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Flyer (PDF)

 

 

 

 

 

 

Aufzeichnung der II. Bielefelder Debatte zur Zeitgeschichte "Antisemitismus und Rassismus. Konjunkturen und Kontroversen seit 1945"

Die Aufzeichnung der Veranstaltung, welche am 11.2. im ZiF stattfand und per Livestream übertragen wurde, kann nun für begrenzte Zeit als Videos auf unserer Seite angesehen werden.

Workshop: Race, Rassismus und Geschichtswissenschaft

Zentrum für Theorien in der historischen Forschung (ZTHF), Mo 21.02.2022, 10:00 – 17:30, Online via Zoom

Bei dem Workshop „Race, Rassismus und Geschichtswissenschaft“ diskutieren Historiker*innen aus unterschiedlichen Perspektiven aktuelle Fragen in Bezug auf Epistemologien, theoretisch-methodische Zugriffe, Themensetzungen sowie die Strukturen und Voraussetzungen der Disziplin Geschichtswissenschaft: Inwiefern ist ‚Race‘ als historische Analysekategorie im deutschsprachigen Raum geeignet, um die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung epochenübergreifend voranzutreiben? Wie können wir diese Überlegungen in Forschung, Lehre und historisch-politischer Bildung aufgreifen? Im Zentrum stehen Begriffe als boundary objects, der theoretische und historiografische Diskussionsstand in der Rassismusforschung, museale Auseinandersetzungen sowie Erinnerungspolitiken. In den Vorträgen, deren gemeinsamer Diskussion und in der abschließenden Podiumsdiskussion geht es somit auch um eine kritische Bestandsaufnahme unserer Disziplin(en), ihrer Curricula und Ressourcen, ihrer Prämissen, Fragestellungen, Theorien, Methoden und alltäglichen Praxis.

Teilnahme nach Anmeldung bis 15.02.2022 bei theoriezentrale-geschichte@uni-bielefeld.de

Vortrag: Transformation des Politischen: Demokratie als Idee und Praxis im Umbruch von 1989/90

Kölner Vorträge im Sommersemester 2021 | Die Zeitgeschichte nach 1989 als Geschichte der Gegenwart (06.07.2021)

Zum Abschluss der Kölner Vorträge des Sommersemesters 2021, die zum Thema "Die Zeitgeschichte nach 1989 als Geschichte der Gegenwart" veranstaltet wurden, spricht Prof. Dr. Christina Morina über Demokratie als Idee und Praxis im Umbruch von 1989/90. Dabei betrachtet die Historikerin einerseits den Stand der Forschung und die gesellschaftliche Diskussion rund um 30 Jahre deutsche Einheit – geht in Ihrem Vortrag jedoch andererseits auch auf ihr aktuelles Forschungsprojekt ein. In diesem beleuchtet sie das Feld als zäsurübergreifende und problemgeschichtlich angelegte politische Kulturgeschichte von unten – und untersucht den Wandel des Demokratie- und Politikverständnisses im geteilten und vereinten Deutschland.

zur Videoaufzeichnung (Link)

Veröffentlichung: The Invention of Marxism. How an Idea Changed Everything

Die 2017 erschienene Habilitation von Christina Morina, Die Erfindung des Marxismus. Wie eine Idee die Welt eroberte erscheint im Frühjahr 2022 in englischer Übersetzung.

Nähere Infos hier (Link).

 

 

 

 

Re/Präsentationen. Die visuelle Überlieferung sowjetischer Kriegsgefangenschaft und Zwangsarbeit

Fünfter Workshop zur Geschichte, Überliefeurng und Nachwirkung des Stalag 326 (VI K) Senne

Münster, Freitag, 26. November 2021 von 10:00-17:30 Uhr (online per Zoom)

Im Rahmen des Workshops diskutieren Wissenschaftler*innen sowie Praktiker*innen die visuelle Überlieferung sowjetischer Kriegsgefangenschaft und Zwangsarbeit in drei Sektionen:

  • Sektion 1: Visuelle Überlieferung zu Kriegsgefangenschaft und Zwangsarbeit
  • Sektion 2: Der Umgang mit der visuellen Überliefeurng in der Gedenkstätte Stalag 326 (VI K) Senne
  • Sektion 3: Wie können visuelle Überlieferungen in einer zukünftigen Gedenkstätte einbezogen werden?

