

Im Sommersemester 2026 unterstützt Sie das neue Peer-Netzwerk der ZAB - Zentralen Anlaufstelle Barrierefrei dabei, gut im Studienalltag an der Universität Bielefeld anzukommen. Innerhalb des Netzwerks können Sie in moderierten Formaten andere Studierende in einer ähnlichen Lebenslage kennenlernen, sich vernetzen, über Erfahrungen im Studium austauschen und Ihre Kompetenzen erweitern. Erfahrene Studierende stehen als Mentor*innen für individuelle Fragen zur Verfügung.
Das Peer-Netzwerk stärkt als offene und inklusive Gemeinschaft das gegenseitige Lernen sowie die solidarische Unterstützung unter Studierenden. Erfahrene Studierende bringen als Mentor*innen ihr erfahrungsbasiertes Wissen ein, teilen praktische Tipps zur Studienorganisation und unterstützen bei spezifischen Fragen, ohne dass eine formale Eins-zu-Eins-Betreuung besteht.
Es geht darum, einander im Campusleben unter Berücksichtigung individueller Bedarfe zu unterstützen und so langfristig den Studienerfolg zu fördern.
Das Peer-Netzwerk bietet ein abwechslungsreiches Programm aus Info- und Austauschveranstaltungen zu Themen wie z.B.: Nachteilsausgleich, Bewerben mit Behinderungen, Umgang mit Prüfungsängsten und Spieleabende zum Kennenlernen anderer Studierender und Austausch über Erfahrungen im Studium.
Mentees und Mentor*innen können sich im Rahmen der regelmäßigen Treffen sowie per Mail und Chat austauschen.
Das Peer-Netzwerk heißt alle studierenden Haupthörer*innen willkommen, die aufgrund psychischer, körperlicher, physischer und sensorischer Merkmale im Studium auf Barrieren stoßen.
Die Teilnahme ist kostenlos und unabhängig von Attesten oder einem Schwerbehindertenausweis.
Das Peer-Netzwerk bietet einen geschützten Raum, um sich über Themen auszutauschen. Alle Daten werden selbstverständlich vertraulich behandelt.
Sie möchten andere Studierende kennenlernen, vom Wissen erfahrener Kommiliton*innen profitieren und in Workshops Ihre studienrelevanten Kompetenzen stärken, um so Ihren Studienalltag von Anfang an möglichst ganz auf Ihre Bedarfe abgestimmt zu organisieren?
Dann melden Sie sich über das Formular an.
Wenn Sie noch Fragen haben, dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf! Bitte beachten Sie, dass eine Teilnahme nicht garantiert werden kann und von verschiedenen Faktoren wie z.B. der Anzahl vorhandener Mentor*innen abhängt.
Sie möchten Mentor*in werden und die Möglichkeit nutzen, Ihre Erfahrungen als Studierende*r mit einer Behinderung, chronischen oder psychischen Erkrankung und Ihr Wissen an Kommiliton*innen weiterzugeben und gleichzeitig in den gemeinsamen Veranstaltungen die eigenen sozialen Kompetenzen stärken? Wenn Sie als Mentor*in andere Studierende begleiten, erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung, um Ihr Engagement wertzuschätzen, die Sie beispielsweise für Bewerbungen oder Stipendienanträge nutzen können.
Mentor*innen bringen die Bereitschaft mit, ihre eigenen Erfahrungen an der Universität Bielefeld mit der Gruppe zu teilen – dabei ist es selbstverständlich freiwillig, persönliche Informationen wie eine eigene Behinderung oder chronische Erkrankung offenzulegen.
Sie nehmen zuverlässig an den Terminen des Programms teil und stellen sich zu Beginn kurz vor, zum Beispiel mit Alter, Studiengang, Hobbys und den Themen, zu denen sie ansprechbar sind (etwa räumliche Barrieren im Unialltag oder Lernschwierigkeiten). Dafür ist es hilfreich, sich vorab Gedanken darüber zu machen, über welche Bereiche man selbst gern sprechen oder Erfahrungen weitergeben möchte. Grundsätzlich gilt: Jede*r teilt nur das, was er*sie teilen möchte.
Im Austausch mit den Mentees beteiligen sich Mentor*innen aktiv an den von uns moderierten und angeleiteten Methoden und sind für Mentees ansprechbar – sowohl persönlich während und nach den Veranstaltungen als auch per E-Mail oder Chat.
Im Sommersemester 2026 wird das Peer-Mentoring-Programm von dem Peer-Netzwerk abgelöst. In diesem Zuge entfällt die Bildung von Tandems, die aus einem Mentee und einer Mentor*in bestehen.
Das bedeutet jedoch nicht, dass die Teilnehmenden auf Unterstützung durch Mentor*innen verzichten müssen. Im Rahmen eines Netzwerk-Mentorings können die Studierenden immernoch auf das Wissen und die Unterstützung von Mentor*innen zurückgreifen.
Im Rahmen des Peer-Netzwerks wird keine Beratung angeboten. Im Bedarfsfall verweisen wir an die passende Beratungsstelle.
Im folgenden werden einige Stimmen aus dem Peer-Mentoring-Programm dargestellt.
Durch das Programm gehe ich selbstbewusster mit meiner Behinderung um und habe Freunde gewonnen. Es lohnt sich definitiv. Du bist nicht allein!
Studentin T.