skip to main contentskip to main menuskip to footer Universität Bielefeld Play

Fakultätsleben

Kennenlerntag am 14.02.

Am 14. Februar findet der Kennenlerntag für Studieninteressierte zum So/Se 23 statt. Alle Bewerber*innen erhalten rechtzeitig eine Einladung per E-Mail.

Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen!

Weitere Infos unter https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/rechtswissenschaft/studium/beratungsstellen/studienbuero/

Absolvent*innenfeier

Unsere diesjährige Absolvent*innenfeier für Studierende, die den Studiengang Erstes Juristisches Examen oder aber den Studiengang Recht und Management erfolgreich abgeschlossen haben, findet am Freitag, den 02. Dezember 2022, ab 14:30 in der Sporthalle der Universität statt. Festrednerin wird Frau Prof.‘in Dr. Astrid Wallrabenstein, Richterin des Bundesverfassungsgerichts, sein. Es spielt auch wieder die Jura-Band! Gegen 16:30 geleiten Pagen Sie zum Ausgang, wo Sie ein Glas Sekt erhalten.

Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen!

Bitte melden Sie sich unter https://www.uni-bielefeld.de/studium/alumni/tag-fuer-absolvent_innen/ an.

Nachruf Prof. Dr. Martin Stock †

Am 11. Oktober 2022, kurz vor Vollendung seines 89. Lebensjahres, ist Prof. Dr. Martin Stock, geboren am 18. Oktober 1933 im damaligen Drossen/Neumark, heute Ośno Lubuskie (Polen), verstorben. Er war seit 1980 Professor für Staats- und Verwaltungsrecht unserer Fakultät, bis er zum 1. März 1999 in den Ruhestand getreten ist.

Nach dem Studium der Rechtswissenschaft in Göttingen, Berlin und München promovierte er 1968/69 an der Universität Göttingen mit einer Arbeit, die – in überarbeiteter Fassung – 1971 unter dem Titel „Pädagogische Freiheit und politischer Auftrag der Schule“ erschien. Die Habilitation erfolgte 1974 in München; aus der Habilitationsschrift ist die 1985 publizierte, ebenso grundlegende wie materialreiche Monographie „Medienfreiheit als Funktionsgrundrecht“ hervorgegangen. Dem Interessensgebiet des Schul- und Bildungsrechts, das ihn schon in der Dissertation beschäftigt hatte, ist er auch in seinem weiteren Forscherleben treu geblieben. So hat er über die pädagogische Freiheit des Lehrers und die schulische Autonomie geschrieben und über Religionsunterricht, insbesondere Islamunterricht, in der Schule. Dem hier in schulischem Zusammenhang erörterten Religionsrecht galt ein weiteres besonderes Forschungsinteresse. Dies kam auch in rundfunkrechtlichen Schriften zum Ausdruck, die sich etwa mit der kommunikativen Präsenz von Religionen im Rundfunk befassten. Das Rundfunk- und Medienrecht war letztlich das überragende Thema seiner Forschungsaktivitäten. In zahlreichen, auch monographischen Publikationen hat Martin Stock die Entwicklung vom öffentlich-rechtlichen Rundfunkmonopol über erste Ansätze im Modellversuch hin zum dualen Rundfunksystem sowie die weitere Entwicklung der Medienwelt und ihrer (auch europa-)rechtlichen Ordnung wissenschaftlich begleitet. Dabei hatte er stets auch einen besonderen Blick auf das nordrhein-westfälische Rundfunkrecht. Als Mitglied der Rundfunkkommission der Landesanstalt für Rundfunk Nordrhein-Westfalen (von 1987 bis 2002) hat er seine Kompetenz im Land auch praktisch eingebracht.

