
Schriftliche Rechenverfahren, das Finden von Primzahlen, Programmierschleifen – Algorithmen begleiten Lernende durch alle Schulstufen. Aber wohin geht die Reise? Geht es um Rechensicherheit oder um das Begreifen von Strukturen? An diesem Fortbildungstag wollen wir gemeinsam diskutieren, was Algorithmen heute leisten müssen und wie sie im Unterricht so thematisiert werden können, dass es um mehr als nur ein korrektes Ergebnis geht. Wir freuen uns auf einen praxisnahen Austausch rund um das Thema Algorithmus aus Sicht der Primarstufe und Sekundarstufen.
In praxisorientierten Workshops werden Impulse für den Mathematikunterricht erarbeitet.
Weitere Informationen gibt es HIER.

Als Teil der Fakultät für Mathematik konzentriert sich das Institut für Didaktik der Mathematik auf die Ausbildung von Lehrkräften im Fach Mathematik. Wir arbeiten daran, sowohl die theoretischen Grundlagen als auch die praktischen Methoden des Mathematikunterrichts zu vermitteln und zu verbessern.
Dabei legt das Institut großen Wert auf die Kooperation mit anderen Fachbereichen wie Pädagogik, Psychologie und Bildungswissenschaften. Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit hilft, das Lehren und Lernen von Mathematik aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und neue, wirksame Lehrmethoden zu entwickeln.
Ein wichtiger Teil der Arbeit des Instituts ist der ständige Austausch mit Mathematiklehrkräften. Durch den Dialog mit den Lehrenden fließen deren Erfahrungen und Herausforderungen direkt in die Forschung ein. So entsteht eine enge Verbindung zwischen der wissenschaftlichen Forschung und der Praxis im Klassenzimmer, die dazu beiträgt, die Qualität des Mathematikunterrichts in allen Schulstufen zu verbessern.

ERASMUS-Austausch stärkt Kooperation mit der Universität der Ägäis
Vom 29. Mai bis 4. Juni 2026 besuchte Prof. Michael Kleine im Rahmen eines ERASMUS-Aufenthalts die Universität der Ägäis am Standort Rhodos. Der Besuch erfolgte als Gegenbesuch zu einem Aufenthalt von Professor Georgios Fesakis am Institut für Didaktik der Mathematik zu Beginn des Sommersemesters 2026.
Während Professor Fesakis in Bielefeld Workshops zur Gestaltung von Lernumgebungen mit KI-gestützten Medien durchführte, lag der Schwerpunkt des Aufenthalts auf Rhodos auf dem Einsatz enaktiver Materialien im Mathematikunterricht. In Gesprächen und gemeinsamen Arbeitssitzungen wurden aktuelle Forschungs- und Entwicklungsprojekte diskutiert sowie weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit ausgelotet.
Der Austausch unterstreicht die enge und erfolgreiche Kooperation zwischen der Universität Bielefeld und der Universität der Ägäis in Forschung und Lehre.
Abschied
Mit Michael Otte ist der letzte Gründungsdirektor des IDM verstorben. Hier finden Sie einen Nachruf, der sein Leben und die Gründungsphase des IDM als Forschungsinstitut beleuchtet.
Bei Fragen, Verbesserungsvorschlägen oder Fehlern auf dieser Webseite wenden Sie sich bitte an: sekretariatidm@uni-bielefeld.de