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    Bielefelder Lehrer*innenbildung

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Berufsfeldbezogene Praxisstudie

Hier finden Sie die Ansprechpersonen für die BPSt in den Fächern.

Ziele

Die Praxisstudie zielt darauf ab, durch Forschendes Lernen im Zusammenspiel von Theorie und Praxis die ersten theoriegeleiteten berufsrelevanten Erfahrungen aus der Orientierenden Praxisstudie mit Eignungsreflexion zu vertiefen und zu erweitern. In diesem Sinne werden in einem dem Ausbildungsstand angemessen anspruchsvollerem Rahmen erneut die eigene Berufswahlentscheidung und Kompetenzentwicklung vor dem Hintergrund der Erkundung des Berufsfeldes reflektiert.

Modulare Verankerung

Die Berufsfeldbezogene Praxisstudie (BPSt) im fortgeschrittenen Bachelorstudium ist modular im bildungswissenschaftlichen Studium verankert. Sie ist Teil der Module 25-BiWi-BPSt Berufsfeldbezogene Praxisstudie für die Lehrämter G, HRSGe und Gym/Ge bzw. 25-BiWi-BPSt-ISP Berufsfeldbezogene Praxisstudie Diagnostik und Förderung für das Lehramt G ISP.

Auslaufend sind die Module: Berufsfeldbezogene Praxisstudie Diagnostik und Förderung (Modul 25-BiWi11 für die Lehrämter G und G ISP) bzw. Berufsfeldbezogene Praxisstudie Erziehen und Unterrichten (Modul 25-BiWi5 für die Lehrämter HRGe und Gym/Ge).

Auch wenn die Berufsfeldbezogene Praxisstudie modular im bildungswissenschaftlichen Modul verortet ist, wird sie allerdings wesentlich von den Unterrichtsfächern organisiert, durchgeführt und begleitet.

Die BPSt ist daher in der Regel entsprechend des gewählten Lehramts zu absolvieren:

  • Lehramt G und G ISP: Praxisstudie im Schwerpunktfach
  • Lehramt Gym/Ge: Praxisstudie im Kernfach
  • Lehramt HRSGe: Praxisstudie entweder im Fach 1 oder im Fach 2
Ablauf / Organisation

Die Berufsfeldbezogene Praxisstudie als Verknüpfung von Theorie und Praxis umfasst eine die Praxisphase vorbereitende und/ oder begleitende (fachdidaktische) Veranstaltung sowie eine außerschulische bzw.  schulische Praxisphase, die einem mind. vierwöchigen Praktikum entspricht. Die Praxisstudie kann als Tages-, Projekt oder Blockpraktikum durchgeführt werden. Die Präsenzzeiten am Praktikumsort variieren dabei in Abhängigkeit der konkreten Praxisformate und Lehr-Lernorte. Ebenso variieren die Anteile von Kontaktzeit und Selbststudium zur Vorbereitung, Begleitung und Reflexion je nach angebotenem Format. Alle Praxisstudienformate haben jedoch einen Gesamtworkload von 120 Stunden.

Praxisstudienformate sind z. B.:

  • Außerschulische Praxis
  • Individuelle Förderung
  • Ganztag
  • Internationalisierung
  • Schulentwicklung

Die Entscheidung über Formate, Lehr-Lernorte und Durchführungsart treffen die Fächer anhand der konkreten Veranstaltungsangebote zur Berufsfeldbezogenen Praxisstudie!

Praktikumsplätze für die Praxissphase

Außerschulische Praxisphasen:

Die Einwerbung der Praktikumsplätze erfolgt über das Fach bzw. die Lehrenden oder die Studierenden selbst.

Schulische Praxisphasen:

Als Ausnahme sind schulische Praxisphasen zugelassen, die im besonderen Interesse der Schulen an einer praktischen Unterstützung durch Studierende liegen bei zugleich gegebenen besonderen Lernmöglichkeiten für Studierende. Hier gibt es in der Regel bereits spezifische Kooperationen mit Schulen. Die Einwerbung der Praktikumsplätze erfolgt daher durch das Fach bzw. die Lehrenden. Eine direkte Einwerbung und/ oder Organisation von schulischen Praktikumsplätzen durch die Studierenden selbst ist daher nicht vorgesehen.

Praxisphase im Ausland:

Die Praxisphase im Ausland kann schulisch oder außerschulisch durchgeführt werden. Obligatorisch ist der Besuch eines fächer- und lehramtsübergreifendes Seminars zur Vorbereitung und Begleitung. Weitere Informationen finden Sie hier.