
Ein Schatz aus Worten: Zur Wortschatzarbeit im inklusiven Mathematikunterricht der Grundschule
Amelie Vogler & Kerstin Gerlach
Der Workshop thematisierte die besondere Rolle präzise definierter Fachbegriffe im Mathematikunterricht und beleuchtete den individuellen Prozess der Begriffsbildung bei Kindern. Anhand konkreter Beispiele zur Wortschatzarbeit wurde gemeinsam reflektiert, wie sprachsensibler Mathematikunterricht gestaltet werden kann, um alle Lernenden gezielt zu fördern und einzubinden.
Förderung von rechenschwachen Kindern im Übergang von der Grundschule zur Sekundarstufe 1
Andrea Peter-Koop
Der Workshop vertiefte die Inhalte des Hauptvortrags und fokussiert zentrale Schwierigkeiten rechenschwacher Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 3 bis 6. Anhand konkreter Förderformate wurden insbesondere die Ablösung vom zählenden Rechnen sowie die Entwicklung eines tragfähigen Stellenwert- und Operationsverständnisses praxisnah erarbeitet.
DiToM-Screening: Förderorientierte Diagnostik im Mathematikunterricht der Sekundarstufe 1
Léon Brings & Michael Kleine
Im Workshop stand der Einsatz diagnostischer Screeninginstrumente in den Jahrgangsstufen 5, 7 und 9 im Mittelpunkt. Nach einer kurzen theoretischen Einführung in die mathematikdidaktische Diagnostik wurrden Durchführung und Auswertung des DiToM-Screenings exemplarisch vorgestellt sowie Perspektiven für die Weiterarbeit mit den Ergebnissen diskutiert. Weitere Informationen finden Sie auf dieser Website.
Mathematik und Umwelt: Modellierung von CO2-Emissionen im Unterricht
Patrick Bulthaup & Tomma Jetses
Im Workshop wurde erarbeitet, wie Tabellenkalkulationsprogramme (z. B. Excel) zur mathematischen Modellierung des eigenen CO₂-Fußabdrucks im Unterricht eingesetzt werden können. Anhand eines entwickelten CO₂-Rechners wurden zentrale Modellierungsschritte, die zugrunde liegende Mathematik sowie die Auswahl geeigneter Daten praxisnah erprobt und reflektiert.
Das Konfidenzintervall verständnisorientiert erarbeiten
Daniel Frohn
Vor dem Hintergrund des neuen Kernlehrplans in NRW, der im Leistungskurs die Behandlung von Konfidenzintervallen anstelle von Hypothesentests vorsieht, wurden in diesem Workshop verständnisorientierte Zugänge zur Einführung des Konfidenzintervalls vorgestellt. Die Teilnehmenden führten Zufallsexperimente durch, erproben GeoGebra-Applets zur Veranschaulichung und reflektieren Chancen sowie Herausforderungen der unterrichtlichen Umsetzung..
Künstliche Intelligenz im Mathematikunterricht
Valentin Katter
Der Workshop bot eine Einführung in die Funktionsweise von ChatGPT und beleuchtete das Potenzial von Large Language Models für den Mathematikunterricht. Neben einem Überblick über deren mathematische Fähigkeiten standen praxisnahe Anwendungsszenarien im Schulalltag im Fokus, die in einem fobizz-Klassenraum erprobt und hinsichtlich ihrer Chancen und Herausforderungen reflektiert werden.
Spielerisch Gespräche anregen
Valentin Katter, Matthias Knippers & Léon Brings
Ausgehend von der Leitidee „Wer spielt, der lernt!“ beleuchtete der Workshop das Spielen im Mathematikunterricht aus einer praxisorientierten Perspektive und diskutiert dessen Chancen und Grenzen. Ein besonderer Fokus liag darauf, wie spielerische Aktivitäten das mathematische Kommunizieren fördern und gezielt zur Differenzierung eingesetzt werden können.
Gewinnbringender Einsatz von GeoGebra zur Stärkung der Basiskompetenzen
Konstantin Runte & Armin Schäfers
Der Workshop zeigte, wie GeoGebra zur gezielten Förderung mathematischer Grundkompetenzen eingesetzt werden kann, und stellte hierfür speziell entwickelte, frei zugängliche Applets vor. Die Teilnehmenden erprobten die Anwendungen selbst, reflektieren deren didaktisches Potenzial und diskutieren konkrete Einsatzszenarien sowie praktische Hinweise zur Einbindung in iServ.
Graphisches Integrieren als Mittel zur Selbstdifferenzierung im Analysisunterrich
Alexander Salle
Ausgehend von der Beobachtung, dass graphische Zugänge zur Einführung des Riemann-Integrals im weiteren Unterrichtsverlauf selten aufgegriffen werden, thematisierte der Workshop deren didaktisches Potenzial für den Analysisunterricht. Im Fokus standen Chancen und Herausforderungen eines regelmäßigen Einsatzes graphischer Methoden sowie konkrete Ansätze zu deren Implementation, insbesondere im Sinne eines differenzierten Arbeitens.