Eine Anmeldung bis zum 24. November an j.hecker@stalag326.de ist erforderlich. Die Zoom-Zugangsdaten werden dann am 25. November mitgeteilt.

Zum Programm (PDF)

"Die SPD weiß nicht, was ihre Zukunftserzählung sein soll"

Interview mit der Frankfurter Rundschau (06.10.2021)

Christina Morina über "eine hyperaktive und zugleich erschöpfte SPD".

zum Interview/Artikel (Link)

Gemeinsam erinnern - woran und wie?

Öffentlicher Webtalk mit Christina Morina, Dieter Pohl, Jürgen Zimmerer und Michele Barricelli (25.10.2021 | 16:30-18:00 Uhr)

Historisches Erinnern ist kein Selbstzweck. Es besitzt seinen Sinn in der Sicherung eines verantwortungsbewussten Handelns für die Zukunft. Art und Weise des gemeinsamen Erinnerns sind vielfach umstritten und bedürfen der demokratischen Aushandlung. Woran also erinnern, und wie? Bei der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit spielt in Deutschland neben der NS-Terrorherrschaft heute auch die SED-Diktatur eine wichtige Rolle. Daneben sind weitere Verbrechen in den Blick gerückt, insbesondere das Unrecht und die Gräuel, die deutsche Truppen zur Zeit des Kolonialismus in besetzten Gebieten verübten. Hinzu kommt die Beschäftigung mit demokratischen Aufbrüchen, aber genauso mit Herausforderungen der Demokratie etwa durch politische Gewalt. Wie verändert sich das gemeinsame Erinnern angesichts von Internationalisierung, Pluralisierung und Digitalisierung? Und wie könnte die Erinnerung der Zukunft aussehen?

Zum Programm (Link)

Die Veranstaltung wurde auch als Video aufzeichnet - hier zur Aufzeichnung (Link)

Radio-Essay: Angela Merkel: Die ostdeutsche Kanzlerin

Beitrag von Christina Morina für Deutschlandfunk Nova (12. September 2021)

Was macht(e) Angela Merkel als ostdeutsche Kanzlerin aus? Wann tritt Angela Merkel als ostdeutsche Kanzlerin in Erscheinung? Und wie prägt ihre Herkunft das politische Handeln der Kanzlerin und wie wirkt sich diese auf ihr Vermächtnis aus?

Dies sind nur einige Fragen, denen sich Christina Morina in ihrem Radio-Essay widmet und dabei sowohl die persönliche als auch die öffentliche sowie politische Ebene in den Blick nimmt.

Zum Radiobeitrag (Link)

Veröffentlichung: Demokratie? Eine Frage der Verfassung!

Dokumentation eines Projektes zu neuen Wegen der historisch-politischen Bildung und gesellschaftlichen Verständigung

"Jede Gesellschaft und jede Demokratie sind historisch gewachsen, den Wandlungen mal mehr und mal weniger unterworfen, und gestaltbar. 2019/2020 trafen in Deutschland gleich vier Jahrestage aufeinander: 170 Jahre Paulskirchenverfassung, 100 Jahre Weimarer Reichsverfassung, 70 Jahre Grundgesetz, 30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit. WIR MACHEN DAS, die Professur für Zeitgeschichte der Universität Bielefeld und die Robert-Havemann Gesellschaft e. V. planten aus diesem Anlass eine bundesweite Debattenreihe. Die Fragestellungen: In welcher Verfassung ist unsere Demokratie? Wie demokratisch ist unsere Verfassung? Welche Bedeutung haben die im Grundgesetz formulierten Werte und Grundsätze für unser alltägliches Zusammenleben? Wo gehen verfassungsmäßiger Anspruch und gesellschaftliche Wirklichkeit auseinander? Wäre es sinnvoll, mit Blick auf die offenen Wunden in der Vereinigungsgeschichte seit 1990, das Grundgesetz in eine Verfassung zu verwandeln? Gibt es Änderungsbedarf, um die demokratische Verfasstheit unserer Gesellschaft zu sichern? Aus all diesen Überlegungen entstand ein Projekt mit dem Titel Demokratie? Eine Frage der Verfassung!" (aus der von Uta Rüchel verfassten Einleitung der Broschüre)

zur Dokumentation/Broschüre (PDF)