Auf den genannten Forschungsgebieten – aber auch darüber hinaus – war Martin Stock ein engagierter und produktiver wissenschaftlicher Autor. Er war stets interessiert an rechtlichen Neuerungen, vor allem aber auch sensibel für gesellschaftliche und politische Entwicklungen und offen für die Verarbeitung von Erkenntnissen etwa der Sozial-, Erziehungs- oder Medienwissenschaften. Diese seine besonderen Kompetenzen hat er auch in das Lehrangebot der Fakultät eingebracht, das er über die Mitwirkung im Pflichtfachbereich hinaus etwa um schul- und medienrechtliche Veranstaltungen bereichert hat. Wie man hört, war er in seiner Arbeit – gerade im engeren Zirkel seines Lehrstuhls – von großer persönlicher Zugewandtheit.

Seiner Universität und Fakultät war Martin Stock mehr als vierzig Jahre lang in großer Loyalität verbunden. Dies kam u.a. in dem jahrelangen Engagement als Mitorganisator der Veranstaltungsreihe „Forum Offene Wissenschaft“ zum Ausdruck, die sich an die Öffentlichkeit richtete. Sie deckte verschiedene Wissenschaftsgebiete ab und ist damit zugleich ein weiterer Ausweis seiner interdisziplinären Aufgeschlossenheit. Bis zuletzt hat Martin Stock an universitären Veranstaltungen teilgenommen und mit lebhaftem Interesse die Entwicklung seiner Fakultät mitverfolgt, deren Dekan er von 1993 bis 1994 war.

Die Fakultät für Rechtswissenschaft wird Martin Stock, der ihr über Jahrzehnte als interessierter und engagierter Forscher und Lehrer angehört hat, ein ehrendes Andenken bewahren.

Juli 2023

Seminar auf Spiekeroog zum Thema: Nordseeinsel und Haftungsrecht vom 28.07.2023 bis 06.08.2023
Weitere Informationen dazu auf der Lehrstuhlseite von Prof. Schrader

Oktober 2022

Seminar Theorie und Praxis des Wirtschaftsstrafrechts

Das Seminar wendet sich unter Einbeziehung von wiss. Mit. Max Klarmann und des erfahrenen Praktikers
Dr. Iyad Nassif den aktuellen Problemen aus dem Wirtschaftsstrafrecht rund um das Recht der
Unternehmenssanktionen zu. Weitere Informationen


Seminar/Kolloquium Europäisches Fußballrecht
 

Im November/Dezember 2022 findet die Fußball-​Weltmeisterschaft in Quatar statt. Vor diesem Hintergrund bietet Prof. Dr. Mayer im Wintersemester 2022/2023 erneut sein europarechtliches Seminar/Kolloquium "Europäisches Fußballrecht" an.
Es wird darin um Sport als Gegenstand des Rechts, insbesondere des öffentlichen Wirtschaftsrechts, gehen, mit besonderem Schwerpunkt auf der Fußballindustrie.

Das Seminar findet geblockt an Spieltagen der WM statt. Der Termin für eine Vorbesprechung wird noch bekannt gegeben.
Teilnahmevoraussetzungen: Vorkenntnisse im Europarecht, Bereitschaft zur Übernahme eines Seminarreferates (Vortrag von 20-30 Minuten) zu einem der Themen nebst Erstellung eines substantiierten Thesenpapiers oder aktive Teilnahme an einem der vorherigen Seminare von Prof. Dr. Mayer. Es besteht die Möglichkeit zum Erwerb einer Schlüsselqualifikation, eines Seminar-​ bzw. ÖR-​HA-Scheins (Seminararbeit bis Semesterende einzureichen).

Interessensbekundungen per E-​mail an sekretariat.mayer@uni-​bielefeld.de, weitere Hinweise folgen über den im eKVV angelegten Mailverteiler für das Seminar. Zur Veranstaltung im Vorlesungsverzeichnis gelangen Sie über diesen Link.

