ausfallen. 

Dr. Claudia Mertens

(Fakultät für Erziehungswissenschaft)
Mittwoch, 24.01.2024 11 Uhr

Das Ziel dieses bi*digital Impulses ist es, eine im Rahmen des BMBF-geförderten Projekts ComeIn (Communities of Practice für eine Innovative Lehrerbildung) entwickelte Ressource vorzustellen, nämlich den digitalen Selbstlernkurs „Digitalität meets Inklusion“. Der Selbstlernkurs wurde von der CoP "Inklusion/Umgang mit Heterogenität" entwickelt und behandelt theoretische Konzepte zur Inklusiven Medienbildung sowie Erkenntnisse zur digitalen Barrierefreiheit. Zudem stellt er den Nutzen assistive Technologien heraus. Weiterhin werden das Universal Design for Learning sowie Good-Practice-Beispiele zum inklusiv-medialen Unterricht für die Lehrkräftebildung thematisiert.  Der Mehrwert der Ressource liegt darin, dass sie digitalisierungsbezogene Kompetenzanforderungen mit inklusionsbezogenen verknüpft, um zur Stärkung der Teilhabe in, an und durch digitale Medien beitzutragen.

Ziel ist, (angehenden) Lehrkräften Hilfestellung zur Abmilderung der digitalen Kluft zu geben, um perspektivisch den Zugang zu digitalen Medien für alle Schüler*innen zu ermöglichen. Im Rahmen des Impuls wird es Gelegenheit geben, den open-moodle Kurs selbst zu erproben. 

Sandra Müller-Tietz
(Projekt, ComeIn, Universität Bonn)
Mittwoch, 07.02.2024 von 11:00 - 12:00 Uhr

In diesem Workshop wird das im Rahmen des ComeIn-Projekts überarbeitete Projekt QVID der Abteilung für Didaktik der Geschichte der Universität Bonn vorgestellt. Das Projekt rückt das fachdidaktische Potenzial von in Forschungsdatenbanken frei verfügbaren, digitalisierten Quellebeständen abseits ausgetretener Pfade in den Vordergrund. Anhand von ausgewählten Beispielen loten die Teilnehmer*innen gemeinsam Einsatzmöglichkeiten für das historische Lernen in der Schule aus.

Laura Vöckel & Ahmad Asali

(Projekt ComeIn, Deutsche Sporthochschule Köln und RWTH Aachen)

20.02.2024 von 14:00 - 15:00 Uhr

Die systematische Spielanalyse im Tischtennis ist aufgrund der Schnelligkeit und Größe des Balls, unzureichender Kontraste und des gegenseitigen Verdeckens der Beteiligten herausfordernd. Die FG Physik an der RWTH Aachen hat in Zusammenarbeit mit dem Institut für Bewegungs- und Neurowissenschaft der DSHS Köln die Einsatzmöglichkeiten der Physikexperimentier-App phyphox untersucht, um Nutzungsszenarien für die Physik- und Sportlehre sowohl in der Hochschul- aber als auch der Schulpraxis abzuleiten. Die App ist kosten- und werbefrei für alle gängige Endgeräte erhältlich. Diese Analyse bietet eine anschauliche, datenbasierte Prüfung der Newton‘schen Mechanik an und gleichzeitig erleichtert die Aufgaben der Sportlehrkräfte bei Beurteilung einiger sportlichen Leistungen. Hierüber werden die durch den Aufprall eines Balls auf dem Tisch erzeugten Kräfte auf der Tischoberfläche zugänglich, die je nach Fähigkeit der Spieler:innen variieren. Dies wurde anhand der Daten von über 3000 Schlägen von Spieler:innen und über 1500 Schlägen von zwei Tischtennisrobotern demonstriert. Ein Python-Code wurde für automatisierte Analyse der Daten programmiert, so dass die Lehrkräfte mit wenigen Klicks die erste Ergebnisse am eigenen PC ablesen können.

Programm im Sommersemester 2023

Anna Donadell, Hendrik Haverkamp, Christian Vanell 

Dienstag, 25.04.2023 von 16:00-17:00 Uhr

ChatGPT ist in den Schulen eingeschlagen wie selten eine digitale Innovation zuvor. Einerseits gewinnt damit die Diskussion um neue Prüfungsformate plötzlich an Brisanz, andererseits bieten ChatGPT und Midjourney (Bild KI) zahlreiche Möglichkeiten für die eigene Unterrichtsplanung ("ChatGPT, differenziere diese Aufgabe für verschiedene Niveaus") und den Unterricht ("Erarbeite mit Hilfe von ChatGPT einen Dialog zwischen zwei historischen Figuren"). Der Impuls soll den eigenen Einsatz von KI-basierten Werkzeugen und die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen aus der Perspektive von drei Lehrkräften näher beleuchten. Damit wollen wir in einen Austausch über Lehr-Lernprozesse mit KI in Hochschule und Schule kommen.

