Bielefelder Lehrer*innenbildung

Wie eine Qualifizierung für die Querschnittsaufgabe „Demokratiebildung“ in der Lehrer*innenbildung an der Universität Bielefeld aussehen kann, wird im Rahmen der Initiative mit Vertreter*innen der Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften in verschiedenen Formaten erarbeitet.
Ein regelmäßiges Format seit der Gründung der Initiative im Jahr 2020 sind die Austauschtreffen.
Ausgehend vom Kickoff am 11.11.2020 wurden fachspezifische Perspektiven und bestehende Verbindungen zwischen fachlicher Bildung und Demokratiebildung aufgezeigt.
Seit 2024 finden Suchbewegungen sowohl für fachspezifischen Ausbau des Demokratielernens als auch für fächerübergreifende strategische, konzeptionelle und methodische Bedarfe statt.
Sie möchten gerne an den Austauschtreffen teilnehmen? Bitte melden Sie sich hier an: bised-demokratiebildung@uni-bielefeld.de, Betreff: „Aufnahme Verteiler DePoLe-Initiative“.
Nachfolgend gibt es eine Übersicht zu den bisherigen Austauschtreffen.
In diesem Austauschtreffen gab es drei Schwerpunktthemen:
1) Der Antrag für das Verbundprojekt „DemokratieLernen in Lehramtsstudiengängen – DeLeLe“ der Universitäten Bielefeld und Paderborn vorgestellt, an dem DePoLe-Mitglieder verschiedener Fächer mitgearbeitet haben (Einreichung bei der Stiftung für Innovation in der Hochschullehre im Rahmen des Programms „Die Welt ist mein Campus“). 2) Die Teilnehmenden haben sich über ihre aktuellen Arbeitsschwerpunkte und Bezüge zur Demokratiebildung ausgetauscht. 3) Die geplanten Aktivitäten für 2026 wurden besprochen.
Das siebte DePoLe-Austauschtreffen fand im Rahmen des BiSEd-Forums statt.
Zu Beginn gab es einen kurzen Impulsvortrag zum Thema „Demokratiebildung als Querschnittsaufgabe der Fachdidaktiken“ von Dr. Peter große Prues und Sarah Wolbert (Universität Osnabrück). Davon ausgehend wurde der Übertrag auf die Lehrer*innenausbildung an der Universität Bielefeld diskutiert. Ausgetauscht wurde sich über die fachbezogenen Positionierungen und darüber, welchen Auflösungsgrad eine demokratisch-politische Bildung in der jeweiligen Fachdidaktik haben kann.
In dem sechsten Austauschtreffen wurde zunächst berichtet von zwei Tagungsbeiträgen: Symposium „Demokratiebildung und politische Bildung. Eine Querschnittsaufgabe für die schulischen Unterrichtsfächer am Beispiel der Geisteswissenschaften“ auf der Fachdidaktik-Tagung in Wien (29.08-31.08.22) sowie dem Symposium „Dimensionen des Politischen“ auf der Deutschdidaktik-Konferenz (18.-22.09.2022), an denen DePoLe-Mitglieder beteiligt waren. Zudem fand ein Austausch über das Projekt „LabSchoolsEurope – Participatory Research for Democratic Education“ der Wissenschaftlichen Einrichtung Laborschule statt, dessen Fokus auf dem demokratiepädagogischen Prinzip der Schule als „Gesellschaft im Kleinen“ lag.
Als Impuls für den vierten Austausch der Initiative diente der Vortrag "Implementierung der Querschnittsaufgabe Demokratiebildung im Studien- und Unterrichtsfach Latein" von Dr. Jochen Sauer und ein Bericht zur Bielefelder Herbsttagung zum Thema "Werte- und Demokratieerziehung in den Alten Sprachen". Es wurde außerdem die Frage diskutiert, wie das Thema Demokratiebildung langfristig in der Lehrer*innenbildung als Querschnittsaufgabe verankert werden kann.
Impulsgeber des dritten Austauschtreffens der DePoLe-Initiative waren Prof. Dr. Udo Ohm (DaZ) mit dem Vortrag: „Die Behandlung des Gegenstandes 'Sprachliche Vielfalt' im Modul Deutsch als Zweitsprache als Beitrag zur Demokratiebildung“ sowie Prof. Dr. Bernd Gröben und Dr. Nils Ukley (Sportpädagogik) mit dem Vortrag: „Potenziale und Probleme der Förderung eines demokratischen Habitus im Schulfach Sport“.
In dem Kickoff der Initiative am 11. November 2020 fand zunächst ein Austausch darüber statt, was in den Fächern bereits zu demokratisch-politischer Lehrer*innenbildung an der Universität Bielefeld unter unterschiedlichen Überschriften und Formaten (einzelne Seminarsitzungen, Veranstaltungsthemen, methodisch-didaktische Gestaltung eines Seminars, Mitsprache bei der Seminargestaltung etc.) stattfindet. Diskutiert wurden außerdem offene Fragen und Desiderate, etwa ein möglicher Unterschied zwischen Demokratiebildung und politischer Bildung.