Stiftung "Orte der deutschen Demokratiegeschichte"

Christina Morina als sachverständige Persönlichkeit (stellvertretend) auf Vorschlag der Bundesregierung in Stiftungsrat berufen.

„In allen Regionen Deutschlands gibt es authentische Orte, die an die wechselvolle Geschichte der Demokratie in Deutschlands erinnern. Mit der neuen Bundesstiftung wollen wir die Bedeutung dieser Orte für unsere demokratische Entwicklung noch stärker als bisher ins öffentliche Bewusstsein rücken und damit sowohl die Kräfte der Zivilgesellschaft als auch die Wehrhaftigkeit unserer Demokratie stärken. Der heutige Kabinettsbeschluss ist für die Arbeit der Stiftung ein wichtiger Meilenstein, so dass sie nun in Kürze ihre Arbeit aufnehmen kann.“ (Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien)

Weitere Informationen zur Berufung der Vertreter und der Stiftung "Orte der deutschen Demokratiegeschichte" (Link)

Erneuerung oder Niedergang der Sozialdemokratie? Bilanz und Ausblick

Podiumsdiskussion mit Christina Morina (Bielefeld) und Herfried Münkler (Berlin), 14.06.2021

Eine Veranstaltung anlässlich 50 Jahre Kanzlerschaft von Willy Brandt, organisiert von der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Bundeskanzler Willy Brandt Stiftung.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der sechsteiligen Gesprächsreihe „Erneuerung oder Niedergang? Die Entwicklung der sozialdemokratischen Parteien in Europa 1970–2020“ statt. Expert*innen aus Geschichtswissenschaft, Politikwissenschaft und Soziologie sowie aktive Politiker*innen diskutieren über verschiedene Facetten der Entwicklung der sozialdemokratischen Parteien in Europa seit 1970 und über gegenwärtige Herausforderungen.

zur Aufzeichnung (YouTube-Video)

Stasi-Unterlagenbehörde: Forderung nach einem neuen Blick auf die Akten

Christina Morina im Gespräch mit Axel Rahmlow (Deutschlandfunk Kultur, 14.06.2021)

Die Stasi-Unterlagenbehörde geht im Bundesarchiv auf. Die Historikerin Christina Morina hofft, dass sich der Blick auf die Stasi-Akten künftig weitet. Mit ihnen könne man nicht nur die DDR-Diktatur, sondern Gesellschaften generell verstehen.

zum Beitrag (Link)

De-Centering History Education

Publikation von Nicole Schwabe (Doktorandin, Bielefeld)

"Global historical approaches plead for the overcoming of national historical traditions. This goes hand in hand with the demand to consciously reflect the long suppressed category of space in historical research. While there are signs of amending within the scientific landscape in this respect, a national narrative continues to dominate in history education. Not only at the curricular level, but also in the planning of teaching units and in teaching materials.
The demand for de-centering historical learning, provides ideas on how to promote globally networked thinking in the classroom with a view at history education in Germany."

Die 1990er Jahre als Protestjahre, 6.5.2021, 18:30 Uhr

Christina Morina (Bielefeld) und Detlef Pollack (Münster) im Gespräch (online Livestream).