Arash Haghani

(Universität Bielefeld)

Dienstag, 23.05.2023 von 10:00 - 11:00 Uhr

 

Künstliche Intelligenz revolutioniert das Bildungssystem.
Von personalisierten Lernmöglichkeiten bis hin zur automatisierten
Bewertung von Schüler*innen - KI hat das Potenzial, den Unterricht zu
verbessern und effektiver zu gestalten. Aber es gibt auch Bedenken: Wird
KI den Lehrer*innenberuf überflüssig machen? Was ist mit der Sicherheit
von Schüler*innendaten? In diesem Impuls-Vortrag werden wir die
Chancen und Risiken von KI im Bildungsbereich diskutieren und uns
darauf konzentrieren, wie wir KI verantwortungsvoll und ethisch nutzen
können, um das Beste für Schüler*innen und Lehrer*innen zu erreichen.

Juliane Ahlborn

(Universität Bielefeld, AG 9)
Montag, 12.06.2023 16:00-17:00 Uhr

Datendrang! Medienpädagogische Perspektiven auf den kreativen Umgang mit Daten und Machine Learning

Tagtäglich produzieren wir unvorstellbar große Datenmengen, die wir kaum noch erfassen oder relativieren können. Eben diese Daten werden von komplexen algorithmischen Systemen verarbeitet, die im öffentlichen Diskurs über Konzepte wie Künstliche Intelligenz (KI) und Machine Learning verhandelt und als Black Boxes mystifiziert werden, und fungieren als Grundlage für zahlreiche datengetriebene Entscheidungsprozesse – und das, ohne dass wir es bemerken oder der Verarbeitung zustimmen. Der Impulsvortrag „Datendrang!“ nimmt eine medienpädagogische Perspektive auf den kreativen Umgang mit Daten und Machine Learning ein und arbeitet in drei Schritten heraus, inwiefern kreative und spielerische Umgangsweisen für eine kritische Reflexion eben dieser Daten und ihre Wirkungszusammenhänge fruchtbar gemacht werden können. Im ersten Schritt wird der Datenbegriff konturiert, um darauf aufbauend den Zusammenhang mit Machine Learning herauszustellen. Daraus ergeben sich schließlich neue Herausforderungen für die schulische Bildung sowie die Medienpädagogik.

Matthias Kramer 
(Universität Duisburg-Essen, CoP informatische Grundbildung, ComeIn)
Mittwoch, 05.07.2023 von 14:00-15:00 Uhr

Soziale Netzwerke erfreuen sich bei Jugendlichen und Erwachsenen weiter großer Beliebtheit, ob zur Kommunikation mit Bekannten oder als Nachrichtenquelle. Diese Netzwerke leben davon, dass alle Nutzer*innen in großen Mengen Daten produzieren, die diese Netzwerke dann verwerten können. Passenderweise sind große Mengen an Daten auch der notwendige Treibstoff, der Algorithmen des Machine Learnings am Laufen hält, die wiederum Informatiksysteme wie ChatGPT, Midjourney oder MusicLM produzieren. Im Impulsvortrag wird ein kurzer Einblick in die Schnittmengen dieser beiden Bereiche der Sozialen Medien und KI aus Sicht der informatischen Bildung gegeben.

Programm im Wintersemester 2022/23

Dr. Andreas Heye & Lukas Janczik
(Universität Bielefeld, Kunst- und Musikpädagogik)
Donnerstag, 27.10.2022 von 11:00-12:00 Uhr

Im Präsenzseminar „It’s going to be fun“ – Musik im virtuellen Raum (eine Kollaboration der Fachbereiche Musikpädagogik und Kulturvermittlung) haben sich Studierende sowohl mit den ästhetischen als auch den technischen Aspekten von Musik bzw. Kunst im virtuellen Raum auseinandergesetzt und dabei nicht zuletzt auch die Aspekte der technischen Möglichkeiten in Hinblick auf Kulturelle Bildung, kulturelle Teilhabe sowie Inklusion eigenständig untersucht. In diesem Prozess standen die Exploration und Nutzung virtueller oder hybrider Formate und entsprechender Apps und Instrumente bzw. Geräte im Mittelpunkt. Einblicke in die Videodokumentation der Arbeitsgruppen in Bezug auf die kritische Auseinandersetzung mit TikTok, Actionbound, der VR-Musiksoftware beat saber sowie der kollaborativen Musikplattform bandlab sind Ausgangspunkt des Vortrags. ​​​​​​​

Marcel Beyer & Sedar Peker
(Universität Bielefeld, Didaktik der Sozialwissenschaften)
Mittwoch, 07.12.2022 von 16:15-17:15 Uhr

Kollaboratives Lernen und Arbeiten kann Studierenden die Chance einer intensiven und reflexiven Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Gegenstand bieten. Wie dies für die sozialwissenschaftliche Bildung gelingen kann und welche Lehren und Herausforderungen damit einhergehen, soll anhand der Erfahrung von zwei mit dem Tool miro-board durchgeführten Projekten gezeigt werden. Schließlich möchten wir mit Ihnen gemeinsam hieran diskutieren, wie das kollaborative Momentum weiter herausgestellt und für eine Bildung in einer digitalen Welt fruchtbar gemacht werden kann.

