Bielefelder Lehrer*innenbildung

Die Initiative „Demokratiebildung als (hoch-)schulische Querschnittsaufgabe und demokratisch-politische Bildung als Prinzip der Lehrer*innen-Bildung!?“ greift die epochaltypische Herausforderung der Demokratisierung auf und versucht sie im Sinne einer Demokratiebildung als Querschnittsaufgabe curricular zu verankern. Ein Fokus liegt dabei auf den Lehramtsstudiengängen.
Sie möchten über die Arbeit und Veranstaltungen der DePoLe-Initiative informiert werden? Bitte melden Sie sich für unseren Verteiler an: bised-demokratiebildung@uni-bielefeld.de, Betreff: „Aufnahme Verteiler DePoLe-Initiative“.
Demokratie ist nicht selbstverständlich. Sie ist einerseits bedroht durch erstarkenden Rechtspopulismus und Rechtsextremismus. Andererseits trägt Demokratie noch immer strukturelle Probleme in sich (u.a. Diskriminierung, soziale Ungleichheit, Ausbeutung von Natur und Umwelt). Vor diesem Hintergrund ist das Erlernen und Erleben von Demokratie insbesondere für heranwachsende Generationen zentral. Hieraus ergibt sich für Schule und Unterricht die Querschnittsaufgabe der Demokratiebildung (vgl. KMK 2018). Um dieser adäquat nachzukommen, müssen (zukünftige) Lehrkräfte für diese Querschnittsaufgabe ausgebildet werden. Wie eine Qualifizierung für diese Querschnittsaufgabe an der Universität Bielefeld aussehen kann, wird im Rahmen der Initiative mit Vertreter*innen der Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften erarbeitet.
Ziel der DePoLe-Initiative ist es, Demokratiebildung fächer- und schulformübergreifend, systematisch und nachhaltig in die Lehrkräftebildung an der Universität Bielefeld zu integrieren. So soll sichergestellt werden, dass Lehramtsstudierende aller Schulformen und Studienfächer für Demokratiebildung als Querschnittsaufgabe qualifiziert werden. Studierende sollen dabei nicht nur Adressat*innen sein, sondern die Entwicklung von Formaten und curriculare Implementierung mitgestalten.
Die DePoLe-Initiative richtet sich an Vertreter*innen der Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften sowie an Studierende aller Lehramtsstudiengänge. Darüber hinaus richtet sie sich an Lehrer*innen im aktiven Schuldienst, Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst (Referendar*innen), Mitarbeitende der Zentren für schulpraktische Lehrkräfteausbildung (ZfsL) und weitere Beteiligte an der Qualifizierung von Lehrpersonen.
Sie möchten gerne über die Arbeit und Veranstaltungen der DePoLe-Initiative informiert werden? Bitte melden Sie sich für unseren Verteiler an: bised-demokratiebildung@uni-bielefeld.de, Betreff: „Aufnahme Verteiler DePoLe-Initiative“.
Die DePoLe-Initiative entwickelt ein hochschuldidaktisches Angebot zur Integration von Demokratiebildung in die Lehrveranstaltungen der verschiedenen Fachdidaktiken und initiiert studentische Aktivitäten und Praxisprojekte. Sie veranstaltet regelmäßige Austauschtreffen sowie Fachtage und macht Angebote im Rahmen bestehender Formate (wie z.B. das BiSEd-Forum). Sie unterstützt den Transfer in die Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften sowie in die schulische Praxis. Zudem gibt es die Möglichkeit, Vorträge, Workshops und Fortbildungen zur thematischen und konzeptionellen Einführung, Vertiefung und Implementierung von Bausteinen der Demokratiebildung zu buchen.
Sie interessieren sich für Vorträge, Workshop und andere Formate, dann finden Sie hier weitere Informationen.
Für Rückfragen und Auftragsklärung melden sie sich bitte per Mail: bised-demokratiebildung@uni-bielefeld.de, Betreff: „Anfrage Vorträge/ Workshops/ Fortbildungen“.
Die Besonderheit der DePoLe-Initiative liegt im regelmäßig stattfindenden fächerübergreifenden Dialog, an dem alle lehrer*innenbildenden Fakultäten und Fächer der Universität Bielefeld beteiligt sind. Die Initiative ist bestrebt, die Thematik in bestehenden Formaten aufzugreifen, neue Formate zu entwickeln und beständig die Curricula weiterzuentwickeln.
Institutionell ist die DePoLe-Initiative in der Bielefeld School of Education (BiSEd) angedockt. Personell wird sie begleitet von