Die Geschichte des Umbruchs 1989 ist ohne eine Geschichte des Protests undenkbar. Bilder und Erzählungen der demonstrierenden Massen in Leipzig oder Ost-Berlin gehören zum Standard-Repertoire, wenn es darum geht, die Geschichte der „Wende“ nachzuzeichnen. Doch mit welchen Anliegen gingen Menschen in Ost und West im Laufe der 1990er Jahre auf die Straße? Wer meldete sich zu Wort? Die Gesprächsrunde diskutiert, inwiefern in der verlängerten Transformationszeit unterschiedliche politische Kulturen und voneinander abweichende Praktiken des Protestierens aufeinanderprallten. Lassen sich dabei ungleiche Demokratieerwartungen beobachten? Oder kam auf der Straße zusammen, was andernorts noch in getrennten Bahnen verlief? Sind etwa an Arbeitskämpfen der 1990er Jahre spezielle Verflechtungseffekte zwischen Ost und West festzustellen? Der Ansatz dieses Gesprächs ist es, die Proteste der 1990er Jahre vor dem Hintergrund der Demonstrationen von 1989 zu diskutieren, dabei aber mögliche Wechselwirkungen und (in doppeltem Sinne) geteilte Praktiken in den Mittelpunkt zu rücken.

Weitere Informationen auf der Seite der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH).

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Tagung: Demokratie als Dialog

Neue Wege der historisch-politischen Bildung und gesellschaftlichen Selbstverständigung, 29.04.2021

Demokratie? Eine Frage der Verfassung! Unter diesem Titel plante die Berliner NGO WIR MACHEN DAS gemeinsam mit der Universität Bielefeld für 2020/2021 eine gesellschaftliche Debattenreihe: In welcher Verfassung sind wir als historisch gewachsene Gesellschaft? Welche Zukunft wollen wir? Und welche Rolle spielt dabei das Grundgesetz? Bürgerforen zu diesen Fragen waren aufgrund der Pandemie nicht möglich – eine vielschichtige Auseinandersetzung und einige alternative Gesprächsformate mit der Verfassung durchaus. Nähere Informationen dazu finden Sie unter: https://wirmachendas.jetzt/demokratie-eine-frage-der-verfassung/. Mit einer digitalen Abschlusstagung am 29. April 2021 wollen wir die Erfahrungen und Expertisen ganz verschiedener Akteurinnen und Akteure aus dem Bereich der historisch-politischen Bildung bündeln und in Zeiten anhaltender Polarisierung und Verunsicherung gemeinsam neue Wege für ein demokratisches Miteinander diskutieren.

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Marx und Wagner. Der Kapitalismus und das deutsche Gefühl

Symposium am 23. April 2021, Deutsches Historisches Museum

Das Deutsche Historische Museum widmet sich in seinem dritten Symposium der Reihe "Historische Urteilskraft" Karl Marx und Richard Wagner - zwei Personen, die das 19., 20. und 21. Jahrhundert prägten und, obwohl sie viele Parallelen innerhalb ihres Lebens aufweisen, wurden sie bislang selten in Verbindung gesetzt. Dies möchte das DHM mit dem Symposium ändern und beide Persönlichenkeiten anhand dreier Diskurse gemeinsam in den Blick nehmen: Antisemitismus, Entfremdung und Revolution.

Anmeldung erforderlich bis 9.4.2021 unter: dhm.de/marxwagner/anmeldung

Weitere Informationen: Infokarte (PDF) | Programmheft (PDF)

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Veröffentlichung: Monographie zur Geschichte der Dauerausstellungen des Karl-Marx-Hauses

Christoph Herkströter, Karl Marx im Museum der Gegenwart. Das Karl-Marx-Haus in Trier und seine Dauerausstellungen im historischen Wandel 1968-2018 (Veröffentlichungen der Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung, 28), Bonn 2020

