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Lehre

Gründungsmanagement

Das Modul „Gründungsmanagement“ teilt sich in insgesamt vier Veranstaltungen auf: Eine Vorlesung, die in jedem Wintersemester angeboten wird, eine Übung, die in jedem Sommersemester abgehalten wird sowie vier „Meet an Entrepreneur“-Vorträge, die sich über ein Studienjahr verteilen

Studierende erwerben grundlegende Fach- und Methodenkompetenz zum Gründungsmanagement. Sie bekommen einen Überblick zu zentralen Anforderungen im Gründungsprozess sowie zu möglichen „Werkzeugen“ bzw. Herangehensalternativen, um diesen Anforderungen begegnen zu können. Diese Kompetenzen werden nicht zuletzt durch den gebotenen Einblick in die Gründungspraxis durch Fallbeispiele und Expertenvorträge vertieft. Ziel des Moduls ist es für das Thema Gründungen zu sensibilisieren und die Kreativität sowie die eigenen Fähigkeiten durch das „selber ausprobieren“ besser kennenzulernen und zu trainieren, in dem die vermittelten theoretischen Inhalte auf eine konkrete eigenen Gründung (zunächst in der Fiktion) angewendet werden

1. Grundzüge des Gründungsmanagements

Die Vorlesung „Grundzüge des Gründungsmanagements“ gibt einen Überblick zu ausgewählten Themen rund um eine Unternehmensgründung (bspw. zum Gründungsprozess, zur Rechtsformwahl inkl. steuerlicher Aspekte, zu Finanzierungsmöglichkeiten, zu Schutzrechtsmöglichkeiten oder zur Erstellung eines Businessplans). Ein wesentliches Element sind dabei Fallbeispiele aus der Praxis zur Illustration der Vorlesungsinhalte. Abgestimmt sind die Inhalte auf die Zielgruppe, nämlich Hörer/-innen aller Fakultäten auch ohne betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse, die die künftige Gründung eines eigenen Unternehmens zumindest in Erwägung ziehen oder sich generell für das Gründungsthema interessieren. Hierzu gibt es eher theoretisch gehaltene Vorlesungseinheiten, in denen neben aktuellen Forschungsbeiträgen im Entrepreneurship, auch Methoden und Modelle thematisiert werden, die notwendig sind, um den Studierenden den Gründungsprozess und die dahinterstehende Gründungsperson näher zu bringen. Die Vorlesung endet mit einer Klausur zum Ende des Semesters.

2. Übung zum Gründungsmanagement

In der „Übung zum Gründungsmanagement“ wird ergänzend dazu das theoretisch erlernte Wissen in die praktische Anwendbarkeit überführt. Hierzu bringen die Studierenden eine eigene Geschäftsidee mit oder lassen sich von einer vorgegebenen Idee für ein Geschäftskonzept inspirieren. Nach Vermittlung des theoretisch notwendigen Handwerkzeugs - zum einen durch die Theorie aus Lehrbüchern und zum anderen aus praktischem Anwendungswissen - können sie selber ausprobieren, wie sich aus der Idee in ein konkretes Geschäftsmodell entwickeln lässt, und die Basis für einen guten Businessplan legen. Dazu finden sie sich in interdisziplinären Gruppen zusammen und arbeiten ein Semester lang an der Ausarbeitung und ggf. auch Umsetzung ihrer Geschäftsidee. Die Veranstaltung mündet dann - nach einer Zwischenpräsentation sowie diversen einzelnen Rückspracheterminen - in einer Präsentation ihres Geschäftskonzeptes und einer Feedbackrunde. Abschließend wird die beste Idee von der Fachjury, bestehend aus Gründer/-innen sowie Unternehmer/-innen, gekürt.

3. Meet an Entrepreneur

In der „Meet an Entrepreneur“-Vortragsreihe schließlich stellen Gründer/-innen die Gründungsgeschichte ihres Unternehmens vor und erlauben damit einen unmittelbaren Einblick in die Gründungspraxis

4. Role Model Seminar

Darüber hinaus soll insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Genderaspekte ein Role Model Seminar für (potenzielle) Gründerinnen angeboten werden, das alternativ zu einem der Meet an Entepreneur Vorträge von Studentinnen besucht und damit im Rahmen des Moduls „Gründungsmanagement“ angerechnet werden kann. Sowohl in der wissenschaftlichen als auch in der populär-wissenschaftlichen Forschung lassen sich Ansätze finde, dass die reine Betrachtung von Genderunterschieden vordergründig nicht ausreichend ist, um die geringe Anzahl an Gründerinnen zu erklären. Vielmehr ist es notwendig das allgemeine Rollenverständnis von Frauen, um nun durch die Gesellschaft oder selbst geschaffen, zu verstehen und frühzeitig in der Lehre einzubinden. Aus diesem Grund sollen im Rahmen des Role Model Seminars insbesondere Gründerinnen eingeladen werden, die den Studentinnen von ihrer Gründung berichten, über Chancen und Risiken sprechen und insbesondere ihr eigenes Rollenverständnis näher bringen. Hierzu eignen sich Seminare im kleineren Rahmen (als bei den Meet an Entrepreneur Veranstaltungen) eher, um beispielsweise Hemmungen in der Kommunikation abzubauen und einen Mehrwert für potenzielle Gründerinnen unter den Studentinnen zu bieten.

5. Bachelorkolloquium zum Entrepreneurship

Das „Bachelorkolloquium“ richtet sich an Studierende, die ihre Kenntnisse aus den vorherigen Veranstaltungen im Rahmen einer Bachelorarbeit vertiefen möchten. Hierzu stehen eine Vielzahl von aktuellen Themen im Kontext des Gründungsmanagement zur Auswahl.

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