

Das Projekt „Anglistik: Postkolonial studieren in Bielefeld“ wurde von Prof. Dr. Ellen Grünkemeier im Rahmen des Programms „Freiraum in der Lehrentwicklung“ der Stiftung „Innovation in der Hochschullehre“ initiiert. „Freiraum“ ist ein zentrales Thema des Projekts, denn das Ziel besteht darin, Freiräume zu nutzen und den Studierenden die Möglichkeit zu bieten, vom theoretischen Lernen weg und hin zu einem aktiven, handlungsorientierten Lernen zu gelangen. Dabei setzt das Projekt auf studentische Kreativität und die Zusammenarbeit mit Bielefelder zivilgesellschaftlichen Initiativen. Die Studierenden sollen ihren Alltag kritisch auf koloniale Kontinuitäten hinterfragen. Postkoloniale Themen und Fragestellungen werden häufig sowohl räumlich als auch zeitlich entrückt wahrgenommen. Durch den Ansatz der „Pädagogik des Unbehagens“* sollen die Studierenden im Rahmen des Projekts postkoloniale Ansätze neu denken und sich über praxisbezogene Herangehensweisen aktiv in der Stadt Bielefeld verorten.
* Zur "Pädagogik des Unbehagens", siehe: Megan Boler, "A Pedagogy of Discomfort. Witnessing and the Politics of Anger and Fear". Feeling Power: Emotions and Education. Routledge, 1999, 175-202.
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Prof. Dr. Ellen Grünkemeier & Dr. Janna Perbix
postcolonialstudies@uni-bielefeld.de
Universitätsstraße 25
33615 Bielefeld
Bielefeld
Germany