Wie stellt man eine Ikone des Sozialismus in einem Museum der Bundesrepublik aus? Anhand der Dauerausstellungen des Karl-Marx-Hauses in Trier untersucht Christoph Herkströter die museale Vermittlung von Karl Marx seit 1968 im Hinblick auf den thematischen Zuschnitt, die vermittelten Narrative und die Ausstellungsgestaltung. Welche Narrative wurden in den Ausstellungen vermittelt und wie wandelten sich diese Narrative im Laufe der Zeit in den vier Dauerausstellungen? Mit welchen gestalterischen Mitteln wurden diese vermittelt? Auf welche thematischen Aspekte legte man besonderen Wert und welches Gesamtbild vermitteln die jeweiligen Ausstellungen von Karl Marx? Da der Autor nicht nur die aktuelle, 2018 eröffnete Dauerausstellung in den Blick nimmt, sondern auch die vergangenen von 1968, 1983 und 2005, vermag er Kontinuitäten und Brüche in der musealen Vermittlung von Karl Marx aufzuzeigen, welche Rückschlüsse auf einen Wandel des Marx-Bildes im kulturellen Gedächtnis und in der Geschichtskultur der Bundesrepublik Deutschland zulassen.

zum Volltext (OpenAccess-Link)

Masterclass und Public Lecture mit Roma Sendyka (Krakau), 15.03.2021

14:00-16:00 Uhr Masterclass: The Bystanders' Gaze

Bystanders are often described by means of the term “eyewitness”. Surprisingly, there is little trace of more nuanced academic scrutiny as to how “eyewitnessing” differs from “witnessing”. Bystanders are described as onlookers, observers, gawkers, voyeurs. Evidently, scopic faculties play vital role in how researchers, or victims identify the key activity  and fundamental characteristic of bystanders.  The frequent usage of  scopic vocabulary, however, is not  associated with any deep theoretical concern and, indeed, historical studies use visual notions as mere synonyms. In short: if bystanders were exposed to an unprecedented level of violence, and perceived it primarily visually, how has the “bystander-eyewitness” developed and who actually was (s)he?

Material to be consulted/read beforehand:

exhibition http://www.terriblyclose.eu/; http://miejsce.asp.waw.pl/english-bystanders-images-of-the-holocaust/

 

18:00-20:00 Uhr Public Lecture: Uncommemorated Sites of Violence and their Communities

The lecture will presents the results of a research project that brought together scholars and practitioners of memory work in an attempt to critically reinterpret the links between sites, their (human, and non-human) users, and memory. These interdisciplinary discussions focused on overlooked, repressed or ignored sites of violence that may benefit from new approaches to memory studies, approaches that go beyond the traditional focus on communication, symbolism, representation and communality. Clandestine or contested sites, in particular, pose challenging questions about memory practices and policies: about the status of unacknowledged victims and those who witnessed their deaths; about those who have inherited the position of “bystander”; about memory cultures and memory politics.

Weitere Informationen: https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/0888325416658950

"Das Virus ist eine demokratische Zumutung". Über Politik, Vertrauen und Grundrechte in der Pandemie

Podiumsgespräch im Rahmen des Projekts "Demokratie? Eine Frage der Verfassung!", 25.02.2021, 19 Uhr

Welche Rolle spielen freiheitliche Grundrechte in unsicheren Zeiten? Wie verständigt sich eine demokratisch verfasste Gesellschaft über geeignete und erforderliche Einschränkungen? Und wie wichtig ist Vertrauen in Politik und öffentlich-​rechtliche Medien für die Akzeptanz von Grundrechtseinschränkungen in der Bevölkerung? Eine Studie von WIR MACHEN DAS liefert ebenso ermutigende wie beunruhigende Antworten – und wirft neue Fragen auf. Die Ergebnisse der Studie wollen wir am 25. Februar ab 19.00 Uhr diskutieren.

Christina Morina (Historikerin, Professorin an der Universität Bielefeld) und Uta Rüchel (Soziologin, Projektleiterin Demokratie? Eine Frage der Verfassung!) 

19.00 – 19.45 Uhr im Gespräch mit: Stefan Hans Kläsener (Chefredakteur Schleswig-​Holsteinischer Zeitungsverlag) und Silvio Witt (Oberbürgermeister von Neubrandenburg) 

19.45 – 20.45 Uhr im Gespräch mit: Ulrike Guérot (Politikwissenschaftlerin, Professorin an der Donau-​Universität Krems) und Armin Nassehi (Soziologe, Professor an der LMU München)

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Weitere Informationen auf der Projektseite.