Denise Schmitz & Matthias Kramer
(CoP Informatische Grundbildung, Verbundprojekt ComeIn)
Mittwoch, 11.01.2023 von 14:00-15:00 Uhr

Wir leben in einer durch Digitalisierung geprägten Welt. Nicht erst seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie werden zunehmend Aufgaben im Alltag unter Zuhilfenahme digitaler Werkzeuge erledigt. Dabei wird der Begriff „Digitalisierung“ jedoch häufig mit verschiedenen Bedeutungen benutzt. Denn während „Digitalisierung“ für die einen das Einscannen von Arbeitsblättern und das anschließende Verschicken per E-Mail bedeutet, meinen andere damit vielleicht die Nutzung von Chatsystemen für den kollegialen Austausch oder das papierlose Büro. Hinter all den damit verbundenen Werkzeugen und Prozessen stecken jedoch Informatiksysteme, die wiederum das Ergebnis eines informatischen Modellierungsprozesses sind. Auch im Schul- und Unterrichtskontext kommen zunehmend digitale Prozesse und Informatiksysteme zum Einsatz. Möchten angehende Lehrkräfte auf die Welt von morgen vorbereitet sein, so ist es unabdingbar, dass sie Einblicke in die informatischen Prinzipien gewinnen, welche den Prozessen der Digitalisierung zugrunde liegen. Denn Digitalisierungsprozesse sind auch immer Informatisierungsprozesse. Gemeinsam mit der CoP Informatische Grundbildung/Digitalisierung als Lerngegenstand des Projekts „Communities of Practice NRW – für eine Innovative Lehrerbildung“ (ComeIn) wurden Materialien in Form flexibler Module entwickelt, die zurzeit in allen drei Phasen der Lehrkräftebildung erprobt werden. In diesem Impuls werden zwei der Modul-Entwickler*innen die Genese der einzelnen Module und deren Praxiserfahrungen vorstellen und über den Wert informatischer Bildung für alle mit Ihnen ins Gespräch kommen.

Prof. Dr. Martin Heinrich
(Universität Bielefeld, Fakultät für Erziehungswissenschaft)
Dienstag, 07.02.2023 von 14:00-15:00 Uhr

In einem groß angelegten Förderprogramm (über 200 Millionen Euro) wird das BMBF in den nächsten Jahren bundesweit agierende Digitale Kompetenzzentren für die Lehrer*innen(fort)bildung bzw. entsprechende „Transferstellen“ einrichten. Im digitalen Impuls sollen die Entwicklungen im Mehrebenensystem beschrieben und hierbei auch die aktuellen Empfehlungen aus dem Gutachten der SWK (i.e. der Ständigen Wissenschaftlichen Kommission der KMK) mit dem Titel „Digitalisierung im Bildungssystem: Handlungsempfehlungen von der Kita bis zur Hochschule“ (http://dx.doi.org/10.25656/01:25273) aufgegriffen und zur Diskussion gestellt werden. Abschließend soll diskutiert werden, welche Implikationen diese Entwicklungen für die Bielefelder Beteiligung am QLB-Projekt ComeIn (vgl. https://www.uni-due.de/comein/) haben und welche Perspektiven sich daraus mit Blick auf die Digitalisierungsstrategie für die Lehrer*innenbildung an der Universität Bielefeld (vgl. https://tinyurl.com/2p8mvz6f) ergeben.

Programm im Sommersemester 2022

Dr. Anne Wernicke
(Universität Bielefeld; CoP Deutsch als Zweitsprache/Sprachsensibler Fachunterricht im Verbundprojekt ComeIn)
Montag, 25.04.2022 von 11:00-12:00 Uhr

Gegenstand dieses Impulses ist eine Einheit aus dem M.Ed.-Seminar Sprachausbau in der Grundschule, in der die Studierenden die Einheiten Erste Musikinstrumente kennenlernen und Instrumentengruppen der an Grundschulen populären Web-Anwendung Anton sowie die Web-Anwendung DoReMix einer methodischen und didaktischen Analyse unterzogen. Dabei sollten v. a. Aspekte eines sprachsensiblen Fachunterrichts fokussiert werden. Zunächst werden die Lernziele der Seminareinheit vorgestellt, bevor einige Teile der Einheit selbst ausprobiert werden. Abschließend soll die Seminareinheit gemeinsam im Hinblick auf ihre Zielsetzung kritisch reflektiert und Ideen zur Überarbeitung zusammengetragen werden.

! ACHTUNG: Damit wir praktisch arbeiten können, benötigen Sie ein Nutzerkonto bei https://anton.app/de/. (Das ist innerhalb weniger Minuten angelegt; außer irgendeiner E-Mail-Adresse bedarf es keiner Ihrer personenbezogenen Daten.) Stellen Sie bitte auch sicher, dass Ihr Web-Browser die Seite https://klangkiste.wdr.de/#/ korrekt anzeigt.

Frank Homp
(Universität Bielefeld, Zentrum für Lehren und Lernen)
Dienstag, 31.05.2022 von 10:00-11:00 Uhr

Was ist dieses OER? Wo kommt das her? Was sollen wir damit? Und was bitte ist ORCA.nrw?

Diese und andere Fragen stellt sich die eine oder andere vielleicht, wenn diese 3 Buchstaben mal wieder über irgendeinen Kanal auftauchen. Vielleicht aber auch nicht. Fakt ist, dass Open Educational Resources (OER) in der deutschen (Hochschul-)bildungslandschaft angekommen sind. Schon? oder Erst? ist hierbei eine Frage, die man sich stellen könnte, denn den Begriff gibt es eigentlich schon seit nun mehr 20 Jahren. Trotzdem ist es nach wie vor keine Selbstverständlichkeit, auf Anhieb ein Bild von dem, was OER sind und was sie für die Bildung bedeuten können, zu haben.

