

Ein rund zweistündiger Rundgang durch die Bielefelder Altstadt beginnt am Vormittag des 7. Oktobers in der Tourist-Information (Wissenswerkstadt) und bietet allen Interessierten einen Einblick in die vielfältige über 800-jährige Bielefelder Stadtgeschichte. Er führt in das Herz der Altstadt, u.a. auf den Alten Markt mit seinen liebevoll restaurierten historischen Fassaden und prächtigen Giebeln.

Die Teilnehmer:innen des Begleitprogramms finden sich im Anschluss an den Stadtrundgang zu einem Begrüßungskaffee im traditionsreichen Café Knigge, Obernstraße, ein. Nach einer kleinen Stärkung erfolgt ein Transfer zu Bielefelds Wahrzeichen auf dem Kamm des Teutoburger Waldes, der Sparrenburg. Gelegen am Herrmannsweg, einem der schönsten Höhenwanderwege Deutschlands, lädt sie Besucher zu jeder Jahreszeit zum Informieren, Genießen und Aktivwerden ein. Turmbesteigung und Führung auf dem Burggelände sind Angebote im Rahmen dieses Programmpunktes. Ein Abstieg zu Fuß von der Burg zur Bielefelder Neustadt ist in weniger als 15 Minuten geschafft, eine Rückfahrgelegenheit ist jedoch organisiert.

Das Begleitprogramm am 8. Oktober will den Teilnehmer:innen Ostwestfalen-Lippe, heute einer der stärksten deutschen Wirtschaftsstandorte, in seiner landwirtschaftlich geprägten Vergangenheit näherbringen. Mit dem Bus geht es durch das Lipperland zum LWL-Museum Hellerlecht (bisher bekannt als Freilichtmuseum Detmold) und dort per Zeitreise - während einer einstündigen Führung im Paderborner Dorf - durch die vergangenen 500 Jahre westfälischer Alltagskultur. Diese Zeitreise wird im Hof Sommer kulinarisch fortgesetzt, wo im Hase & Igel ein Mittagsmenü aus Bio-Produkten des Museumsgartens auf die Teilnehmer:innen wartet.
Man ist nicht im Lipperland gewesen, wenn man sein berühmtestes Wahrzeichen – das Hermannsdenkmal – nicht zumindest gesehen hätte. Wenn die Zeit (und die Fitness der Teilnehmer:innen) ausreicht, wird ein Aufstieg möglich sein, der bei gutem Wetter mit einer großartigen Aussicht über den lippischen Teil des Teutoburger Waldes und die sich anschließenden Landschaften belohnt.

Bethel – offiziell die von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel – trägt erheblich zum Bekanntheitsgrad der Stadt Bielefeld bei. Am Vormittag des 9. Oktobers stellt sich eine der größten diakonischen Einrichtungen Europas vor und gibt einen Einblick, wie Betreuung und Förderung sowie Beratung und Behandlung von Menschen mit unterschiedlichsten Einschränkungen in Bielefeld und an anderen Standorten in Deutschland gelingen können.

Der Nachmittag gehört dann einem Relikt der industriellen Geschichte Bielefelds, dem Museum Wäschefabrik. In dem begehbaren Industriedenkmal lebt die Erinnerung an die Stadt als bedeutender Standort der Textilherstellung auf; beleuchtet wird aber auch die Vergangenheit der Fabrik in der Zeit des Nationalsozialismus.