Mögliche Themen umfassen Grundfragen des deutschen und europäischen Sport-​ und Fußballrechts (Beispiele: Staatsziel Sport - eine Änderung des Art. 20a GG?; Die „europäische Dimension des Sports“ nach dem Vertrag von Lissabon; Die Bindung von Fußballverbänden an das Europarecht); Sportwetten; Sportsicherheitsrecht; Sportindustrie (Beispiele: Die 6+5 Regel und das Europarecht; Zentralvermarktung und das europäische Kartellrecht, Fußballverbände, Korruptionsvorwürfe, Aufarbeitung – die FIFA und die Vergabe von Weltmeisterschaftsturnieren).


Veranstaltungsreihe mit Blockseminar: Berufs und Rollenbilder in der juristischen Praxis

Prof.'in Dr. Anne Sanders und Prof.'in Dr. Charlotte Schmitt Leonardy veranstalten zusammen mit dem Institut für Anwalts und Notarrecht der Universität Bielefeld eine Vortragsreihe, in deren Zentrum „klassische" und „neue" juristische Berufsbilder stehen, die in einem Kurzvortrag vorgestellt und
einem längeren Interview näher beleuchtet werden. Es besteht die Möglichkeit für Studierende, einen
Schlüsselqualifikationsschein zu erwerben. Voraussetzung für den Erwerb des Scheins ist der Besuch von mindestens vier Veranstaltungen und die Vorstellung der eigenen Gedanken zu den Rollenbildern in einem kleinen Vortrag im Rahmen der Blockveranstaltung am Dienstag, den 10.01.2023 18:00 Uhr. Die Veranstaltung findet sich im ekvv der Universität Bielefeld: https://ekvv.uni-bielefeld.de/kvv_publ/publ/vd?id=370145224

Bei Rückfragen und zur Anmeldung zum Blockseminar können sich Studierende und Interessierte gerne an elisabeth.faltinat@uni-bielefeld.de wenden.

Weitere Informationen finden Sie auch hier.


Seminar "Völkerstrafrecht: Quo vadis?"

...wird als Blockseminar vom 3. bis 5. Februar 2023 stattfinden; Vorbesprechungstermin: Mittwoch, den 19. Oktober 2022, 16.30 Uhr s.t. in U 2 - 240.
Weitere Informationen


Archiv

September 2022

MiCo – Empirische Entwicklung und Prüfung eines Compliance-Standards für den Mittelstand

Am 1. September 2022 startet am Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminologie das Forschungsprojekt "MiCo – Empirische Entwicklung und Prüfung eines Compliance-Standards für den Mittelstand". Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen der Fördermaßnahme „WIPANO - Wissens- und Technologietransfer durch Patente und Normen“.

Gemeinsam mit Kooperationspartnern von der TU Dortmund (Professur für Unternehmensrechnung und Controlling, federführend), LOG4-Consult GmbH, Park Wirtschaftsstrafrecht und Ritzenhoff Kommunikationsberatung wird das Team des Lehrstuhls während der Projektlaufzeit von zwei Jahren an der Entwicklung eines Compliance-Standards arbeiten, der mittelständischen Unternehmen Orientierung bietet, ohne sie zu überfordern.

Das Projekt ist hervorgegangen aus der Arbeit im Expertenrat Mittelstandscompliance (EMC) und knüpft an die dort bereits erarbeiteten Ergebnisse an.

Nähere Informationen zu dem Projekt finden Sie hier.

August 2022

Kennenlerntag am 03.08.22

Am 03. August findet der Kennenlerntag für Studieninteressierte zum WiSe 22/23 statt. Alle Bewerber*innen erhalten rechtzeitig eine Einladung per E-Mail.

Juli 2022

Keynote: Funktionen Staatlicher Geheimhaltung (Juli 2022)

Die Zweite Konferenz des Forschungsnetzwerks Junges Digitales Recht beschäftigt sich mit der Frage, welche Konzepte das Recht für den Umgang mit der Dichotomie von Opazität und Transparenz bereithält, die die digitale Gesellschaft prägt. Prof. Dr. Wischmeyer blickt in seiner Keynote am 22. Juli auf die "Functions of State Secrecy".