Mit seinem Beitrag möchte Frank Homp ein wenig dazu beitragen. Hierbei geht er auf die 3 Fragen ein und versucht, einen Spagat aus Allgemeinwissen zu OER und zu ORCA.nrw (dem Online-Portal rund um digital gestütztes Lehren und Lernen an Hochschulen) und einer etwas differenzierteren Betrachtung des Themas hinzubekommen, um einerseits in das Thema einzuführen und andererseits Stoff für Diskussionen zu bieten…auch über ORCA.nrw.

Sehr interessiert ist er hierbei an konkreten Erfahrungen aller Art im Umgang mit OER entlang des gesamten OER-Lifecycles aus dem Publikum, welche ein Bild davon vermitteln, wie OER in der Hochschulbildung gelebt wird oder eben auch nicht.

Sollten Ihnen bestimmte Themen auf der Seele brennen, die Sie Bi*digital-Impuls besprochen wissen wollen, können Sie sich im Vorfeld bereits gerne via frank.homp@uni-bielefeld.de an Herrn Homp wenden.

Über den Referenten: Frank Homp ist die ORCA.nrw Netzwerkstelle an der Uni Bielefeld und agiert vom Zentrum für Lehren und Lernen (ZLL) aus als Botschafter und Berater für das Thema OER und digitale Lehre, sowohl innerhalb der Uni als auch als Teil des ORCA Netzwerkes zwischen den Hochschulen in NRW.

Dr. Janina Reinhardt & Thorben Wietfeldt
(Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft)
Mittwoch, 15.06.2022 von 16:00-17:00 Uhr

Um sich an einen neuen Lerngegenstand anzunähern, sehen sich viele Lernende Erklärvideos an. Auch einige Lehrende verweisen auf gute Erklärvideos oder integrieren diese sogar direkt in ihren Unterricht. Erklärvideos sind somit (nicht erst seit der COVID19-Pandemie) zu einem festen Bestandteil unserer Lehr-Lern-Kultur geworden.

Besonders wichtig erscheint diese Erkenntnis für angehende Lehramtsstudierende, da sie sich somit auch im Rahmen ihrer Professionalisierung mit Erklärvideos als Medium/Textsorte auseinandersetzen sollten. Auch für fachwissenschaftliche Studierende gibt es aber viele gute Gründe, eine aktive Auseinandersetzung mit Erklärvideos zu fördern: Neben Medien- und Präsentationskompetenzen lassen sich so auch Fachinhalte und Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens schulen. Eine Möglichkeit, dies zu erreichen, ist die Erstellung und Besprechung eigener Medienprodukte.

Aber wie lässt sich die Produktion von Erklärvideos in den Studienalltag integrieren? Und wie kann man Studierende dabei anleiten und unterstützen?

In diesem Impuls möchten wir Ihnen zeigen, wie die romanistische Fachdidaktik diese beiden Fragen beantwortet. Insbesondere möchten wir Ihnen die Ergebnisse des 2020 durch den Qualitätsfonds für die Lehre geförderten Projekts Du weißt nicht wie? Ich zeig's dir! Erklärvideos erstellen (lassen) vor- und zur Diskussion stellen. 

Dr. Lea Schulz
(Institut für Qualitätsentwicklung für Schulen in Schleswig-Holstein)
Mittwoch, 22.06.2022 von 10:00-11:00 Uhr

Digitale Medien und Inklusion (#Diklusion) ergeben gemeinsam gedacht einen zeitgemäßen Unterricht in heterogenen Lerngruppen, der von passgenauem Unterricht durch Individualisierung und Kooperation der Lernenden geprägt ist. Diklusion bietet vielfältige Chancen und Möglichkeiten für den Unterricht mit einer heterogenen Schülerschaft. Es wird ein Lehramtsseminar vorgestellt, das nicht nur digitale Meiden im eigenen Lernprozess an der Universität im hybriden Setting integriert, sondern die Studierenden über digitale kollaborative Unterrichtsplanung die agile Methodik des vernetzen Arbeitens erproben können und gleichzeitig durch die Kooperation mit der Grundschule Wanderup kreative Medienproduktionen unter dem Gesichtspunkt der Diklusion durchführen und im Anschluss reflektieren können. Das Konzept wird dargelegt und zur Diskussion gestellt. 

Hier ist die Präsentation aus dem Impuls verlinkt.

Moritz Knurr
(Universität Paderborn, Zentrum für Informations- und Medientechnologien)
Mittwoch, 20.07.2022 von 11:00-12:00 Uhr

Wikis sind in Moodle eine vollkommen alltägliche Aktivität, die jede:r schon gesehen hat. Allerdings zeigt sich in der Lehre, dass es eher selten eingesetzt wird. Das Problem dabei ist häufig der Inhalt und weniger die technische Infrastruktur: Wie starte ich ein Wiki? Ist es nicht zu aufwändig, so viel Informationen darin aufzuarbeiten? Was ist eigentlich wirklich wichtig? Lesen meine Studierende das überhaupt? Dabei stellt sich die (Folge-)Frage, warum eigentlich alles von Seiten des Dozenten / der Dozentin kommen muss. Warum können nicht ‚einfach‘ die Studierenden für den Inhalt sorgen?