+++ Zur Aufzeichnung der Veranstaltung (YouTube) +++

Studium digitale

Kleine Sammlung an Links zu online Bibliotheken, Datenbanken und Quellensammlungen
zur Sammlung (Link)

Veröffentlichung: Paperback edition of "Probing the Limits of Categorization. The Bystander in Holocaust History"

Der 2018 erschienene, von Christina Morina und Krijn Thijs herausgegebene Band zur Rolle der Mehrheitsgesellschaft(en) im Holocaust ist soeben als Taschenbuchausgabe erschienen.

Description: Of the three categories that Raul Hilberg developed in his analysis of the Holocaust - perpetrators, victims, and bystanders - it is the last that is the broadest and most difficult to pinpoint. Described by Hilberg as those who were “once a part of this history,” bystanders present unique challenges for those seeking to understand the decisions, attitudes, and self-understanding of historical actors who were neither obviously the instigators nor the targets of Nazi crimes. Combining historiographical, conceptual, and empirical perspectives on the bystander, the case studies in this book provide powerful insights into the complex social processes that accompany state-sponsored genocidal violence.

Verlagsinfo: The title is part of Berghahn’s AHA virtual booth and thus a temporal 35% conference discount code AHA21 applies, on orders of print or eBook placed directly via Berghahn book webpage. (for individual purchase only, placed directly with the publisher).

150. Jahrestag der Gründung des Deutschen Reiches

Gespräch mit Frank-​Walter Steinmeier, Sir Christopher Clark, Eckart Conze, Hélène Miard-​Delacroix und Christina Morina (Schloss Bellevue, 13.01.2021)

zur Aufzeichnung des Gesprächs (Link)

zur Presseberichterstattung im Tagesspiegel (14.01.2021)

Studie: Freiheit(en) in unsicheren Zeiten. Abschlussbericht zur Umfrage im Rahmen des Projekts Demokratie? Eine Frage der Verfassung!

Unter der Überschrift „Freiheit(en) in unsicheren Zeiten“ entwickelte das Projektteam "Demokratie? Eine Frage der Verfassung!" im Mai 2020 einen Fragebogen und führte eine Umfrage im Juni und Juli durch. Die Ergebnisse der Umfrage geben einen interessanten Einblick, wie die Freiheitsrechte, die der Demokratie zugrunde liegen, von den Bürger*innen verstanden und in Krisenzeiten gewichtet werden.

zur Studie (PDF)

Weitere Informationen/Pressemitteilung (PDF)

Bielefelder Debatten zur Zeitgeschichte I

"Vergangene Gegenwart: Deutschland und Europa seit 1990", 20.11.2020

Die Deutsche Einheit und die Transformation (Ost-) Deutschlands seit 1990 spielen in aktuellen historischen und politischen Diskursen eine wichtige Rolle. Bielefeld und der Raum Ostwestfalen-Lippe sind geografisch, politisch, wirtschaftlich und kulturell mindestens mittelbar mit der Geschichte und Nachgeschichte der Teilung verbunden, und die Transformation Ostdeutschlands wurde und wird häufig eher aus der Ferne verfolgt. Der 30. Jahrestag der Vereinigung Deutschlands und die Übernahme der Professor für Zeitgeschichte durch Christina Morina zum Wintersemester 2019/20 sind für den Arbeitsbereich Zeitgeschichte Anlass genug, das Thema sowohl aus wissenschaftlicher als auch aus gesellschaftlicher Perspektive aufzugreifen. Am 20. November 2020 werden mit renommierten Gästen und (Nachwuchs-) Wissenschaftler*innen, mit Ausstellungen und viel Raum für Gespräche, einige zentrale Aspekte der "Vergangenen Gegenwart in Deutschland und Europa seit 1990" thematisiert und debattiert.