Juni 2022

"Digitales" Gericht? Elektronische Akte und Organisation

Exkursion am 23. Juni 2022 (Vormittag) zum Landgericht Bielefeld

Das Exkursionsangebot wendet sich an interessierte Studierende der Rechts-wissenschaft und ermöglicht einen Einblick in den aktuellen Stand der Digi-talisierung beim Landgericht Bielefeld.

Im Rahmen einer Präsentation der Gerichtsorganisation und Verfahrensabläufe können beispielsweise folgende Fragestellungen der Gerichtspraxis erörtert werden:

• Welche Veränderungen bringt die Digitalisierung der Verfahrensabläufe mit sich?

• Welche Chancen und Risiken sind damit verbunden?

• Wie ist die rechtssichere Kommunikation zwischen den Beteiligten ausgestaltet?

• Ist der Einsatz von Videokonferenztechnik in Gerichtsverhandlungen zulässig?
Anmeldung unter: sekretariat.schrader@uni-bielefeld.de


BCHC-Talk zum Thema "Die Zukunft der Internal Investigations" am 23. Juni 2022

Am Donnerstag, den 23. Juni 2022, 16 Uhr lädt das BCHC zu einem virtuellen BCHC-Talk zum Thema "Die Zukunft der Internal Investigations", in dem Prof. Dr. Thomas Grützner einen Überblick über das Feld der Internal Investigations bieten und gleichzeitig einen Ausblick in die Zukunft eben jener Ermittlungen geben wird. Es soll herausgestellt werden, welche Bedeutung die internen Ermittlungen in Zukunft haben könnten und welche Auswirkungen hieraus im Hinblick auf ihre Durchführungen resultieren. Nähere Infos können Sie dem Flyer der Veranstaltung entnehmen.

Die Teilnahme ist kostenlos; es wird jedoch eine vorherige Anmeldung erbeten an: bchc talks@uni bielefeld.de. Die Einwahldaten zur Online Veranstaltung werden nach der Anmeldung zur Verfügung gestellt. Für Rückfragen wenden Sie sich gerne an Wiss Mit Verena Felis unter der o. g. E Mail Adresse.
 



Vortrag: Cybersecurity und Europäische Sicherheitspolitik (Juni 2022)

Die Europäische Union und ihre Mitgliedsstaaten stehen vor zahlreichen neuen, sicherheitspolitischen Herausforderungen, mit denen sich die Tagung "European Security – Responsibility of Member States in the European Security Union" vom 16. bis 17. Juni in Brüssel beschäftigt. Prof. Dr. Wischmeyer widmet seinen dortigen Vortrag der "Cyber security in the European multi-level governance system".
 



Workshop zum Recht smarter Produkte (Juni 2022)

Die Zahl "smarter" Produkte steigt, und mit ihr die damit verbundenen Herausforderungen für Recht und Ökonomie. Gemeinsam mit Prof. Dr. Timo Rademacher von der Universität Hannover organisiert Prof. Dr. Wischmeyer den Workshop "Legal Rules in the Age of Smart Products" vom 27. bis 29. Juni 2022 im Rahmen der ZiF-Forschungsgruppe "Ökonomische und rechtliche Herausforderungen im Kontext von intelligenten Produkten".

Interview: Neue Regeln für digitale Plattformen (Mai 2022)

Im Mai 2022 einigten sich das Europäische Parlament und die Mitgliedsstaaten auf den Digital Services Act – und damit auf neue europäische Regeln für digitale Plattformen. Im Gespräch mit dem Deutschlandfunk Kultur ordnet Torben Klausa die Einigung ein und erläutert, warum die Reform eine gute Nachricht für Nutzer:innen bedeutet.


back to top