In dem Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Paderborn wird bereits seit einigen Jahren die Aktivität Wiki eingesetzt. Dabei ist die Inhaltsproduktion an die Studierenden weitergegeben worden; mit Erfolg. Anstelle von Protokollen zu einzelnen Vorlesungssitzungen schreiben die Studierenden in Gruppenarbeit an einem Wiki-Artikel. Dabei sind nur die Themen der jeweiligen Sitzung vorgegeben, der Inhalt wird von den Studierenden selbst formuliert. 

Über die Potenziale, Möglichkeiten, Hürden und Probleme dieses speziellen Wikis wird in dem Impulsvortrag informiert. Im Anschluss daran können weitere Fragen zu diesem Beispiel gestellt oder auch über die Adaption dieser Idee auf die eigene Lehrveranstaltung nachgedacht werden.

Programm im Wintersemester 2021/22

Alexandra Krebs
(Universität Paderborn/ Fakultät für Kulturwissenschaften)
Dienstag, 26.10.2021 von 14:00-15:00 Uhr

In Zusammenarbeit mit der Qualitäts- und UnterstützungsAgentur – Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen (QUA-LiS NRW), der Universität Paderborn und dem Hauptarchiv der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel in Bielefeld wurde eine neue Version der „App in die Geschichte“ entwickelt. Die App ermöglicht forschend-entdeckendes Lernen in Kooperation mit außerschulischen Lernorten in einer digitalen Lernumgebung und verfolgt dadurch u.a. den Anspruch einer grundsätzlichen Offenheit historischen Lernens.

Der Impuls gibt zunächst Einblicke in die theoretischen Grundlagen sowie die Konzeption der App und stellt diese im zweiten Teil anhand erster Ergebnisse der empirischen Studie zum Nutzer*innenverhalten zur Diskussion.

Moderation: Dr. Anne Wernicke

Jana-Kim Buschmann & Annkathrin Wenzel
(Fakultät für Biologie)
Donnerstag, 18.11.2021 von 15:00-16:00 Uhr

Mit Beginn der Corona-Pandemie musste das Schüler*innenlabor teutolab-biotechnologie schließen. Diese Schließung hält bis heute an. Um Schüler*innen trotz Schließung einen authentischen Einblick in die Laborarbeit und das Bearbeiten lebensweltbezogener biologischer Themen zu ermöglichen, wurden verschiedene Online-Kurse entwickelt. Die 4-stündigen praxisnahen Kurse werden mittels Zoom begleitet. Die Schüler*innen erarbeiten sich in den verschiedenen Angeboten die Theorie mittels interaktiver Inhalte. Außerdem experimentieren sie mit Hilfe interaktiver Videos in einem virtuellen Labor oder bearbeiten phylogenetische Fragestellungen mit Hilfe einer Software in Break-Out-Sessions. Die Experimentierschritte werden live aus dem Labor heraus demonstriert.
Über dieses begleitete Angebot hinaus wurden auch Selbstlern-Angebote entwickelt, die individuell oder im Klassen-/Kursverband ohne Begleitung durch das teutolab-biotechnologie durchgeführt werden können.
Alle interaktiven Inhalte wurden mittels der Software H5P erstellt. Die Veröffentlichung der Angebote erfolgte über eine externe, extra für das Online-Angebot angelegte Seite mit Hilfe des Content-Management-Systems (CMS) Wordpress. Hier können Sie sich einen Überblick verschaffen: https://teutolabbiotechnologie-online.de/

Moderation: Dr. Nicole Valdorf

Cedric Lawida & Janna Gutenberg
(Mercator-Institut für Sprachförderung der Universität zu Köln, Verbundprojekt ComeIn)
Donnerstag, 09.12.2021 von 11:00-12:00 Uhr

In diesem Impulsvortrag stellen wir ein Projekt vor, das im Rahmen der Community of Practice Deutsch als Zweitsprache die Erweiterung des Methodenpools (Mercator-Institut) um digitale Umsetzungsmöglichkeiten anstrebt. Die dabei entstehenden digitalen Produkte (Dashboards) entwickeln Studierende in Projektphasen eines zu diesem Zwecke gestalteten Seminars. Somit ist das Vorhaben sowohl der digitalisierungs-und sprachbildungsbezogenen Kompetenzerweiterung der Studierenden als auch der Veröffentlichung der Ergebnisse als offenes Bildungsmaterial dienlich. Unser Vortrag gibt Einblicke in die Konzeption der Dashboards und die Inhalte des Seminars. In einer Diskussionsphase erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, Potenziale und Grenzen des Projekts sowie Anknüpfungspunkte an die eigene Lehre zu reflektieren. 