Weitere Informationen

Workshop: Memory and Populism

Interdisciplinary and Transnational Perspectives, PhD Workshop, European Institute, London School of Economics, 3./4.12.2020

(geplant als Webinar)

Over the last decades, memory studies as well as research in populist politics, policies and politicians mushroomed, in both quality and quantity and in a variety of academic fields. Rarely, however, are populism and memory analysed in conjuncture. Yet, the simultaneous rise of populism and contentious memory politics suggests that both not only coexist but correlate and intertwine. Memory in, of and by populism is as much about recollecting the past as it is about shaping the present and the future of a political community. Consequently, a number of important questions emerge at the crossroads of memory studies and populism research, which will be discussed at this workshop.

Details/Programm

Invitation! - Virtual US Election Night Party

Glued to the news as yet another momentous US presidential election nears? Interested in historically informed analyses and commentary on politics? Sad but determined to make it through a second digital semester? Most likely alone, sitting at home instead of in a bar or university café, on Nov. 3rd, 2020? Then you’re warmly invited to join us for a

Virtual US Election Night Party

November 3rd, 2020, from 11 pm (Bielefeld Time :-) )

for a relaxed yet informative Get Together as we await the election results. Hosted by Christina Morina, Birte Förster & Silke Schwandt. Join via Zoom: Meeting-ID: 938 1516 9937 | Password: 483728, follow us on Twitter: https://twitter.com/ZGBielefeld, and register with: laura.niewoehner@uni-bielefeld.de.

Digitale Studienberatung in Zeiten der Online-Lehre

Die akademische und studentische Studienberatung berät in Zeiten von Corona auch gerne per Mail, telefonisch oder per Zoom. (in deutscher und englischer Sprache)

Akademische Studienberatung durch das Team von "Richtig Einsteigen" (Claus Kröger, Dr. Friederike Neumann)

Studentische Studienberatung (Jacqueline Nowack)

Podiumsgespräch: Enthülltes Unrecht. Historische und aktuelle Perspektiven auf den öffentlichen Umgang mit Denkmälern

Podiumsgespräch im Kolloquium GK, 12.02.2020, 18:00 - 20:00 Uhr

mit Barbara Frey (Bielefeld) / Gustav Seibt (Süddeutsche Zeitung) / Christina Morina (Bielefeld) & Lisa Regazzoni (Bielefeld)

Die Veranstaltung findet online via Zoom statt. Teilnahmeinteressierte können sich per E-Mail an alice.neitzel@uni-bielefeld.de anmelden, um die Zugangsdaten zu erhalten.

Weitere Informationen

Fachtagung zur Geschichte des Rechtsterrorismus in der Bundesrepublik Deutschland

1980–2020: Die vergessene Geschichte des Rechtsterrorismus

(Köln, 29.10.2020)

zur Veranstaltung

Beitrag: "Rassismus und Geschichtswissenschaft"

Beitrag über "Rassismus und Geschichtswissenschaft" zsm. mit Norbert Frei (L.I.S.A. Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung, 24.09.2020)

Vgl. dazu auch in dem Blog „Race, History und Academia“ auf der Website des DHI London: https://ghil.hypotheses.org/114.

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Umfrage: Alltagsrassismus in der Universität Bielefeld

Sie haben hier die Möglichkeiten, anonym Erfahrungen, Sorgen, Wünsche und Vorschläge zum Thema "Alltagsrassismus in der Uni" zu teilen. Die Umfrage läuft bis 22. Juli 2020.

 

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Kommunales Integrationszentrum Bielefeld regt Forschungsaktivitäten zur Geschichte der lokalen Antidiskriminierungsarbeit an

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Umfrage: Freiheit(en) in unsicheren Zeiten

Das Projektteam "Demokratie? Eine Frage der Verfassung!" hat einen Fragebogen entwickelt, der sich mit den Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie und dem Grundgesetz beschäftigt. In diesem Sinne möchten wir Sie herzlich einladen, an der kurzen, anonymisierten Umfrage teilzunehmen.

zur Umfrage

Wie groß ist der Resonanzboden für die Corona-Proteste?

(Tagesspiegel, 28.05.2020)

zum Artikel

Radio-Gespräch "Urlaub bringt den Osten näher"

(WDR 5 - Politikum-Gespräch, 26.05.2020)

zum Gespräch


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