

In den Hochschulen werden eine Vielzahl unterschiedlicher (Web-)Anwendungen und digitaler Systeme in der Verwaltung eingesetzt. Das Kompetenzzentrum barrierefreie digitale Hochschulverwaltung.NRW, gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft (MKW), hat das Ziel, die Barrierefreiheit in der Verwaltung der Hochschulen in NRW langfristig sicherzustellen.
Am Donnerstag, den 03.09.2026, von 10:00–11:30 Uhr zeigen die Referentinnen Susanne Zornow und Britt Uhlenbrok Jensen, wie Internetseiten verständlich, übersichtlich und gut nutzbar gestaltet werden können. Dafür stellen sie unter anderem Ergebnisse aus dem Projekt #LeichtOnline der Lebenshilfe Hamburg sowie einen praxisnahen Leitfaden und eine neue Best-Practice-Internetseite vor.
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Für einen nachhaltigen Ausbau der Barrierefreiheit werden Barrierefreiheitsprüfungen durchgeführt und Prozesse sowie Lösungen entwickelt, um die Barrierefreiheit von (Web-)Anwendungen, Systemen und Softwarelösungen zu verbessern. Bereits im Beschaffungsprozess soll sichergestellt werden, dass diese die Kriterien der Barrierefreiheit erfüllen. Zudem werden entwicklungsbegleitende Beratungen und Testungen durchgeführt. Zusätzlich bietet das Kompetenzzentrum Fortbildungen und Beratung an, um Mitarbeitende für das Thema zu sensibilisieren, zu qualifizieren und so Barrierefreiheit in der Praxis zu verankern.
Somit wird der gesamte Verwaltungsprozess der Hochschulen abgedeckt und die digitale Barrierefreiheit in die Fachverfahren und Prozesse integriert. Alle Nutzenden profitieren außerdem von einer verbesserten Usability, die durch die Umsetzung der Kriterien von Barrierefreiheit erreicht wird. Hierfür stellt das Kompetenzzentrum gebündelte Expertise und ein Support- und Servicesystem bereit.
Das Kompetenzzentrum bietet verschiedene Services an, um Sie bei der Umsetzung zur digitalen Barrierefreiheit zu unterstützen.
Hochschulen sind gesetzlich dazu verpflichtet, ihre digitalen Services barrierefrei anzubieten, gemäß dem E-Government-Gesetz und den damit verbundenen Gesetzen zur gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderung, wie die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK), das Behindertengleichstellungsgesetz Nordrhein-Westfalen (BGG NRW) und die Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung Nordrhein-Westfalen (BITVNRW).
Bisher wurde jedoch in den verwendeten Anwendungen, Systemen und Fachverfahren nicht systematisch auf Barrierefreiheit geachtet, was die Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Behinderung erheblich einschränkt. Das Kompetenzzentrum barrierefreie digitale Hochschulverwaltung.NRW hat die Aufgabe, diese Lücke zu schließen und die digitale Barrierefreiheit an den Hochschulen zu gewährleisten.
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BarrierefreiheitstestsHier finden Sie weitere Informationen zu dem Service
barrierefreie DokumenteHier finden Sie weitere Informationen zu dem Service
Veranstaltungen und SchulungsangeboteHier finden Sie weitere Informationen zu dem Service
barrierefreie BeschaffungHier finden Sie weitere Informationen zu dem Service
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Michael Johannfunke
Vertrauensperson der schwerbehinderten Menschen

Valérie Wittek
Geschäftsführende Vorständin der LASH NRW

Marcel Gemander
Projektmitarbeiter - Kompetenzzentrum barrierefreie digitale Hochschulverwaltung.NRW

Christin Sandmann-Götz
Projektmitarbeiterin - Kompetenzzentrum barrierefreie digitale Hochschulverwaltung.NRW

Jan Reppien
Projektmitarbeiter - Kompetenzzentrum barrierefreie digitale Hochschulverwaltung.NRW

Dustin Matzel
Referent für barrierefreie IT und Softwareentwicklung