Moderation: Dr. Anne Wernicke

Philip Karsch & Anna-Maria Kamin
(Fakultät für Erziehungswissenschaft)
Montag, 17.01.2022 von 12:00-13:00 Uhr

Angesichts gesellschaftlicher Transformationsprozesse und zunehmend unübersichtlicher Kommunikations- und Informationsströme gelten kritisches Denken und Problemlösen (critical thinking), Kommunikation, Kooperation sowie Kreativität und Innovation als wesentliche Schlüsselkompetenzen für das 21. Jahrhundert. Komplexe Fragestellungen bedürfen einer Betrachtung aus verschiedenen Blickwinkeln, um unterschiedliche Positionen und (auch ungewöhnliche) Lösungsansätze zu erarbeiten, auszutauschen und gemeinsam gegeneinander abzuwägen. Diese Kompetenzen können in der Hochschullehre in ausgezeichneter Weise über didaktisch strukturierte Diskussionsformate gefördert werden. Das pandemiebedingte Distance Learning hat offengelegt, dass interaktive und diskussionsanregende Methoden und Tools in Learning-Management-Systemen wie Moodle noch unausgereift sind, da Diskussionsforen, Kommentarfunktionen oder auch Etherpads den Ansprüchen an einen diskursiven Austausch aus technischer und didaktischer Sicht nur unzureichend nachkommen. Daran setzt das Moodle-PlugIn DisKurs an, dass unter Mitarbeit eines Teams der AG9 der Fakultät für Erziehungswissenschaft entwickelt wurde. Die Aktivität fokussiert eine Partizipation der Lernenden an einem mehrschrittigen Diskussionsprozess, in dem Fragestellungen in Gruppen online diskutiert und abgewogen werden. In vier Schritten erarbeiten die Studierenden – zunächst alleine und dann in Gruppen – eine gemeinsame Position zu einer gewählten Fragestellung, in der alle erwogenen Alternativen und deren Begründungen mit einbezogen sind. Das didaktische Setting ermöglicht es, dass sich alle Studierenden am Seminardiskurs beteiligen (müssen). Im Beitrag wird die Aktivität vorgestellt sowie Einsatzmöglichkeiten in der hochschulischen Lehre diskutiert.

Moderation: Dr. Andreas Heye

Programm im Sommersemester 2021

Simon Immes, Anne Reh & Dr. Melanie Basten
(Fakultät für Biologie/ Fakultät für Erziehungswissenschaft)
Mittwoch, 19.05.2021 von 15:00-16:15 Uhr

mit einem Kommentar von Prof. Dr. Ulrich Gebhard (Universität Hamburg/ Universität Bielefeld)

In dem Impuls wird die kostenlose browserbasierte Lernumgebung NaveL, in der Kindern 4. Klassen die Möglichkeit gegeben wird, menschliche Einflüsse auf die Natur genauer kennenzulernen, vorgestellt. Im Rahmen einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung sollen in dieser Selbstlerneinheit Umweltwissen aufgebaut und menschliche Einflüsse auf die Ökosysteme Wald und/oder Moor virtuell beobachtet werden. Die Selbstlernumgebung war ursprünglich als Interventionsstudie an außerschulischen Lernorten und im Sachunterricht geplant. Die zur Durchführung der Studie eingestellte Hilfskraft hat eigeninitiativ damit begonnen, die Lerneinheit zu programmieren, nachdem 2020 klar wurde, dass es keine Aussicht auf Datenerhebungen im Feld gibt. Wir evaluieren die Lernumgebung hinsichtlich Naturverbundenheit, einem starken Prädiktor von Umwelthandeln, und Interesse. Die Erhebung findet innerhalb des Programmes statt. Lehrkräfte können in der Lernumgebung den Lernfortschritt ihrer Schülerinnen und Schüler einsehen und zwischen zwei Schwierigkeitsgraden beim Wissenserwerb wählen. Wir erweitern die Lernumgebung nach und nach mit differenzierenden Maßnahmen, um alle Kinder zu erreichen.

Moderation: Dr. Anne Wernicke

Dr. Andreas Heye
(Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft/ ComeIn)
Freitag, 04.06.2021 von 15:00-16:00 Uhr

In der Community of Practice Kunst/Musik wurde ein Workshopkonzept zum Thema „Hören im Musikunterricht“ entwickelt. In diesem Workshop mit dem Titel „Erlebnis Hören: Musikrezeption im Unterricht unter Einbindung digitaler Medien“ haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, neue Zugangsweisen des Hörens von Musik durch den Einsatz von Augmented Reality Apps zu erproben und deren Potential für den eigenen Musikunterricht zu reflektieren. Der Vortrag gibt Einblicke in den Aufbau und die Inhalte des Workshops und eröffnet Diskussionsfragen zu den Möglichkeiten und Grenzen derartiger Tools für den Musikunterricht.

Moderation: Dr. Anne Wernicke

Jana-Kim Buschmann & Annkathrin Wenzel
(Fakultät für Biologie)
Mittwoch, 16.06.2021 von 15:00-16:00 Uhr

In diesem Impuls wird das neukonzipierte Seminar „Medienkompetenzen im Biologieunterricht“, welches durch den Qualitätsfond für die Lehre gefördert wird, vorgestellt. In diesem Seminar werden in Anlehnung an den Medienkompetenzrahmen NRW die Medienkompetenzen angehender Lehrkräfte geschult, mit dem Ziel, dass sie diese später bei ihren Schüler*innen fördern können. Diese Medienkompetenzen sind unter anderem die Anwendung digitaler Werkzeuge, die kritische Auseinandersetzung mit Informationen, Umgang mit den Gefahren des Internets und informatisches Grundwissen. Die einzelnen Kompetenzen werden anhand konkreter biologischer Beispiele behandelt. Auch ein Exkurs in die Mediendidaktik findet statt.
Ein Übertrag auf andere Fachdidaktiken ist mehr als denkbar und wird angestrebt. 
Die Studierenden entwickeln im Rahmen des Seminars Unterrichtsmaterial für den Biologieunterricht, welches die Medienkompetenzen von Schüler*innen schulen und im Sinne der Open Educational Resources online zur Verfügung gestellt werden soll. Auch hier wird eine Sammlung, die über den Biologieunterricht hinausgeht, angestrebt.
Das Seminar wird hinsichtlich der Theory of Planned Behaviour (Fishbein & Ajzen) evaluiert.

Moderation: Nicole Valdorf

Franziska Schaper & Mona Stets
(Fakultät für Erziehungswissenschaft)
Donnerstag, 01.07.2021 von 16:00-17:00 Uhr

In dem Projekt inklud.nrw (Beginn 2020) wird eine kohärente Online-Lehr-/Lernumgebung für die universitäre Lehrer:innenbildung entwickelt, die sowohl den Erwerb von digitalisierungsbezogenen (KMK 2016, Medienberatung NRW 2020) als auch inklusionsorientierten (LABG 2018) Kompetenzen ermöglicht. Eine Sammlung an bereits bestehenden Kinderportraits wird dabei durch kreative und innovative digital unterstützte Aufgaben und Materialien ergänzt und soll zukünftig als Open Educational Resource auf dem Landesportal ORCA (Open Resources Campus NRW) zur Verfügung gestellt werden. In dem Vortrag sollen sowohl theoretische Überlegungen der Entwicklung des Online-Lehr-/Lernsettings präsentiert als auch ein Einblick in die bereits erstellten Lehr-/Lernmaterialien gegeben werden. Ausgehend von den Zielen des Projekts inklud.nrw schließt eine Diskussion über die Verknüpfung der Förderung von digitalisierungs- und inklusionsbezogenen Kompetenzen sowie die beispielhafte Umsetzung bei inklud.nrw an.

Moderation: Dr. Claudia Mertens

Prof. Dr. Stephan Hußmann
(TU Dortmund, Fakultät für Mathematik)
Freitag, 16.07.2021 von 11:00-12:00 Uhr

Im Vortrag wird die Entwicklung fachdidaktischer Kriterien für Erklärvideos für das Mathematik-Lernen diskutiert. Die zahlreichen Erklärvideos, wie sie z. B. auf YouTube zu finden sind, beschäftigen sich überwiegend mit Rechenfertigkeiten, weniger mit konzeptuellen Wissenselementen. Mit Hilfe konsolidierter fachdidaktischer Prinzipien (u.a. kognitive Aktivierung und Sinnstiftung) wird ein Kriterienkatalog für aktivierende und verstehensorientierte Erklärvideos entwickelt, die konzeptuelle Wissensentwicklung in unterschiedliche Kernprozessen (Erkunden, Ordnen, Vertiefen) verfolgen. Erste Konzepte wurden in einer Lehrveranstaltung der TU Dortmund unter der Fragestellung, wie diese Kriterien für Videos zu spezifizieren sind, beforscht. Im Vortrag werden erste Erkenntnisse aus der Erhebung präsentiert und mögliche Gelingensbedingungen für Videos diskutiert.

Moderation: Dr. Melanie Basten

Programm im Wintersemester 2020/21

Prof. Dr. Martin Heinrich & Arash Haghani
(Fakultät für Erziehungswissenschaft/ BiProfessional)
Freitag, 30.10.2020 von 12:00-14:00 Uhr

In einem Impulsvortrag wird ein Einblick in die derzeitigen Strategien der BiSEd zur Digitalisierung in der Lehrer*innen-bildung gegeben. Hierbei werden zentrale Ausgangspunkte, Ziele und Handlungsfelder dargestellt und zentrale Herausforderungen exemplarisch anhand der Konzeptionalisierung der Rollen der Nutzer*innen des Portals für die Lehrerbildung diskutiert. Diese müssen hierfür professionstheoretisch gleichzeitig als Lehrende und Lernende gefasst werden.

Moderation: Dr. Andreas Heye

Julia Schweitzer
(BiSEd/ BiProfessional)
Dienstag, 17.11.2020 von 16:00-17:00 Uhr

Vorgestellt wird eine Moduleinheit im LernraumPlus, die Studierende für Wahrnehmungsprozesse und -fehler beim Beobachten schulischer Praxis sensibilisiert. Die Evaluation deutet darauf hin, dass das Modul von vielen Studierenden als bedeutsam erachtet wird. Ursprünglich entwickelt für die Vorbereitung auf die erste schulische Praxisstudie, kann das Modul auch von Lehrenden im Rahmen anderer Praxisphasen genutzt werden. Gemeinsam können verschiedene Adaptionsmöglichkeiten für die eigene Lehre diskutiert werden.

Moderation: Nicole Valdorf

Prof. Dr. Martin Heinrich & Arash Haghani
(Fakultät für Erziehungswissenschaft/ BiProfessional)
Donnerstag, 03.12.2020 von 15:00-16:00 Uhr

Im Rahmen der partizipativen Softwareentwicklung des Bielefelder Portals zur Lehrer*inenbildung wurden mit Hilfe von Prototyping „User Studies“ durchgeführt. Hier zeigten sich bspw. generationsspezifische Varianzen hinsichtlich der Frage, was eine „intuitive Benutzerführung“ sein könnte. Divergierende Ansprüche an Responsivität offenbaren dabei allerdings auch tiefer liegende professionsspezifische beliefs. Hieran schließen sich Fragen der professionstheoretischen Adressierung an. Unterschiedliche User-Bilder von Lernenden oder Lehrenden zeigen sich bspw. an der im digitalen System geronnenen Vorstellung von „Unterrichtsführung“: Ist adaptives Lernen erwünscht oder direktive Instruktion vorherrschend? Theoretisch erklären lassen sich diese hochschuldidaktisch auf unterschiedlichen Wegen (bspw.  konstruktivistisch, struktur-theoretisch etc.). 

Moderation: Dr. Melanie Basten

Stephanie Falkenstern, Désirée Präg & Anika Zörner
(Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft)
Montag, 14.12.2020 von 13:00-14:00 Uhr

Im Rahmen des Vortrages wird die digitale asynchrone Umsetzung des Seminars ›Deutsch als Zweitsprache im Fachunterricht in der Sekundarstufe‹ im Sommersemester 2020 auf Basis des LernraumPlus vorgestellt. Dabei sollen der Aufbau des LernraumPlus im Allgemeinen und die eingesetzten Aktivitäten und Materialien im Besonderen vorgestellt und die teils sehr unterschiedliche Nutzung und Inanspruchnahme durch die Studierenden diskutiert werden. 

Neben allgemein organisatorischen Strukturen zu Seminarplänen, Seminarliteratur sowie Informationen zur Modulabschlussprüfung wurden im LernraumPlus interaktive Aktivitäten angelegt, die sowohl zur Vertiefung der Seminarinhalte durch die Studierenden als auch zur Aufbereitung der Seminarinhalte durch die Lehrenden Anwendung fanden. Die Vorstellung der einzelnen Aktivitäten soll dabei durch die Seminarevaluation der Studierenden als auch der Lehrenden ergänzt und die jeweiligen Potenziale und Grenzen diskutiert werden.

Moderation: Anne Wernicke

Moderation: Anne Trapp
(Bielefeld School of Education)
Donnerstag, 14.01.2021 von 14:00-17:00 Uhr

Im Rahmen der Reihe wird ein digitales Barcamp zum Thema „Digitale Lehre in der Lehrer*innenbildung“ veranstaltet. 

Zunächst wird es einen kurzen Input geben, in dem das Format Barcamp näher erläutert wird. Es braucht also keine Vorerfahrung.

Im Anschluss soll es dann hintereinander zwei kurze Workshop Slots à 30-40 Minuten geben, bei denen parallel mehrere Sessions angeboten werden können. Jede Session setzt sich zusammen aus einem kurzen Impuls (ca. 5-10 Minuten) und der anschließenden Diskussion. 

Angedacht ist, dass wir gemeinsam über Themen wie Studierendenaktivierung, Möglichkeiten neuer Prüfungsformate, veränderte Seminarstrukturen, (neue) Arbeitsformen oder auch unterschiedliche Einstiege in das digitale Semester ins Gespräch kommen. Gleichzeitig soll es die Möglichkeit geben, gemeinsam die Semester digitaler Lehre zu reflektieren und zu überlegen, was davon in die Präsenzzeit übertragen werden soll. 

Das Format Barcamp ist eine Ad hoc-Konferenz. Dabei wird das Programm zu Beginn der Veranstaltung von allen Teilnehmer*innen gemeinsam erstellt. Alle, die ein Thema vorstellen oder diskutieren möchten, können dies im Rahmen eigener spontaner Workshops – auf dem Barcamp werden sie Sessions genannt – tun. Dazu braucht es keine Präsentation oder ein ausgefeiltes Konzept, sondern es reicht bereits eine Fragestellung, eine These oder vielleicht ein digitales Produkt.

Wer gerne mitmachen möchte und vielleicht auch schon eine Idee für einen Impuls hat, kann sich sehr gerne an das Veranstaltungsteam wenden: bidigital-impulse@uni-bielefeld.de und/oder das Padlet nutzen.

 

Nele Sonnenschein & Prof.in Dr. Anna-Maria Kamin 
(Fakultät für Erziehungswissenschaft)
Freitag, 05.02.2021 von 12:00-13:00 Uhr

Der Einsatz von digitalen Medien stellt im Hinblick auf die Anforderungen an Inklusion in der Schule in didaktischer und technischer Hinsicht eine große Herausforderung dar. In diesem Zusammenhang ergibt sich insbesondere die Frage, wie heterogenen Lern- und Leistungsvoraussetzungen flexibel begegnet und allen Lernenden Zugang an und durch Medien ermöglicht werden kann. Dieser Frage möchte der Vortrag exemplarisch anhand der Gestaltung der (Online-)Lernplattform Moodle nachgehen. Es sollen mediendidaktische Leitlinien vorgestellt und sowohl aus technischer Perspektive als auch mit Blick auf die Gestaltung von Lerninhalten und -aufgaben diskutiert werden.

Moderation: Dr. Claudia Mertens

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